u PERF A Da > N BAR O Fr ; EIER) x k RENT Pi wre, | 4 Rn; - . 3 a N ABRCHHER|I UR DM 4.80 Österreich 5 38.- Schweiz Fr. 5.50 Hamburg - Nr.6 » IM. Vj. 1959 Wenn Sie sich in Ihren „vier Wänden” geschmackvoll und gemütlich einrichten, dann denken Sie bitte auch an die dekorative Gestaltung des Fußbodens. Mit MARLEY-FUSSBODENPLATTEN ausgestattet, wirkt ein Raum um vieles behaglicher. So blitzsauber, so farbfrisch, so strapazierfähig wünscht sich jede Frau den Fußboden in ihrem Heim! MARLEY Platten - aus widerstandsfähigem Material - sind von repräsentativer Eleganz. MARLEY liefert diesen modernen und doch zeitlos stilvollen Bodenbelag in 47 verschiedenen Farben Welche unerschöpfliche Fülle von Musterkombinationen finden Sie hier - von unaufdringlicher Schlichtheit bis zu den überraschendsten Effekten! Dazu ist MARLEY schnell zu legen und leicht zu pflegen. Bitte schreiben Sie uns, wir beraten Sie gerne indivi- duell und unverbindlich. 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In seiner Brieftasche - nahe dem Herzen — knistern einige blau karierte Papierblätter: sorgsam gehütete, sorglos verfaßte „Entwürfe“ seines Traumhauses. — Damit sollte jetzt für Herrn T. der Augenblick gekommen sein, sanft, das heißt rechtzeitig zu erwachen. Herr T. sollte an den Anfang aller Entschlüsse und Entscheidungen einen Gedanken stellen, an den er’bisher nicht im Traum gedacht hat. Ein Gedanke, den der erwachende Träumer brutal findet: den Verkauf seines Hauses. Herr T. ist nämlich im Begriff, durch den Bau seines Hauses ein Kapital festzu- legen, das, möglicherweise, einen wesentlichen Teil seiner — und auch seiner Angehörigen - materiellen Möglichkeiten darstellt. Dieses Kapital muß erhalten werden, denn es trägt von nun an keine Zinsen in bar mehr. Es trägt andere Zinsen: die Blumen aller Jahreszeiten, den stillen Luxus der Abgeschlossenheit des einmaligen Lebens und das unwägbar stolze Bewußtsein, einen winzigen Bruchteil dieser runden schönen Erde zu besitzen. Dieses kleine Besitztum müssen Sie nun, lieber Herr T., suchen, sorgfältig und klug aussuchen und schon dabei an den Verkauf denken, nämlich an die Möglichkeit, es unter Umständen einmal veräußern zu müssen. Bevor Herr T. auf die Grundstückssuche geht, muß er es wissen, wie sich eines schönen Tages die Gesamtkosten seines Bauvorhabens genau errechnen werden. Sie setzen sich zusammen aus: A den Grundstückskosten B den Herstellungskosten des Hauses C den Nebenkosten Diese drei Kostengruppen stehen untereinander in so wichtigen Beziehungen, daß man sie eine Kostenfamilie nennen könnte, in der „A“ den Ehemann, „B” seine Frau und „C“ das Kind aus dieser Ehe darstellen. Im Interesse einer vollkommenen Ehe sollte „A” weder zu anspruchsvoll noch zu bescheiden sein, damit „B” nicht von vornherein zu schmerzlichen Verzichten gezwungen, beziehungsweise zu unvernünftigen Ansprüchen ermuntert wird. Es sei Herrn T. geraten, „C” nicht zu vergessen, das Kind aus dieser Ehe. Ein Viertel von „B” ist eine gesunde Grundlage ihrer Existenz. Herr T. hat das begriffen. Er wird nicht ein aufwendiges Haus auf einem minderwertigen Grundstück bauen, aber auch nicht ein bescheidenes Haus auf einen luxuriösen Bodenpreis gründen, weil er an den Verkaufswert denkt. Was er nun noch braucht, um endlich auf die Grundstückssuche gehen zu können, ist zunächst nicht Geld, sondern — Geduld, viel Geduld! Denn - es ist kaum zu ermessen, was mit der Wahl des Grundstücks an Entscheidungen vorweggenommen, an Hoffnungen erfüllt oder zerstört wird. Es hängt davon die Organisation des Grundrisses, die Gestalt des Hauses, die Wirtschaftlichkeit seiner Bauweise ebenso ab wie der spätere laufende Kostenaufwand für seine Nutzung. Das heißt: Über jeden Quadratmeter unserer Erde regieren die Himmelsrichtungen — auch über das zukünftige Grundstück des Herrn T. Sie entscheiden über seinen Wert, den Grundriß des Hauses und das Wohlbefinden seiner Bewohner. Das Grund- stück ist ein Teil des Hauses, die logische Erweiterung seines Grundrisses. Da der Garten der größte Wohnraum des Hauses ist, sollte er im Süden hinter dem Hauskörper liegen, der ihn gegen die Straße abschirmt. Ihm werden sich die zukünftigen Wohnräume nach Süden zuwenden, während den Nutzräumen mit ihren der Straße zugehörigen Beziehungen die Nordlage gebührt. Auch sollte Herr T. darüber informiert sein, daß er einen nicht unwesentlichen Teil seiner teuer erkauften Quadratmeter nicht bebauen darf. Es sei ihm geraten, sich über das Ausmaß dieser unterschiedlichen gesetzlichen Einschrän- kungen vor dem Grundstückskauf zu unterrichten, um rechtzeitig klarzustellen, ke 2 -! Pr 20 - STRASSE 5 \ o- = N Ww— e ee | ; an VERSORGUNGSLEITUNG VERSORGUNGSLETUNG — = ne a tl — STRASSE SKIZZE 1 SKIZZE 2 SKIZZE 3 ob der verbleibende „Bauplatz“ für die Verwirklichung seines Raumprogramms ausreicht. Übrigens: eine fertige Straße mit allen Versorgungsleitungen recht- fertigt einen höheren Grundstückspreis. F Es ist für Herrn T. ferner wichtig zu wissen, daß das frühreife Kind „C“ (Nebenkosten) schon ein recht ernstes Wort bei der Wahl des Grundstückes mitzureden hat. Zu den Nebenkosten eines Hauses gehören die Ausgaben für seinen Anschluß an die öffentlichen Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Kana- lisation, Elektrizität, Telefon usw.). Je länger diese sind, um so höher sind ihre Kosten. Sie sind am kürzesten, wenn die Himmelsrichtungen es zulassen, daß das Haus an der Baulinie errichtet wird. Die Breite des Vorgartens (etwa 4 bis 5 Meter) entspricht dann der erforderlichen Leitungslänge (Skizze ]). Herr T., den es drängt, Grundstücksbesitzer zu werden, mag fragen, ob das denn wirklich so wichtig sei. — Geduld! Drehen wir den Nordpfeil des Idealgrundstücks (Skizze I) um 180 Gräd. Und was sehen Sie nun, Herr T.? — Gar nichts! Weil Sie von Ihrem Grundstück träumen und verliebt sind: in seinen halbverfallenen Holzzaun, in ein schäbiges Apfel-(Kirsch-, Pllaumen-)bäumchen und in die eigene Courage. Und was ist nicht alles durch die Drehung des Nordpfeils passiert! Ihr Haus ist an die rückwärtige Grundstücksgrenze gedrängt worden, denn der Garten muß selbstverständlich auch jetzt im Süden vor den Wohnräumen liegen. Leider liegt er nun offen vor der Straße, so daß jeder Sie vor Ihrem Haus sitzen sehen kann, was ebensowenig verboten wie für Sie angenehm ist. Sie werden daher eine hohe Mauer (mindenstens 1,80 m) samt Tor und Tür entlang der Straße (mindestens 20 m) bauen müssen, was ebenso kostspielig wie meistens verboten ist. An Stelle von etwa 5 m langen Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Kanalisation, Elektrizität, Telefon usw.) bezahlen Sie deren etwa 35 m an Stadt oder Gemeinde (mit denen bekanntlich nicht zu handeln ist). Ganz zu schweigen von den Kosten einer mindestens ebenso langen befestigten Zufahrt zu Ihrer Garage, die samt Briefträger und ungebetenen Gästen durch den „größten Wohnraum” Ihres Hauses führt (Skizze 2). Herr T. kann womöglich meinen, daß das Grundstück Skizze 2 bei so vielen Mehrkosten und Nachteilen dafür entsprechend preiswerter zu erwerben sein müsse. Das ist leider meistens nicht der Fall, weil 1. das Grundstück längst verbrieft ist, bevor er das alles bemerkt 2. Glück und Pech einander bei gleichem Bodenwert berühren können, wie Skizze 3 zweier harmloser Straßenzüge erläutern mag Jetzt darf endlich Herr T. „sein“ Grundstück Skizze ] kaufen. Es ist 20 m breit, 50 m tief, somit 1000 qm „groß”; multipliziert mit 8.50 DM pro Quadratmeter, ergibt eine Kaufsumme von 8500 DM, die sich mit Makler- gebühren, Steuern und Notariatskosten auf etwa 10000 DM erhöhen wird. Damit ist „A“ zu einem festen Begriff avanciert. Über jeden Quadratmeter eines Hauses regieren die Himmelsrichtungen. Sie ordnen seine Bedürfnisse zum sinnvollen Organismus. Es ist ein Glück für den Verkaufswert des Hauses, daß Herr T. viele Gewohn- heiten mit seinen Mitmenschen teilt, weil sie geboren sind aus der soziologischen Struktur der Epoche. So darf man einige allgemeine Grundsätze formulieren: 1. Die Himmelsrichtungen müssen die Lage der Räume im Grundstück bestimmen 2. Die Herstellungskosten des Hauses müssen durch ein maximales Nut- zungsergebnis ‘den Kapitalaufwand rechtfertigen 3. Die „Betriebskosten“ müssen gering, die Führung des Haushalts sollte einfach und ohne fremde Hilfe möglich sein 4. Durch sorgfältige Analyse der echten Bedürfnisse muß für jeden Raum ein größtmöglicher Wohnwert bei geringstem Raumaufwand erzielt werden. Diesen Grundsätzen wird sich auch das Raumprogramm des Herrn T. einzu- ordnen haben. Es lautet: Als wohnlicher Mittelpunkt des Hauses muß er bestimmte Wohneigenschaften besitzen, bei denen sich die Gewohnheiten „zu Hause” fühlen können. Ruhe ist seine wichtigste Forderung. Er darf daher kein Durchgangsraum sein. Seine Zugänge müssen sparsam, übersehbar und fern der Wohnmöblierung angeord- net werden. Der Wohnraum einer Familie, in dem die täglichen festen Gewohn- heiten ihre vertrauten Plätze haben, wird eine Zuflucht am Rande des täglichen turbulenten Lebensweges sein. Ein guter Wohnraum spottet der Konvention und hat seinen schwächsten Moment dann, wenn er „aufgeräumt“ ist. Er soll benutzte Qualität ohne zimperlich behütete Kostbarkeit sein. Der Wunsch nach dem übergroßen Wohnraumfenster bedeutet nicht nur Licht- fülle und -— zeitweise — den erfreulichen Ausblick auf die Blütenstauden des Gartens. Es spiegelt vielmehr zu allen Jahreszeiten den Luxus der Geborgenheit. Es darf sogar sehr klein sein, aber es mut ein eigenes Fenster haben. Seine Hauptaufgabe ist, zu verhindern, daß im Wohnraum gegessen wird. Umgekehrt indessen ist es wünschenswert, in ihm zeitweilig wohnen zu können, um die beachtlichen Zeitspannen zwischen den. Mahlzeiten räumlich zu nützen. Darüber entscheidet die Aufstellung des Tisches im Raum. Der Wohnbenutzung zuwider ist die Aufstellung des „Eßtisches” in der Mitte des Zimmers, um den herum die Stühle dreiviertel des Tages erwartungsvoll und ebenso steif herumstehen. Die Küche unserer Tage ist kein Aschenbrödel mehr, das die „Goldmarie“, das Eßzimmer, zu bedienen hat. Sie ist ein Teil des Eßraumes geworden. Sie ist unerbittlicher Appell an die Reinlichkeit, bedient sich glasharter Kunststoffe, die der Hitze glühendheißer Kochtöpfe ebenso spotten wie des Messers Schneide. Doch sei bei allem Blitzen und Blinken und Summen der kleinen Motoren in den nützlichen Haushaltsmaschinen nicht vergessen, daß sich die Küche eines Wohnhauses von einem Laboratorium unterscheidet — durch eine „gute Küche“. Fortsetzung auf Seite 4 ZUM BAUEN VERFUHRE Und weiter ist ein großer Gewinn für das Haus ein GEDECKTER SITZPLATZ IM FREIEN (erwünschte Himmelsrichtungen: Süden, Westen) Er wird zum sommerlichen Wohn- und Eßraum, sogar an regnerischen warmen Tagen. Allerdings darf er nicht Belichtung und Belüftung des eigentlichen Eßzimmers einschränken, und es ist besser, auf ihn zu verzichten, als ihn vor das Eßzimmerfenster zu legen. Freude am Natürlichen und Vertrauen zur Natur machen ihn zu einer geliebten, unentbehrlichen Gewohnheit im sommerlichen Leben des Hauses. Andernfalls wird er schnell zu einem dämmrigen Abstellraum. Gibt man ihm eine primitive Feuerstelle, in der große Scheite abgebrannt werden könenn, so bleibt er auch an langen Sommerabenden benutzbar und freundlich erhellt. WINDFANG - GARDEROBE - DIELE Der Windfang trennt das „Wetter“ von der Temperatur des Hauses. Er schützt gleicherweise unser Wohnen vor dem rauheren Klima der Straße. Er muß: so groß sein, daß die Haustür wieder geschlossen werden kann, bevor sich eine Tür zu Wohnräumen öffnet. Er kann: so groß sein, daß in ihm Raum genug zur Ablage von Kleidungsstücken ist, ohne die vorgenannten Eigenschaften auszuschließen. Er steigert durch die Aufnahme oft regen- feuchter Garderobe den Wohnwert der anschließenden Diele entscheidend, die so auch die Funktion des Eßraumes übernehmen kann. ELTERNSCHLAFZIMMER (erwünschte Himmelsrichtung: Osten) Seine Größe wird durch die Maße seiner Möblierung bestimmt. Sie besteht aus: 1. Zwei Betten, eventuell als Doppelbett mit seitlichen Ablagen 2. eingebauten Schränken zur Aufnahme von Kleidern, Wäsche, Schuhen 3. Toilettetisch für die Frau des Hauses. Es sollte: neben Bad und WC liegen. Es kann: eine direkte Verbindung zu beiden haben. Es muß: gesondert von Wohnräumen erreichbar und in Krankheitsfällen zu bedienen sein. BAD UND WC können: eine zweckmäßige Minimalgröße haben; müssen: gesondert von Wohn- und Schlafräumen leicht erreichbar sein; sollten: voneinander getrennt sein. Dadurch wird die Benutzbarkeit variabler. KINDER-WOHN-SCHLAF-ZIMMER (erwünschte Himmelsrichtungen: Osten, Westen) ist lärmempfindlich, zugleich aber auch geräuschproduktiv. Letzteres nicht nur, solange Kinder- schuhe hörbar sind, sondern auch späterhin, wenn Schallplatten und Radio gespielt werden. Man sollte versuchen, das Kinderzimmer im Rahmen der Möglichkeiten zu isolieren. Das Möblierungsgerippe ist: a) Schrankraum, b) Arbeitsplatz und Spielraum, c) Schlafplätze. ‚DIE GARAGE darf auf dem geheiligten Nachbarabstand errichtet werden. Es ist erwünscht, daß man sie bei Regen vom Hauseingang aus geschützt erreichen kann. Es ist vorteilhaft, einen Geräteraum einzu- beziehen, in dem Gartenmöbel, empfindliche Topfpflanzen überwintern können, denn der KELLER (erwünschte Himmelsrichtung: Norden) . besteht nur aus einem ziegelgepflasterten Vorratskeller und einem verhältnismäßig großen Mehrzweckraum unterhalb der Kücheninstallation. In ihm sind unterzubringen: der Heizungs- kessel mit dem Warmwasserbereiter, die Waschmaschine, großer Arbeitstisch, einige Wandhaken für die Wäscheleine. Die Herstellungskosten des Hauses lassen sich für Herrn T. folgendermaßen schätzen: Das Wohnhaus hat einen Rauminhalt von 440 Kubikmetern. Bei sparsamer Handhabung muß es möglich gemacht werden, einen Kubikmeter für 80 DM herzustellen. Das bedeutet eine Herstel- lungssumme für das Wohnhaus von etwa 35000 DM. Für die Herstellung der 9 Kubikmeter Garage und des gedeckten Sitzplatzes müssen 40 DM für den Kubikmeter ausreichen. Damit betragen die Herstellungskosten „B“ für das Haus des Herrn T. etwa 38 600 DM. Von diesen 38600 DM fordert nun das Kind „C“ rund 10000 DM, um damit die „Nebenkosten“ zu bestreiten. Nebenkosten bei jedem Bauvorhaben sind: . Honorar für die Planung, . Genehmigungsgebühren der Behörde, . Gebühren und Baukosten beim Anschluß des Hauses an das Versorgungsnetz, . Renovierung und Ergänzung der Grundstückseinfriedung, . Kosten für die Grundgestaltung des Gartens, wie: Erdbewegungen, Wege, Terrassen, Zufahrt, Rasen, Sträucher, Stauden und Arbeitslohn, 6. Kosten für das Richtfest. RODpD—_ Wenden wir uns zum Schluß noch einmal unserer „Kostenfamilie“ zu: „A“ Grundstückskosten 10000 DM „B“ Herstellungskosten für das Haus 38600 DM „C“ Nebenkosten 10000 DM Nunmehr dürfte Herr T. wohl vorbereitet sein, mit dem Bauen endlich zu beginnen, und wir meinen, er wird es nicht bedauern müssen, zum Bauen verführt worden zu sein. Er wird sich nach allen Mühen und Planungen an einer schönen Verwirklichung seiner Wünsche erfreuen ... Dipl.-Ing. Wilhelm von Gumberz, Architekt, München ... wünsche ich mir, daß mein Haus in einem Garten liegt. Der Rasen sollte so weich sein, daß er schon beim Anschauen die pflastermüden Füße streichelt. Ich möchte gern, daß Obst- bäume in diesem Garten stehen, die im Reigen der Jahres- zeiten ihre Bestimmung erfüllen: Blüte und schwellende Knospe treiben, Frucht tragen und Ernte bringen. In einem solchen umfriedeten Garten möchte ich mein Haus wissen - ein Haus mit tiefem, behütendem Dach, das blanke Fenster- augen hat (Bild rechts) @ ... wünsche ich mir, daß mein Haus einen Platz hat, an dem Drinnen und Draußen eins geworden sind. Es sollte ein Sitzplatz sein, der genügend Raum hat, dessen solides Balkendach mich flugs in Schutz nimmt, wenn ein plötzlicher Gewitterregen mich von dem Terrassenplatz an der Sonne vertreibt (Bild rechte Seite Mitte) ... wünsche ich mir einen Raum, in dem ich die Menschen um mich habe, die mir angehören und die ich liebe. Es soll ein Tisch darin stehen, einer von der festen, kräftigen Art -— denn um diesen Tisch wollen wir die Ornamente guter Gedanken weben, und auf seiner Platte wollen wir zu jeder Mahlzeit die soliden Freuden Essen und Trinken zelebrieren. Die Stühle sollen von gerader Haltung sein, wie wir es sein wollen, wenn wir an diesem Tisch sitzen — wir wollen uns hier zureichen und dankbar genießen, was das Leben uns schenkt ... wünsche ich mir ein Zim- mer zur Nacht, das schlicht ist. Hier will ich noch ein paar Seiten in einem Buch lesen, ich will den Tag über- denken und ordnen, ich will dem Herzschlag lauschen, daß er zur Ruhe kommt nach dem hetzenden Lauf auf der Aschenbahn der Pflicht, nichts soll mich dabei ablenken - bis alle Gedanken und alles Bewußtsein in den erquicken- den, tiefen Schlaf fallen ... wünsche ich mir, daß mein Kind sein eigenes Reich hat. Darin soll es sich spielend herantasten an die Dinge, die ihm täglich neue Wunder des lebens sind. Dieser Raum soll hell sein und bunt und heiter — denn ich möchte, daß mein Kind auch heiter ist. Hin und wieder möchte ich in dieses Zimmer schauen - durch das Fenster zum Gar- ten vielleicht oder durch den Spalt der wenig geöffneten Tür — ich will sehen und spü- ren,ob mein Kind glücklich ist Y ER) ... wünsche ich mir einen Raum, der ganz mein Raum ist, mehr noch: der mir Gehäuse ist, mir angepaßt wie der Schnecke die Schale. Ich will einen Arbeitstisch haben, so an das Fenster gestellt, daß ich ohne Mühe über meinen Garten und über den See schauen kann. Hinter dem Rücken meines Stuhles will ich die große Wand mit der weltweiten Fracht guter Gedanken wissen, die das Buch gebändigt hat. Hier wird mir alles vertraut sein, auch nachts, wenn ein plötzlicher Gedanke mich an meinen Tisch zwingt, um festgehalten zu werden. Und einen Kachelofen wünsche ich mir hier... LIE E DERIT SER ZGTENE IE SE EEE EZ EHIEIEE TEETTERREINE 115 775 2 157 7 2 )) Architekt: Gerhard Stein Aufnahmen: Charlotte Rohrbach KOMMANDOBRÜCKE UBER DEM SEE Dos Haus hat in der Tat etwas von einer Kommandobrücke an sich - weiße Mauern, das große Fenster, die vorgeschobene Terrasse mit der „Reling“ ihres niedrigen Zaunes; seine eckige Form erinnert an die Begriffe Navigation und steter Kurs. Kein Wunder auch: der Hausherr ist zwar kein Kapitän, aber wenn er auf seiner Terrasse steht, dann geht sein Blick über den sanften Hang abwärts, blinzelt über weites Wasser und fängt sich an einem Berg des jenseitigen Ufers. Das Haus, um das seine Bewohner zu beneiden sind, liegt am Tegernsee — was braucht es noch weiteren lokalisierenden Kommentar? Der aufmerksame Betrachter dieses Hauses wird Formen und Einfälle bemerken, die aus dem Baukosten technischer Elemente kommen — der Hausherr lehrt an einer technischen Hochschule. Er bewohnt dieses Haus allein mit seiner Frau. Dennoch ist das Haus von Lachen und Leben oft erfüllt, es kommen gern die Nichten und Neffen als Gäste, und darum. gibt es unter diesem flachen Dach auch eine Reihe hübscher Gastzimmer. Das Haus über dem See ist von der finanziellen Seite nicht unbedingt aufwendig zu nennen. Wer ein anspruchsvoller Bausparer ist, greift mit seinem Wunsch nach einem solchen Lebensziel nicht nach unerreichbaren Sternen. Was allerdings Ausblick und Umgebung angehen - es gibt Dinge, die nicht nur mit Geld, sondern auch mit Glück erkauft sein wollen... Architekt: Dipl.-Ing. Gerd Wiegand, München ®@ Farbaufnahme: Ernst Deyhle Wie die Kommandobrücke eines Schiffes erhebt sich das strahlend weiße Haus auf grünem Rasen und vor windschützenden Bäumen über dem Tegernsee. Es ist das schöne, aber nicht zu aufwendige Domizil eines kinderlosen Ehepaares. Das durch die Jalovsie verdeckte Fenster rechts gehört zum Arbeitszimmer des Hausherrn, einem Mann der Technik. Links daneben, etwas zurückgesetzt, das Fenster der Eßdiele, die zwischen dem großen Wohnraum und der Küche liegt. Das Riesenfenster links gehört zum großen Wohnraum; das überstehende Dach ist wie eine feste Markise. Dem Haus vorgebaut die Terrasse und Außenkamin Das Haus, von der Westseite her gesehen — der große Wohnraum wirkt aus dieser Per- spektive wie vorgeschoben. Das Fenster links gehört zum Schlafzimmer, der halbierte Baum ist ein bevorzugter Platz, um abends die sin- kende Sonne bis zum Verglühen zu verfolgen Ein beherzter Sprung nach drinnen: der große Wohnraum, dessen Fenster eben von außen sichtbar war, mit dem Blick über den Tegernsee. Mit Hilfe der Jalousien läßt sich der Licht- einfall regulieren; links die steile Wand des Kamins, der auch außen eine Feuerstelle hat Über die Steintreppe, auf der sich gerade gern gesehener Besuch ausruht, erreicht man die hochgelegene Terrasse vom Garten her. Die umlaufende Blumenrabatte verdeckt das - unter der Terrasse geschichtete — Holz für-den Kamin. Die überstehende Dachrinne im Vordergrund läßt das Regen- wasser durch eine Steinschütte in die Erde versickern Der Blick aus dem Fenster der Eßdiele auf die Terrasse: der Trakt im Vordergrund wird vom überstehenden Dach beschattet, ein guter Platz für die Mahlzeit im Freien. Rechts der Kamin und geradeaus wieder- um der prächtige Blick über den See Architekt: Dipl.-Ing. Gerd Wiegand, München @ Farbaufn.: Ernst Deyhle Der große Wohnraum, mit weiter Linse erfaßt: die Begrenzung nach Süden und zum See ist ganz Fenster, links der Kamin, rechts eine Holzwand und nur wenige moderne Möbel Die Ostseite des Hauses — ge- rade, schlichte Front, links die Treppe zur Terrasse und der hohe Block des Kamins (oben) Rechts, von oben nach unten: Die Garderobe wird immer mehr zum Spielplatz der Phan- tasie — im weißen Haus am Tegernsee zeigen sich an ihrer Rückwand Reliefkarten mit den bayerischen Bergen. Links ne- ben dem Spiegel sieht man ein praktisches Drahtregal für Handschuhe, Bürsten und noch andere Garderobe-Utensilien Immer in der Mittagszeit liegt die Eßdiele im Schatten, ob- wohl sie mit dem großen Fen- ster nach Süden orientiert ist. Aber das zurückgezogene Fen- ster wird von dem überstehen- den Dach in Schutz genommen. Der Wandschrank im Hinter- grund trennt die Eßdiele von der Küche; er ist zugleich Durch- reiche. Und noch eine sehr prak- tische Lösung: die schmale Zuk- kerhut-Lampe über dem Tisch läßt sich in die verschiedenen Haken an der Decke umhängen Ein anderer Teil des großen Wohnraumes: die kleine Holz- wand rechts neben der Polster- sitzgruppe isoliert die Heizung und ist zugleich Zeitschriften- behälter und Blumenbrett. In den niedrigen Schränken links befinden sich die Musikgeräte Hier ist das Arbeitsreich des Hausherrn — ein schlichter Schreibtisch ein Drehstuhl, griffbereit Arbeitsmaterial und Bücher in den Wandfächern und -schubladen links. Und na- türlich der schöne Blick über die Landschaft und den See -— wie von einer Kommandobrücke a "7 ae ee? Sy & Dr.-Ing. Hentrich, Düsseldorf tengestaltung: Architekt: Gartenarchitekt Roland Weber Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Gar Sie sind absichtlich so dicht und auf Tuchfühlung gestellt -— der Bau mit dem modernen Gesicht auf den vorhergehen- den Seiten und dieses langgestreckte Haus aus rotem Backstein mit dem schie- ferblaven Dach. Denn wie noch zu kaum einer Zeit treffen sich heute in der Archi- tektur die Extreme — die Suche nach neuer Form und der Blick zurück. Dieses Haus gehört zur zweiten Kategorie. Es steht in Kalkum bei Düsseldorf. Und es steht auf einem Grund, der Symbol für die Orientierung nach Gestern ist: dort, wo einstmals eine alte Mühle stand... Unter seinem Dach wohnt ein alleinstehen- der bekannter Gartenarchitekt. Und selbst- verständlich steht darum dieser Backstein- bau inmitten eines großen Gartens, und seine schlichte Form entspricht ganz den behutsamen Gefühlen, die ein Mann mit solchem Beruf wohl der Natur gegenüber hat: Das Haus bescheiden in die Land- schaft einzufügen, dem Garten nichts von seiner Großartigkeit zu nehmen. So gibt sich dieses Haus in einer Weise, die man Kavalieren zuspricht: nobel... Rate ut 1 Diele, 2 Wohnraum, 3 Schlafraum, 4 Küche, 5 Bad, 6 WC, 7 Garage Das Haus an dem Platz, an dem einst- mals die alte Mühle stand: Zurückhaltende, noble Architektur, die sich ganz in die Schönheit des Gartens fügt. Die Back- steinmauer wächst aus grünem Rasen, das Dach ist althergebracht (Bild links) Aus welcher Richtung man die Südseite des Hauses auch immer betrachtet — der weite Garten ist durch den Bau wie un- berührt geblieben. Es spricht für den Haus- herrn, der — ein bekannter Gartenarchitekt - seinem Metier mit so chevaleresker Behutsamkeit entgegenkommt (links unten) Man sieht es auf den ersten Blick: Der Hausherr ist auch ein Freund alter Dinge. Die Diele, mit rotem Wesersandstein (geschliffen und gebohnert) ausgelegt, ist zugleich auch Frühstücksraum. Wie hübsch, hier den Tag zu beginnen, wenn der Garten mit zu Tisch sitzt... (Bild oben) @ Eine Ecke der Diele: Wie sollte es hier an Blumen im durch- sichtigen Krug und an alten Bildern aus der großen bunten Welt des Gartens fehlen? Der Garten ist die Heimat des Hausherrn (Bild unten links) @ Eine andere Ecke der Diele: Das Mahagonitischchen, moderne Grafik und der Spiegel darüber — Antike und Moderne haben gemeinsam und in gleichem Maße Hausrecht (Bild rechts unten) EIN HAUS VON NOBLEM CHARAKTER Herzstück des Hauses am Platz der alten Mühle: der große Wohnraum mit der tonnenför- mig gerundeten Decke und der Fenster-Aufgeschlossenheit zum Garten. Der Arbeitstisch steht genau im vollen Licht und mit dem vollen Blick auf den Gar- ten — welche optische Stimu- lanz sollte sich ein Garten- architekt auch sonst für seine Arbeit wählen? (Bild rechts) Eine der Wohnraumecken: eine silberne Schale, ein paar Bücher auf dem Toablett-Tischchen und darüber die vier grafischen Blätter zu einer kleinen Aus- stellung komponiert. Oben links ein Frauenkopf im sparsamen Strich von Matisse (Bild links) EIN HAUS VON NOBLEM CHARAKTER Eine Wandseite im großen Wohnraum: an der Wand ein Der große Wohnraum im Ausschnitt und näher Mahagoniklapptisch englischer Provenienz, der Sessel mit betrachtet: Um den Mahagonitisch zwei Elsässer hellsandfarbenem Grund und dem Blumen-Arrangement in rot, Stühle, die Bücherwand, die mit dem untergebrach- rosa und blau. Die Anordnung der Bilder in diesem Haus ist ten Wissen nicht protzt, und der Kamin, der mit eine Augenfreude: abgewogen hat sie der Sammler verteilt seinem Kupferrahmen wirkt wie ein Gemälde... Architekt: Dr.-Ing. Hentrich, Düsseldorf ® Gartengestaltung: Gartenarchitekt Roland Weber @ Aufnahmen: Charlotte.Rohrbach Die dritte Ecke im großen Wohnraum — eine Bücherecke. Auf dem Das Schlafzimmer des Hausherrn ist von spartanischer kleinen dreifüßigen Tischchen Leuchter und Kerzenhalter aus Silber. Auf Einfachheit. Auf der Kommode eine wunderbare Licht- der Kommode fernöstliche Skulpturen und eine erregend einfache Lampe quelle — der schwedische Leuchter mit blauen Kerzen Das große Haus auf dem Plateau oberhalb von Garmisch-Partenkirchen: solide gefügt, von rauhem Weiß und breit überdacht, stellt es sich in den Schatten des Zugspitzmassivs. Dieses Haus hat ländlichen Stil. Es entstand aus dem Material, wie es in dieser Landschaft wächst und gebrochen werden kann (unten) ® Die Eingangsseite des Landhauses: die weiße Mauer begrenzt einen kleinen Wirt- schaftshof, unter dem tiefen Dach ist das Brennholz gestapelt. Die Tür links führt über einen Vorraum in die Diele und den großen Wohnraum, der ein- geschossig und ein völlig für sich abgeschlossener Gebäudeteil ist (oben links). Ein Teil der Gartenseite des Hauses: hier ist es doppelgeschossig, der Balkon säumt die fünf Schlafzimmer im oberen Stockwerk, und er überdacht zugleich den Sitzplatz, von dem man durch die großen Fenstertüren in die Diele eintreten kann. Die hölzernen Dachrinnen ragen weit über das Dach hinaus - das Wasser läuft in die kleinen Stein- plätze und versickert dort (oben Mitte) @ Die Gartenseite mit dem anderen Teil der Hausfront: hier endet der durchlaufende Balkon vor dem letzten der fünf Schlaf- zimmer. Der Hausherr hat viele Kinder -— das Haus aber hat auch viele schöne Ecken und Plätze, an denen sich jeder allein beschäftigen kann, wenn er mag (oben rechts) Das Landhaus oberhalb von Garmisch-Partenkirchen aus anderem Blickwinkel von der Gortenseite her gesehen. Vorn, ebenerdig, der große Wohnraum. Hier wird nur gewohnt: im Raum selber, dessen großes Fenster auf das Zugspitzmassiv gerichtet ist, oder auf dem überdachten Sitzplatz mit dem Außenkamin, gewohnt schließlich auf der weiten blumigen Wiese, Wälder und Gebirge vor Augen... Der Sitzplatz im Freien unter dem Dach, rechts der Außenkamin, dessen Schornstein den Rauch des Kamins im Wohnraum ableitet. Ein Bildstock in schmiedeeiserner Filigranarbeit schließt die Mauer ab, die den Wirtschaftshof einfaßt Alle Aufnahmen: Ernst Deyhle ERDGESCHOSS 1 Eingang 2 Garderobe 3 Diele 4 Wohnraum 5 Sitzplatz 6 Küche 7 Anrichte HAUSMEISTER 8 Eingang 9 Wohnküche 10 Schlafzimmer 11 Kammer 12 Bad 13 Garage 14 Geräte 15 Wirtschaftshof Der zweigeschossige Gebäudetrakt des Hauses. Oben der Balkon, der an den fünf Schlafzimmern entlangläuft (das vordere große Schlafzim- mer gehört den Eltern). Das Geländer des Balkons ist aus trockenen und knorrigen Hölzern, die im Bergwald gesammelt wurden, gezimmert {Bild oben) ® Der ländliche Stil ist namentlich in den Kinderzimmern gewahrt worden: dies ist das Zimmer des Sohnes — Refektoriumstisch und runder Stuhl stehen beim alten Kachelofen (Bild rechts) Aufnahmen: Ernst Deyhie Architekt: Hanns Ostler, Garmisch-Partenkirchen Die Diele des Hauses ist nicht nur Entr&e Diese Tischgruppe weist die Diele auch als Eßdiele aus, schlechthin, sie ist als Wohnraum aus- wie es in alten ländlichen Häusern üblich ist. Durch die gestattet. Die runde Tür links ist der Fe Fenstertüren links kommt man auf den überdachten Haupteingang des Hauses, der runde itzplatz. Die Tür rechts führt in die Wohnung des Haus- Durchbruch rechts führt in die Garderobe meisters und auch in die Wirtschaftsräume (Bild unten) Die Diele aus einer dritten Perspektive gesehen: die Tür links neben dem Tellerschrank führt in den Wohn- raum. Der plattenbelegte Fußboden hält diesen Raum im Sommer gut kühl, die Deckenbalken wiederum geben ihm optische Wärme (Holz vermittelt Wärme!) Hier schlafen zwei Töchter des Hausherrn - in den schlichten und doch so gemütlichen Betten nach Alkovenart. Die Wandfront der Betten ist tapeziert (der Alkoven wirkt so noch mehr als Gelaß), auch dieser Schlafraum hat direkten Zugang zum Balkon Vol EU { Ein Zimmer für zwei Mädchen, wie alle Schlafzim- mer des Hauses im Obergeschoß gelegen. Betten, Stühle und Wandschränkchen sind aus naturfarbenen Hölzern, die Gardinen und Bezüge machen alles bunt und freundlich. Ein Raum gewinnt durch Dekors Der Wohnraum: hier wird die rauhe Schale des Naturkindes im Hochgebirge sehr viel glänzen- der. Der Wohnraum ist ebenerdig angelegt. Die Wand mit der Tür zum Garten hin nimmt ein sehr repräsentatives Bücherbord ein {Bild rechts) 1 Schlafzimmer 2 Bad 3 Dusche 4 Schrankraum 5 Balkon 6 Speicher D ieses Haus schmückt auch die Titelseite des „Film und Frau”- Architekturheftes. Es hat dort seinen Platz erhalten, nicht weil es durch seine Größe und Aufwendigkeit imponieren will — eher, weil es als Bild so gut zu sprechen vermag: dies ist Wohnung, Schönheit, Harmonie, dies ist Zuhause. Die Dimensionen dieses Hauses sind nicht alltäglich. Aber es steht auch nicht in einer alltäglichen Umgebung, es hat sich in einer wunderbaren Landschaft noch den wunderbarsten Platz ausgesucht. Dieses Haus liegt hoch über Garmisch-Partenkirchen auf einem Plateau. Der Hausherr hat eine große Familie - auch aus diesem Grunde darf man von einem großen Haus sprechen. Hier wurde bewußt in ländlichem Stil gebaut und eingerichtet. Das Haus hat sich der großartigen Architektur der Landschaft eingefügt, dem Hochgebirge und der rauhen Luft, es wurde aus dem Material gebaut, das in dieser Landschaft gewachsen ist. - Das Haus hoch über Garmisch-Partenkirchen hat zwei Stockwerke. Es galt, auch Platz für ein Hausmeister-Ehepaar zu schaffen. Auch in dieser Hinsicht darf man von einem großen Haus sprechen. Der Architekt gab dieser Hausmeisterwohnung im Erdgeschoß Platz. Sie ist das Zentrum des Wirtschaftstrakts, der Küche und der Unterstellräume. Eine große Diele, nicht nur Entree, sondern auch — nach bäuverlichem Vorbild - Eßplatz, trennt diesen Trakt vom großen Wohnraum, der ein abgeschlossener Gebäudeteil für sich ist. Er scheint dem Hause angebaut, und er darf diese / EN 1 EIKE: 7 exponierte Lage wohl auch für sich beanspruchen: der Bauherr wünschte sich das große Fenster dieses Wohnraumes so gerichtet, daß er direkt das Zugspitzmassiv schauen kann. Und er kann es! Die Familie des Hausherrn ist zahlreich — im oberen Stockwerk sind fünf Schlafzimmer, drei Bäder und eine Dusche und ein langer Balkon zu finden. Dieser Balkon zieht sich an der ganzen Schlaf- zimmerfront entlang, er wird geschützt durch ein breites Vordach "7 1 t$ IRRE Alam wi In = 1 End. | i I 8 Auch die gegenüberliegende Wandseite des großen Wohn- raumes ist Bücherbord, dadurch kommt die leichte Wölbung der Decke besonders zur Geltung. Über die beiden Stufen und durch die Holztür links kommt man in die Diele (Bild oben) Dieses Haus hat viele Gesichter. Sein Grundriß entspricht keinem herkömmlichen Schema, sondern dem Wunsch, den der Bauherr an den Architekten weitergab: Unter seinem Dach soll eine Sammlung moder- ner Kunst zusammen mit antiken Möbeln Platz finden. Dies ist eine Gartenseite des Hauses (Bild rechts). Der umglaste Raum im Blickfeld ist das Wohnzimmer, links hinter den Büschen liegt eine Galerie ® Die Straßenfront des Hauses: Auffahrt mit dem Garagentor rechts, hinter dem Strauch versteckt der Eingang (Bild oben links) @ Die Haustür ist aus Bronze, eingefügt in das Wabenfeld aus Glas (Bild oben) Architekt: Georg Maria Lünenborg, Köln Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Die Halle: Der Boden ist aus geschliffenen Kieselsteinen, es zeigt sich zum erstenmal, wie Antik und Modern nach dem Wunsch des Hausherrn nebeneinander bestehen. Zur Schrankkommode links gesellen sich die modernen Bilder (Bild oben links) ®e Das Eßzimmer: Auf dem kühlen Mosaikfußboden der warme Spiegelhauch des alten Tisches und der Stühle, der Intarsienschrank an der Wand (oben) Der Wohnraum vom Garten her gesehen. Die Wände zum weiten Rasen hin sind aus Glas. Die Möbel sind wirkungsvoll gestellt: zwischen dem modernen Sofa und dem alten Schrank die Barockkommode (Bild auf der linken Seite unten) @ Die Kupfertüte ist der Rauchabzug des gediegenen Kamins, dessen Feuer wie in einer riesigen Löffelschale lodert. Ein Kaminplatz von imponierender Lösung (Bild unten). VON EIGENWILLIGEM CHARAKTER IST DAS HAUS EINES SAMMLERS Einen anderen Kaminplatz hat das Haus im Arbeitszimmer des Hausherrn. Der Kamin ist aus italieni- schem Marmor, seine Feuerstelle läßt sich öffnen und schließen wie die Schiebetür eines Schrankes (Bild unten links) ®© Neben dem Arbeitszimmer des Hausherrn liegt die Bücherecke des Wohnraums, die Wendeltreppe führt zu den Schlafzimmern. Im Vorbeigehen kann man nach einem Buch greifen. J “o a ee nr nn: VON EIGENWILLLEGEM CHARAKTER -IST DAS Die Aufgabe, die dem Architekten dieses Hauses vom Bauherrn gestellt wurde, ist nicht alltäglich zu nennen. Neben seiner Familie wollte der Hausherr noch zwei Adoptivkinder unter sein Dach nehmen, die ihm zeit- lebens ans Herz gewachsen sind: seine kleine Sammlung moderner Kunst und die antiken Möbel. Wie Architekt und Bauherr sich in der Lösung dieser Aufgabe gefunden haben und wie sie diese Aufgabe lösten N - das gehört mit zu den schönsten architektonischen Wirklichkeiten, die dieses Heft zu zeigen vermag. Dieses Haus eines Sammlers strahlt eine seltene Atmosphäre aus. Hier lebt der Mensch mit den Dingen, as die ein Stück seines Fühlens und Empfindens, seiner Liebe zur Kunst, die ein Stück seiner selbst sind. | } Es gibt wenige Sammler, die in einem Privathaus ihre Bilder wie in einer Galerie vor Augen haben können. =; Dieses Haus hat eine solche Galerie — sie liegt um einen Innenhof, sie läßt sich vom Arbeitszimmer des 5 Hausherrn einsehen, der Sammler kann zu jeder Stunde - zur Entspannung - von Bild zu Bild gehen... 1 Diele, 2 Garderobe, 3 Bücherei, 4 Eßzimmer, 5 Wohnzimmer, 6 Ar- beitszimmer des Herrn, 7 Garten- 2 zimmer, 8 Bildergalerie, 9 Innen- x hof, 10 Garage, 11 Gastzimmer, = 12 Schrankflur, 13 Küche, 14 Wasch- küche, 15 Personalbad, 16 Schrank- flur, 17 Tochterzimmer, 18 Kinder- bad, 19 Kinderzimmer, 20 Personal Das Galerie- oder Gartenzimmer — von ihm aus kann man den Innenhof, um den sich die Galerie im Winkel legt, und die Galerie selbst betreten (Bild rechts) @e Vom Arbeitszimmer des Hausherrn und bei Dunkelheit gesehen: Jenseits des Innenhofs die im Winkel angelegte, erleuchtete Galerie mit den Werken moderner Kunst, ein würdiger Platz für die Bilder! Bei Tag gesehen: der Innenhof; die eine Seite der verglasten Galerie und rechts das Galerie- oder Gartenzimmer, von dem aus man den sonnigen Innenhof betreten kann (Bild oben) Der Kaminplatz im Wohnzimmer: hier wird es besonders deutlich, daß die Feuerstelle wie ein riesiger Löffel in den Raum ragt (Bild rechts) Architekt: Georg Maria Lünenborg, Köln Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Der private Bereich der Dame des Hauses liegt im oberen Stockwerk DAS HAUS IM APPENZELLER LAND SAGT: uetsi miteinand!’ So also etwa sieht es aus, wenn man ins Träumen und Luftschlösserbauen gekommen ist und spricht: „Also, ich stelle mir vor, ein Haus in der Schweiz... Ein bißchen in den Bergen, aber nicht in den ganz schroffen, nicht direkt im Hochgebirge, das nimmt mir etwas den Atem, wenn ich's immer vor der Tür habe, so angenehme Mittellage, sanft, hängig. Wald und viel saftiges Grün, Kühe auf der Weide, ich weiß nicht, mich beruhigt der Anblick von wieder- kävenden Kühen ungemein. Nicht zu weit weg von der nächstgrößeren Stadt und vor allen Dingen nicht vom Wasser, ich brauche Wasser, also, ich würde sagen, bei gemächlicher Autofahrt eine halbe Stunde zum Bodensee, Und das Haus selbst, da würde ich dem Architekten sagen, er soll’s recht solide machen. Ich will ein Haus, das auf festen Füßen steht. Ich will ein Haus mit Fensterläden — wenn mir mal der ganze Kram da draußen nicht paßt, dann will ich die Läden und den ganzen Laden dichtmachen können und sagen: Na ja... Natürlich ein hübscher Garten, guter Ausblick und auf jeden Fall im Garten ein Schwimmbassin, das muß da sein. Ein Haus in der Schweiz, ja, das wär’ ganz nach meinem Geschmack.“ Was mancher da und in dieser Dimension träumt — das gibt's doch. Das so speziell erträumte Haus steht im Kanton Appenzell, bei St. Gallen, eine knappe halbe Auto- stunde vom Bodensee entfernt. Das Haus hat Anschluß an die Nachbarn Österreich und Deutschland und die ganze Welt. Es liegt inmitten grüner Wiesen, auf denen die silbergrauen Kühe grasen, die der in aller Welt bekannten Schweizer Schokolade die sahnige Zutat liefern. Es hat den Blick ins Land, den Garten und das Schwimmbassin, die Fensterläden und die festen Mauern Und es ist von jener Solidität, die viele sich wünschen. Es gehört allerdings anderen, die darum zu beneiden sind, aber denen man es keineswegs neiden will. Unter seinem Dach wohnen zwei Eheleute, die als freischaffende Künstler — Entwerfet für Stoffe und Dessins — sich einen guten Namen in der textilen Welt geschaffen haben. Ein Haus, das so aussieht, wie man von einem Zuhause in der Schweiz träumt... Und ein Haus, das sich nicht verschließt, sondern schweizerisch-freundlich zuruft: „Grüetsi miteinand!” Da ist es: das Haus in der Schweiz, das Domizil eines künstlerisch freischaffenden Ehepaares im Appenzeller Land (Bild oben). Weißer Putz über solidem Mauerwerk, schwarz-weiß gestreifte Fensterflügel, die hohe Terrasse aus Naturstein, die grüne Wiese (auf der Nachbarweide grasen die silbergrauen Kühe) und das wunderbare blaue Wasser des Schwimmbeckens — wer würde hier nicht eintreten, würde das Haus sagen: „Grüetsi miteinand!” @ Das Haus aus der Vogel- perspektive: es liegt inmitten der hier noch sanften Bergwelt, und es ist mit der größeren Stadt Sankt Gallen und dem Bodensee durch eine knappe halbe Autostunde verbunden (Bild links) Die Gartenfront des Hauses, von der anderen Seite gesehen. Die breiten Steintreppen führen auf die Terrasse. Der runde Vorbau im Hintergrund gehört zum Wohnzimmer Farbaufnahmen: Charlotte Rohrbach Die Eingangsseite des Hauses im. Appenzeller Land: Wilder Wein hält sich an den kalkweißen Wänden fest, über den beiden Garagentüren ein Balkon, der sich rechts zu einer zweiten erhöhten Terrasse erweitert Das Schlafzimmer der Dame des Hauses. Die Stirnwand ist wie ein bunter Bilderbogen der Bo- tanik, zwei Spiegellampen geben gedämpftes Licht DAS HAUS IM APPENZELLER LAND SAGT: „Grüetsi Ein Raum, in dem sich Körper und Seele laben können — mit der guten Mahl zeit auf dem Refektoriums-Tisch und dem wärmenden Feuer im alten eisernen Rundofen. Die festen Deckenbalken geben dem Haus ländlichen Charakteı Ana a RENT Nora ER nn me „pe aehen PR Das Schlafzimmer des Hausherrn: Hier sind die Wände in gedecktem Weiß gehalten; auch hier ist wieder ein alter Bauernschrank in die Wand eingebaut worden Untere Reihe von links nach rechts: Dies ist der Balkon, der über der Garage an der Eingangs- seite des Hauses liegt. Auch von hier geht der Blick weit ins Land. Die Fensterläden sind schwarz-weiß gestreift @e Hier der kleine Vorplatz, der sich an den Balkon über der Garage anschließt und mit ihm auf gleicher Höhe liegt. Der alte Engadiner Kinderschlitten dient als Sitzbank. An der verschlämmten Wand wird die Vermauerung von Natursteinen sichtbar e Das Haus im Appenzeller Land hat viele kleine und erfreuliche Geheimnisse, die sich erst nach und nach offenbaren: Hier ist es ein überdachter Vorplatz und Eingang vom Garten her, an dem sich wunderbar mahlzeiten läßt. Die vorgeschobene Rundung im Hintergrund gehört zum Wohnraum ® Der Schein trügt: Was sich hier im Blickfeld zeigt, ist das Spiegelbild des Gartenzimmers. Daß dieser Raum dem Garten besonders nahe ist, beweist er auch durch die bequemen Korbstühle Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Der schon im Farbfoto gezeigte eiserne Ofen - hier wird noch die gemauerte Bank sichtbar, auf der man frostklamme Glieder aufwärmen kann. Der schmiedeeiserne Leuchter ist wie ein Flügelpaar, darunter ein alter Engadiner Schlit- ten. Rechts geht es zum Balkon... (Bild oben) Daneben: Und noch ein Geheimnis: Der Sitz- platz vor dem Gartenzimmer, überdacht mit Strohmatten und ausgestattet mit dem weißen Filigran zierlicher Möbelchen. Links glitzert das Wasser und lockt zum Kopfsprung in das Schwimmbassin — wer möchte an einem heißen Sommertag solch einer Lockung nicht nachgeben? Im großen Wohnraum sammeln sich die Bewoh- ner des Hauses im Appenzeller Land und ge- legentlich auch einige Freunde um den Kamin. Es ist ein Kamin alter Art, der mit tüchtigen Holzscheiten gefüttert werden will (Bild rechts). Die Holzdecke wird von alten Balken getragen. Die kleine Tür rechts, mit Schmiedeeisen beschla- gen, hat etwas von einem Eingang zu einer „Kemenate“ an sich — das ist nicht falsch ge- dacht: sie führt in das Schlafzimmer der Haus- frau und in die Küche. Links neben dem Kamin — nicht sichtbar — geht es in das Schlafzimmer des Hausherrn ® Bild darüber: Der Wohnraum etwa vom Standpunkt des Kamins aus gesehen: Er ist rund und solid gefenstert. Besonders hübsch das kleine Tischchen mit den Rauch- utensilien in der Mitte des Sitzkreises — früher diente es zum Aufwickeln von Wolle ®e Bild oben rechts: Eine Wand des großen Wohnraums, deren Teil beherrscht wird von dem - ein- gebauten! — Appenzeller Bauernschrank und der Madonna gleichfalls bäuerlicher Provenienz.... WASSER „Ein Haus am Wasser“ — nicht wahr, das ist eine der geflügelten Redensarten, wenn ein Gespräch sich um einen Wohn- und Bauplatz dreht. Dabei reicht die Skala dessen, was der einzelne unter Wasser versteht, sehr weit: man meint den kleinen See oder gar die See, man denkt an einen Bach oder an dessen erwach- senen Vetter, den Fluß, man hat selbst beim Meer unterschiedliche Vorstellungen — die gezähmte Watten- landschaft oder die rollende Brandung an den West- küsten... Der Traum vom Wasser in der Nähe des Hauses mag seinen Ursprung darin haben, daß der Mensch den Ele- menten, die zu seiner Existenz gehören, nahe sein will. Es gibt nicht wenige Philosophen und Wissenschaftler, die der Meinung sind, daß der Ursprung allen Lebens aus dem Wasser kommt... Es ist gar nicht nötig, die Philosophie zu bemühen, um den Wunsch des Menschen nach dem nassen Element zu begründen. Wer von einem Haus am Wasser spricht, wertet Welle und kühlen Spiegel als Element der Er- holung - für Haut und Herz zugleich. 26 Bauplätze am Wasser sind heutzutage nicht mehr leicht zu finden. Ein Uferplatz ist es noch weniger. Und man- che wollen nicht nur das Ohr am Murmeln eines Ba- ches und das Auge am glitzernden Spiegel eines fernen Sees erfreuen - sie wollen mit dem Wasser etwas „an- fangen“. Und sie wollen es — bitte sehr — für sich allein haben. Weil diese Wünsche von alters her bekannt sind, haben die Architekten das Schwimmbad am oder im Hause erfunden — aus Marmor im klassischen Rom, aus meer- grünen Kacheln in der Form des Schwimmingpool im Garten. Auch hier, wo man dem Wasser freie Woh- nung und Familienanschluß bietet, gibt es viele Grö- Benordnungen und Spielarten. Mancher Bauherr liebt als lebendige Dekoration die Goldfische im Becken seines Gartens, Anhänger der heilenden Kraft kalten Wassers begnügen sich mit einem feuchten Kneipp- Platz. Wer sich aber selbst gern tummelt als Delphin oder fliegender Fisch, der plant und baut nach Maßen, die der Kraft seiner Schwimmzüge angemessen sind. Wie immer man es hält: es ist kein Zweifel, daß das EEEMENT. DER ERHOLUNG künstlich angelegte oder das natürliche Bad am Hause jeden Sommer um eine wunderbar gesunde Nuance bereichert! Das Baden wird dann kein Unternehmen mehr, sondern es ist eine ganz natürliche Sache: man springt ins Wasser, wenn’s einem danach zumute ist. Wenn man seinem Augenblickswunsch so nachgeben kann und nicht erst lange Wege zu machen braucht, dann werden sich Haut und Herz bedanken. Auf dieser und den folgenden Seiten stellen sich drei Häuser vor, die es mit dem Wasser halten. Das erste liegt an einem Fluß namens Murg in Gernsbach bei Baden-Baden. Das Haus hai einen so glücklichen Stand- ort, daß die Murg den Bewohnern nicht nur optische Freude, sondern auch Badevergnügen bereitet. Die beiden anderen Häuser haben sich in Ermangelung natürlicher naher Wasserumgebung das nasse Ele- ment in den Garten geholt. Und beim Vergleichen der drei Beispiele zeigt es sich, daß auch dieser Umgang mit dem Wasser eine Frage architektonischer Einord- nung ist. Das Haus am Wasser aber bleibt immer ein erfrischendes Thema - und ein erholsames dazu! DORT ORONDODATOITONNON 144 SON00nDDAT ERDGESCHOSS | Eingang, 2 Arbeitszimmer, 3 Bibliothek, 4 Wohnraum, ; Eßplatz, 6 Anrichte, 7 Wirtschaftsraum (Bügelzimmer), ; Mädchenzimmer, 9 Speisekammer, 10 Wirtschaftseingang, 11 Küche, 12 WC, 13 Garderobe, (sfum ist m)lanim'a ılnjaln m} 14 Garage DAS HAUS AM FLUSS Das Haus in Gernsbach bei Baden-Baden darf von sich sagen, daß es „über den Fluß und die Berge” schaut. Es liegt an der Murg, auf dem jenseitigen Ufer hat der Hausherr seinen Betrieb. Das große Eckfenster gehört zum Wohnraum (links) Beneidenswert, wer sich sein Haus zwi- schen Fluß und Berg bauen kann: hier geht der Blick vom überdachten Sitzplatz hin zu den sanften Hängen (Bild rechts) Der Blick- und Sonnenseite des Hauses etwas nähergerückt: der Sitzplatz hat ein Holzdach, das vorn von einer Säule ge- stützt wird. Rechts schließt sich der Wohn- raum mit dem großen Fenster an (rechts) Von hier, vom Wohnraum aus, hat die Familie die Landschaft ihres Lebens vor sich: den Fluß und das Werk und die Berge. Der Kamin links, der eine Wand einnimmt, ist aus Schieferplatten (unten) Architekt: Dipl.-Ing. von Steinbüchel, Frankfurt @ Aufnahmen : Charlotte Rohrbach (1), Eberhard Toeger (3) "UT asonene. semerenwnen, emamneinunen insg waere EEE BRRREEEEED ann PNIIREROEBRSR BR nn denn Ron | ur DAS HAUS AM FLUSS © Ein Blick in den großen Wohnraum, der etwas von seiner kontrastreichen und doch harmonischen Farbigkeit wiedergibt. In Hintergrund die Schieferwand des Kamins, an die Sitzbank schließen sich die beiden geschwungenen Stufen an, die die Eßecke vom Wohnraum abteilen. @& Zwei geschwungene Stufen und unterschiedlicher Fußboden teilen den Wohnraum — hier beginnt die erhöht gelegene, mit Solnhofener Platten ausgelegte Eßecke. & Eine Sitzecke im großen Wohnraum: Die Sofabank steht vor einer Holzwand, die Glastür rechts führt direkt in den Garten. & Die Eßecke ist ein Teil des großen Wohnraums, der dreigeteilt ist und im Erdgeschoß den meisten Platz einnimmt. & Das kleine Arbeitszimmer liegt neben dem Eingang des Hauses am Fluß und in Wandnachbarschaft mit dem großen Wohnraum. Was man nicht außer acht lassen sollte: In der Wand hinten rechts ein kleiner Tresor für wichtige Papiere vielleicht, der sich auch durch ein Bild abdecken läßt. & Schlafräume, Kinder- und Gästezimmer liegen im oberen Stockwerk. Dies ist das modern eingerichtete Schlafzimmer der Dame des Hauses: Die Bettdecke aus Samt ist von leuchtend blauer Farbe. & Zu diesem Bild möchte man ausrufen: „Alle Väter herhören!“ In diesem Kinderzimmer hat das Spielzeug des Juniors auf den Regalen wunderbaren Platz gefunden. Die Holzplatte an der Decke läßt sich herunter- rollen - sie ist die Plattform für die elektrische Eisenbahn! © Auch der eingebaute Schrank im Kinderzimmer hat einen praktischen Pfiff: Die Türen sind mit beweglichen Kästen aus- gestattet, in denen sich vieles verstauen läßt. @ Leicht und luftig windet sich die Treppe mit dem Filigran des Geländers zum oberen Stockwerk des Hauses am Fluß, wo die Schlaf- Architekt: Dipl.-Ing. von Steinbüchel, Frankfurt @ Aufnahmen: Charlotte Rohrbach (8), Eberhard Troeger (1) räume, das Gäste- und das Kinderzimmer untergebracht sind Hier zeigt sich ein ganz anderes Beispiel, das schon auf den ersten Blick verrät: Für diese Bewohner ist das Wasser Element der Erholung. Das Bild ist Verlockung — das Wasser strömt erfrischende Kühle aus, der bunte Ball tanzt noch auf den weichen Windwellen, links erzählen die Luftkissen und Liegestühle das immer wieder hübsche Lied vom „dolce far niente...“ Im Hintergrund schmiegt sich das „Ufer“ des Schwimmbades fast an die Hauswand. Wer hier so b ‚ weiß h medizinisch d ten Kraft des Was : D d H DAS SCHWIMMBAD AM HAUS _sichtin Vaterstetten bei München und wird bewohnt von einem Arzte-Ehepaar mit Kindern Die Garten-, Wasser- und Erholungsseite des Hauses bei München. Hier ist ohne lange Reisen der Urlaub ständig gegenwärtig — ein Gefühl, das den angestrengt arbeitenden Eheleuten Schutz und Versicherung für ihre Gesundheit ist Architekt: Walter Sanzin ® Farbaufnahmen: Ernst Deyhle Diese Gegenwärtigkeit der Natur will sich Der große Wohnraum ist so ausgestaltet und ausgestattet, die Familie auch erhalten, wenn das Wetter daß das Auge ständig eine kleine Weltreise machen kann. sie zwingt, im Wohnraum zu bleiben: Von Hier ist es eine Station mit modernen Sitzmöbeln und den jeder Ecke aus ist der Wintergarten sichtbar Musikgeräten am gemauerten und metallbehüteten Kamin Km: 1 mil Bull, Hier schmiegt sich das Wasser ganz an das Haus, in dem immer Urlaubsstimmung ist (Bild oben). Der Bogen des Bassins reicht bis unter das Dach des Sitzplatzes. Gleich wird es Abend sein, und der Hausherr wird die eite in dem offenen Kamin aus Natursteinen brennen lassen. Und zwei Elemente werden an den Mauern des Hauses Schattentänze zelebrieren: Feuer und Wasser, das eine geblendet vom Spiegel des anderen ® Von r Eingangsseite gibt sich das Haus sehr sachlich. Das Dach ist vorgezogen und wird von Säulen gestützt. Die Garage (links) hat Platz für zwei Wagen, denn die Arzt-Eheleute arbeiten an getrennten Plätzen (Bild links) Der Wohnraum begnügt sich nicht nur mit dem Gartenblick aus dem Fenster - am Schreibtisch grünen die Zimmerpflanzen (Bild unten links) @ An den Wintergarten schließt sich das Schlafzimmer der Dame des Hauses an. Im Vordergrund links das Bett, für notwendige Arbeiten steht der kleine Schreibtisch bereit; gibt as Bücherbord mit seinen Nachschlagewerken Hilfe (unten Mitte) ® Das gemeinsame Kinderzimmer für das achtjährige Mädchen und den fünfjährigen Jungen: Es öffnet sich mit einer großen Glastür zum Garten hin, und hier wird nur gespielt und gelernt. Durch beide Türen hinten geht jedes Kind in sein Schlafzimmer In dieses Haus (drittes Beispiel „Haus und Wasser“), wird man sicherlich nicht eintreten wollen, ohne vorher etwas von seiner Geschichte gehört zu haben - denn kein Zweifel: Hier wohnt Tradition. Mit Ver- laub denn: Das Haus trägt den Namen „Hellenbrok“ nach einer gleichgenannten Flur und liegt etwa zehn Kilometer vom Stadtkern Bremens entfernt. Dort wo es jetzt steht, duckte sich vor mehr als zwanzig Jahren noch ein Bauernhaus unter seinem Strohdach. Der jetzige Herr von Hellenbrok kaufte das Haus und vier Morgen des noch verbliebenen Bauernlandes. Dazu gehörte eine Scheune, die auf diesem Bild noch nicht sichtbar ist, von der man aber sagen kann, daß sie zu einem Gästehaus von gediegenem Format umgebaut wurde. Kurzum: Der neue Besitzer ließ das alters- schwache Bauernhaus abreißen, ein neues Gebäude im konservativen Stil hinstellen, die Scheune umbauen; aus den vier Morgen Land wurde ein Park mit seltenen, sogar überseeischen Bäumen. Und natürlich vergaß der Bauherr das Wasser nicht: Das Schwimmbad wirkt auf den ersten Blick wie ein Schmuckteich, aber die Putten und die Bank wissen, daß der Teich in den Ausmaßen von 11xX6 Metern ein Schwimmbecken ist Das Haus liegt inmitten des Parks; das Leben der Straße dringt nicht in das Idyli des von Bäumen und ‚ Vogelsang erfüllten Gartens (Bild Mitte) Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Die Liebe zu den stillen und noblen Dingen der Vergangen- heit spricht aus der Einrichtung des Hauses Hellenbrok — wie sie das Frühstückszimmer zeigt Architekt: Arthur Bothe, Bremen Inneneinrichtung: Susanne Gropp, Berlin 1 Windfang 2 Diele 3 Garderobe 4 Herrenzimmer 5 Damenzimmer 6 Eßzimmer 7 Küche 8 Wirtschaftsraum 9 Terrasse Rechts von oben nach unten: Die Bewohner des Hauses Hellenbrok haben in jeg- licher Form der Ruhe Familienanschluß gegeben und die Unruhe ausgesperrt. Dies ist eine Ecke im großen Wohnraum mit der Fenstertür zum Garten ® Eines der Zimmer im Gästehaus, das einmal eine alte Scheune gewesen ist: auch hier haben die Bewohner von Hellenbrok darauf Wert gelegt, daß die Einrichtung die Ruhe stilvoller Vergangenheit mitteilt @e Man ist geneigt, „Gut Hellenbrok” zu sagen, obwohl keine Landwirtschaft betrieben wird. Links das Haupthaus, das von der Familie des Eigentümers bewohnt wird. Das Fachwerkhaus mit dem tiefen Dach ist die umgebaute alte Scheune, es birgt heute Gästezimmer, Boxen für Reitpferde, die Waschküche und eine Garage ® Das Gästehaus etwas näher betrachtet: das tiefgezogene Dach schützt den freien Sitzplatz, in Norddeutschland sind die Tage nicht immer eitel Sonnenschein. Die Holztreppe rechts führt in die Gästezimmer ll II — I ll.» Das Haus Hellenbrok am Rande der Hafenstadt Bremen läßt sich nicht so ohne weiteres in die Karten gucken. Seine weiße Mauer ist eine sehr freundliche Abwehr gegen ungebetene Gäste. Dieses Eingangstor führt auf das vier Morgen große Grundstück, das der Hausherr zu einem stil- vollen Park der Erinnerung nach eigenen Entwürfen hat herrichten lassen. © Welch ein erholsames Vergnügen, hier Gast sein zu dürfen: hier, in der Bauernstube des Gästehauses von Hellenbrok, am blanken Tisch. Im Ohrenstuhl und am Kaminfeuer kann man es sich gut sein lassen... 7 IZZ 74 ee eh SE E- 34 Architekt: Max Ott, München Aufnahmen: Karin Kraus Das Haus im Münchner Vorort von seiner Westseite: zwei vor- gebaute Garagen werden durch eine Mauer miteinander verbunden. Sie sind die westliche Begrenzung des Wohnhofs, der von der Auf- fahrt niemals eingesehen werden kann (Bild unten) ® Dem Norden zugekehrt ist der Zugang zum Haus. Trockenen Fußes und Hauptes kann man auch bei Regen die Eingangstür erreichen: der über- dachte Gang wird durch zierliche Säulen gestützt. Dieser kleine Säu- lengang hat auch noch eine farbkünstlerische Aufgabe — das Schwarz seiner Unterseite belebt und unterteilt die ganz in Weiß gehaltene Hausfront (Bild unten rechts) @ Die Südfront des Hauses - von hier hat die Sonne Zutritt zum Wohnhof, der (von rechts) durch das Haus selbst, den Sitzplatz, Garage und Mauer begrenzt wird (Bild oben) 1 Diele 2 Wohnhalie 3 Studio 4 EßBraum 5 Küche 6 Mädchen 7 Geräte 8 Garage DAS MODERNE HAUS VERRÄT IMMER MEHR DIE LIEBE ZUM wWwOHhN DH OF Von dieser Diele aus teilen sich die Wohn- welten: zwei Stufen hoch links geht es zu den Wirtschaftsräumen, andere Türen führen in ein Studio und in die Wohn- halle. Die Treppe führt in den „Schlaf- trakt“ des Hauses: hier sind das Eltern- schlaf- und die Kinderzimmer, die Bäder und ein Gästezimmer zu finden (Bild rechts) Dieser Balkon ist vom Elternschlafzimmer und von einem der Kinderzimmer aus zu betreten. Er führt zusammen mit dem schrägen Blumenfenster das Farbenspiel des Säulenganges fort: auch er ist an seiner Unterseite schwarz gestrichen, die Fensterverkleidung ist zitronengelb wie die zierlichen Säulen (rechts außen) Das Elternschlafzimmer hat noch einen zweiten, separaten Balkon; er liegt an der Ostseite des Hauses. Und wenn man von der Morgensonne nicht gestört werden möchte, dann ist es kein Problem, diesen Wecker auszuschließen: der Balkon hat eine gelbgestrichene Lamellenwand aus Holz, die sich verstellen läßt (Bild unten) 7 g ©, o 2, warmen ums, awawawaw, Zr DAS MODERNE HAUS VERRAT IMMER MEHR DIE LIEBE ZUM WOHNHOF Praktisch und hübsch ist die Lösung für einen Arbeitsplatz im Studio des Münchner Hauses: zwei Wände beherbergen die Bibliothek, links am Fenster schiebt sich ein kleiner Tisch aus dem Regal, er ist ein handlicher Arbeits- und Leseplatz (Bild unten) ®@ Das Schlafzimmer der Eltern hat eine großzügig bemessene Sitzecke, bei der auch der Kamin nicht fehlt. Tür und Fenster führen zum Ostbalkon — den Lichteinfall kann man mittels der Lamellenwand einfach regulieren (Bild rechts) BEL | ua En ma. Übnabal IM Das Thema Wohnhof hat gute Tradition: es ist im frühen Ägypten und in Rom, in Wien und in Venedig, es ist überall architektonisch variiert worden, wo man damit rechnen konnte, die Sonne im Bund mit seinen Bauplänen zu haben. In unserer Zeit haben die Architekten das Drinnen und Draußen zu einer Einheit kombiniert, die ein Maximum an Erholungs- möglichkeiten im Bereich unseres Zuhauses bietet. Der Garten, der überdachte Sitzplatz, das Schwimmbecken, der Außenkamin, die großen Fenstertüren, die Terrassen und Balkone — das alles sind die Elemente des Wohnraumes außerhalb der Hausmauern, Elemente des Wohnhofes. Man will heutzutage nicht nur „ein Dach über dem Kopf“ haben, man will vielseitig wohnen. Man schart und sammelt um sich Geräte und Einrichtungen erholsamen und vergnüglichen Tuns. Was früher ein Unternehmen mit einer Anreise war, bietet sich heute im eigenen Garten an. Wenn ein Haus wie das hier gezeigte in einem Münchner Vorort liegt, dann sind für einen Wohnhof auch die meteoro- logischen Voraussetzungen gegeben. München hat zwar mehr Niederschlag als das als so feucht verschrieene Hamburg — aber in München regnet es halt mit mehr Temperament, plötzlicher und hitziger, man ist schneller fertig damit, darum hat's hernach auch mehr Zeit und Stunden für die Sonne... Der Wohnhof dieses Münchner Hauses, das von einer vier- köpfigen Familie bewohnt wird, hat allerhand zu bieten: die Liegewiese und das Schwimmbecken, den Außenkamin am überdachten Sitzplatz und selbstverständlich Balkon am Haus und direkte Zugänge durch große Türfenster Die Kaminecke in der Wohnhalle — auch innen sind fast alle Wände in diesem Haus weiß gehalten. Der Kaminplatz ist mit Platten ausgelegt (links) Die Küche hat einen Vorbau, von dem aus man direkt den Garten beitreten kann. Die blitzblanke Sitzecke ist der Platz für den schnellen Imbiß (Bild oben) ® Herrliches, modernes Reich der Hausfrau und ihrer Gehilfin. Die ganze Küche ist hellgrün gehalten — Balsam für die Nerven (Bild unten) Te — Architekt: Max Ott, München @ Alle Aufnahmen: Karin Kraus Die halbe Südseite des Grundstücks mit dem Haus und dem überdachten Sitzplatz. Unter dem Balkon links das Blumenfenster der Wohnhalle, rechts oben der Schlafzimmerbalkon mit der gelben verstellbaren Lamellenwand. Der überdachte Sitzplatz ist farblich und in der Konstruktion genau so gehalten wie der Säulengang, der zum Entr&e führt: schwarze Unterseite, gelbe dünne Säulen (Bild oben) @ Der Innenhof mit seinen Anlagen, die der Entspannung und der Erholung dienen: unter dem flachen Dach der Sitzplatz, im Winkel die Feuerstelle. Die Tür links daneben führt in die Garage. Das Schwimmbad ist in den Hofplatz aus Ziegeln eingelassen (unten) 37 DAS HAUS IN GARMISCH: WOHNHOF MIT SCHWIMMBECKEN Im Hintergrund die steile Wand der Berge. Das Haus in Garmisch ist in einem Klima beheimatet, das einen Wohnhof rechtfertigt und zum Woh- nen im Freien verlockt. Der Balkon hat italie- nischen Charakter, im Erd- und im Obergeschoß finden sich gedeckte Sitzplätze (Bild links) ® Der ebenerdige gedeckte Sitzplatz. Die verglaste Gittertür führt in das Eß- und Wohnzimmer {Bild unten) ® Dieser Laubengang verbindet das Haus in Garmisch mit einem kleinen Badehaus, in dem vom Liegestuhl bis zum bunten Wasserball alle Geräte für Sonnen- und Planschfreuden auf- bewahrt werden. Zugleich ist der Laubengang guter Windschutz für das Sonnenbad (Bild rechts) Ein freier Sitzplatz vor dem Kaminzimmer: Aus der Brunnenplatte in der weißen Wand strömt ein Wasserstrahl. Hübsch der Dreiklang der Tür, der Laterne und des Brunnens (Bild unten links) Die Berge waren schon lange, ehe das Haus wurde. Doch soll der Majestät der ragenden Felsen nichts von ihrer Würde genommen wer- den, wenn hier nur von dem kleinen Wasser im Wohnhof die Rede ist, das Menschenhand ge- schaffen hat. Es gibt Swimmingpools heutzutage in vielen Variationen — dieser des Hauses bei Garmisch verdient einen Sonderapplaus. Der Architekt hat Bewegungsfreiheit in jeglicher Hinsicht genug gehabt, um aus dem Spiel mit dem Wasser ein regelrechtes Wasserspiel zu machen. Das groß bemessene Schwimmbecken ist in seiner Form harmonisch in die Gartenanlage eingefügt. Dies ist seine Besonderheit: Zweckmäßigkeit und schöne Konstruktion haben es zu einer Wasser- kunst werden lassen. Die vierstufige Kaskade, die mit der wasserspeienden Figur das Schwimm- becken unentwegt speist, ist eine Säuberungs- und raffinierte Vorwärmanlage. Mit einer Ma- schine wird das Wasser aus dem Becken rund- gepumpt — es fließt durch die vier Kaskaden- wannen, wo es wegen seines niedrigen Spiegels und wegen des langsamen Gefälles von der Sonne erwärmt wird. Und ein eingebauter Filter sorgt für ständige Säuberung des Gewässers. Architekt: Hanns Ostler, Garmisch Laubengang und Badehaus in anderer Sicht. Die Markise beschattet das Farbaufnahmen: Ernst Deyhle große Fenster des Kaminzimmers. Das Badehaus ist zugleich auch Garage Eine Besonderheit des Hauses in Garmisch: das Schwimmbecken. Das Wasser wird ständig rundgepumpt — über die Figur fließt es in die vier Kaskadenwannen, wo es von der Sonne vorgewärmt und durch Filter gereinigt wird. Eine verwunschene Erholungs-Oase 40 FÜR SPIELUND SPORT IST SUT GESSERGT IM HAVYS AM STARNBERKER SEE Am Starnberger See gelegen: Das Haus mit den bayrischen Erbanlagen. Rechts beschattet das tiefgezogene Dach den großen Wohn- raum. Im unteren Geschoß sind Wohn- und Wirtschaftsräume und das Schlafzimmer der Eltern, oben haben der Sohn und die Tochter ihr Reich — mit eigenem Balkon. Das Schwimmbecken — eine sportliche Seite des Hauses — hat eine Einfassung aus Weser- sandsteinplatten, die sich zum Hause hin zu einem Sitzplatz verbreitert (Bild oben) Architekt: Oberbaurat Dipl.-Ing. Rudolf Lehmann, Pöcking Alle Aufnahmen: Karin Kraus Das sind die altbewährten Bau-Elemente in der bayrischen Landschaft: Die Seitenwand ist aus Naturstein und hat oben eine Holz- abdeckung. Weiß war von jeher die bevor- zugte Farbe in diesen sonnenreichen Breiten. Der gegen die Straße geschützte Sitzplatz sieht die vier Mitglieder der Familie bei der Mahlzeit unter freiem Himmel (Bild links) E; hat bayerische Grundzüge, das Haus am Starn- berger See, allerdings verfeinerte, denn es ist durch die Bauschule einer modernen Zeit gegangen, und dabei . wurde die Urwüchsigkeit etwas abgeschliffen. Aber es hält hoch und in Ehren, was in dieser Landschaft seit Jahrhunderten bewährte Stil- und Bauelemente sind: das tiefe Dach und der schützende Vorsprung über dem Balkon, Holz und Naturstein und weißer Verputz. Dieses Haus hat zwei Stockwerke, in seiner Aufteilung darf man es ein Musterbeispiel logischen Bauens nennen. Es wohnt hier ein Ehepaar mit der Tochter und dem Sohn. Fast im Mittelpunkt dieses im Winkel angelegten Hauses liegt die Diele. Sie ist wie eine Drehscheibe, auf der sich die einzelnen Familien- mitglieder in ihre persönlichen Reiche rangieren: im Erdgeschoß erreicht man von dieser Diele direkt das Wohn- und Eßzimmer, die Küche und über das Ankleidezimmer das Schlafzimmer der Eltern. Über die Treppe in der Diele steigt man empor zum Zimmer der Tochter und zu dem des Sohnes, die oben ihre eigene Dusche und ihren eigenen Balkon haben. Direkt im Garten befinden sich Swimmingpool und Tennisplatz. Jede Partie auf dem Platz aus rotem Ziegelmehl läßt sich unterbrechen zugunsten eines er- frischenden Sprunges in das blauschimmernde Wasser. Und der Starnberger See ist in der Nähe! Es ist zu wetten, daß die Bewohner dieses Hauses neben Tennis und Schwimmen sich mit dem Segelsport befassen. Ja, es gibt auch noch andere Dinge von sportivem Charakter in diesem Hause — die schon angesprochene Treppe in der Diele zum Beispiel; mit ihrer Tauwerk- verwandtschaft ist sie von applauswürdiger Originalität 1 Windfang 2 Garderobe 3 Diele 4 Wohnraum 5 Eßplatz 6 Küche 7 Ankleide 8 Elternzimmeı 9 Bad 10 Garage 11 Terrasse Man liebt das Urwüchsige im bayrischen Land: das Einfahrtstor des Hauses am Starnberger See ist aus rohen Eichenbohlen gefügt (Bild oben) @e Das Haus noch einmal von der Straßenseite gesehen: hier ist es ebenerdig, das obere Stockwerk öffnet sich nur zur Gartenseite hin. (Bild oben rechts) Hier ist das Tummelfeld für das zweite Hobby der sportbegeisterten Familie — der tiefergelegene Tennisplatz. Beim Sonnenschirm liegt auch schon das Schwimmbecken, vom Platz aus rotem Ziegel- mehl zum kühlen Wasser ist es nur ein kurzer Weg (Bild unten links) ®@ Die Diele liegt fast genau im Mittelpunkt des Hauses. Von ihr erreicht man auf direktem Wege das Wohnzimmer, die Eßecke, die Wirtschaftsräume, den Garten und über die Treppe die im oberen Geschoß gelegenen Räume (Bild unten Mitte) @ Im Haus am Starnberger See ist die Diele zugleich ein Wohnraum. Die Wand hat eine dekorative farbige Bildtapete, den Boden bedecken Handschlagziegel in hellem Rot (Bild unten) Von besonderer .Originalität ist die Treppe, die von der Diele in das obere Stockwerk führt: die Eisen- konstruktion ist mit grobem, tauwerkähnlichem Material bezogen (Bild unten links) @ Der Wohnraum offenbart die Liebe seiner Bewohner zu alten Möbeln. Die Kaminecke: aus handgetriebenem Kupfer, die Kaminhaube, mit Glaskugeln besetzt, der Platz um die Feuerstelle ist ausgelegt mit Marmormosaik (Bild unten Mitte) @ Die Eßecke ist ein Teil des Wohnraumes, durch einen Veloursvorhang trennbar Das Landhaus am Rande von München: hier, an dieser Pforte in der weißen Mauer, beginnt ein kleines Paradies — paradiesisch wegen der Liebe seiner Bewohner zu den Singvögeln, denen sie in ihrem Garten eine Heimstatt ge- geben haben. Deren Morgengesang und Gezwitscher ist die Gegengabe (oben) Die Eingangsseite des Hauses liegt nach Norden. Das Holzdach ist tief herabgezogen und wird” durch einen Balken, der auf einer Säule ruht, getragen. Rechts die Garageneinfahrt: im Schutze des Daches kann der Hausherr seine Eingangstür jederzeit trockenen Hauptes erreichen (Bild oben) Hier zeigt sich der erste kleine, aber für die Vögel so lebenswichtige Beweis, daß der Hausherr und seine Frau von wahrer Liebe zur Natur erfüllt sind: das Dach wurde um diesen Baum „herumgebaut”, damit er stehenbleiben und den Singvögeln als Nistplatz erhalten bleiben konnte. An den meisten Bäumen des Gartens sind Vogelkästen angebracht (oben) @e Das Haus von seiner Garten- und Südseite: links am niedrigen Garagenbau ist der freie Sitzplatz nach drei Richtungen hin windgeschützt und beim Haus selbst über- dacht. Der Balkon oben gehört zu den Schlafräumen des Ehepaares, der ganz untere Trakt ist Wohn- und Eßraum. An der Straßenseite befinden sich die Wirtschaftsräume (unten links) Futterplätze für die gefiederten Sänger im Winter - sie sind an vielen Stellen des großen Gartens zu finden. Die Dankbar- keit der Vögel ist ihr jubelnder Gesang (links unten Mitte) @ Auch dies haben die Vogelfreunde nicht vergessen: ein Bad für ihre Lieblinge, ein kleiner Brunnen, der aus Natursteinen gemavert wurde Das Schlafzimmer der Dame des Hauses hat einen großen Balkon — und natürlich gibt es auch hier ein kleines Futter- häuschen an der Wand. Der Blick geht in die Baumkronen, in denen die gefie- derten Sänger ihre Nistplätze haben (oben) Hier schläft die Dame des Hauses — der mit Bilderchintz bezogene Kleiderschrank rechts reicht bis an die Decke und hat sechs Türen. Der Raum zeigt drei in die Decke eingebaute Lichtquellen (Bild rechts) Das Schlafzimmer der Dame des Hauses ist mit dem des Hausherrn durch eine gläserne Schiebetür verbunden (unten) Ein Blick in das Schlafzimmer des Haus- herrn, vom Schlafraum der Dame her gesehen, in dem an kühlen Tagen ein Kamin Wärme spendet (ganz unten rechts) Architekt: Max Ott, München @ Aufnahmen: Karin Kraus Wer dem Pflaster der Stadt entflieht und mit seinem Haus aufs Land zieht, der beweist in der Wahl seines Wohnorts seine Freundschaft und Liebe zur Natur. Bei der Planung die- ses Hauses wurde besonders auf die Singvögel Rücksicht ge- nommen. Ja, verehrte Leser: auf die Singvögel! Die Bewohner dieses Hauses, ein Ehepaar, sind große Freunde der gefieder- ten Sänger. Und es ist wirklich so! — Als sie darangingen, ihr Haus zu bauen, da hatten sie nicht nur Quadratmeter und Kubikmeter und Kostenanschläge im Kopf, nein, sie dachten auch an den Vogelsang, der ihr Haus umklingen sollte. Sie baten den Architekten, diesen Vogelsang mit in seine Pläne einzuschließen. Vielleicht geht es Ihnen, verehrte Leser, bei aller Federleichtigkeit dieses Gedankens auch so: er weckt den: Wunsch, in diesem Sinne es diesem Hausherrn gleichzutun HAVS VOGELSANG Die Kaminecke im großen Wohnraum - eine Sitzgruppe ist um den Kamin gestellt, sein Schmuck ist eine antike italienische Plastik. Durch die Schiebewand aus Nuß- baum läßt sich dieser Teil des Wohnraumes gegen den Eßplatz abschließen (Bild unten) ® Der Blick von der Kaminecke zum Eßplatz, auch dieser kann mittels der großen Glastür abgeschlossen werden (Bild ganz unten) ® Die Bibliothek — die Bücherregale ziehen sich an zwei Wänden empor bis zur Decke, davor der Arbeitstisch des Hausherrn. Die Bibliothek ist ein Teil des Wohnraumes - hier vom Kaminplatz aus gesehen. Die Tür führt zum Korridor (Bild rechte Seite unten) 1 Vorhalle, 2 Garderobe, 3 Bibliothek, 4 Wohnhalle, 5 EB- zimmer, & Küche, 7 Anrichte, 8 Mädchen, 9 Fahrer, 10 Garage, 11 Terrasse Das Landhaus am Rand Münchens, das von einem Ehepaar bewohnt wird, hier noch einmal farbig und vom Garten her gesehen. Rechts neben dem hohen Kamin der.Trakt mit dem Wohn- raum im Erdgeschoß und dem Schlaf- und Gästezimmer im oberen Stockwerk. Der freie Sitzplatz links ist am Haus überdacht. Auch wenn es regnet, kann man hier verweilen... (Bild oben) Tee N Ara AT u a BL uam nn Architekt: Max Ott, München ®e Aufnahmen: Karin Krous Die drei Farbbilder zeigen das Haus, das zum großen Teil aus Holz besteht, von seiner dekorativen Seite, der Rückfront. Sie liegt in Sonne getaucht, der Schat- ten der Laubbäume flirrt über das Mauerwerk und die Holzverschalung. In früheren Zeiten bemühte man sich, der Vorderfront des Hauses ein repräsenta- tives Aussehen zu geben: Dreite Auffahrt, Stufen, iulen, Riesenportal. Das zählt nicht mehr. Eigentlich röstlich zu wissen, daß wir m Auftreten bescheidener geworden sind und Distanz gewinnen von der Außenwelt An einem sonnigen Wiesenhang liegt ein Haus von ungewöhnlicher Architektur. Vor- wiegendes Bauelement: Holz. Ein Kubus aus Holz ruht auf einem weißen Steinsockel, ihm schließt sich ein langer, fast vollständig ver- glaster Bau an mit weit vorspringendem Holzdach. Erblicct man dieses Haus, das fern aller Norm liegt, von der Straßenseite her, zeigt sich nichts Besonderes: eine breite Garagentür, ein gläserner Eingang, Brief- kasten, Lattenzaun, und man ahnt vielleicht einen tiefer gelegenen Anbau. Das Haus zeigt eine anonyme Front, es gibt sich inkognito. Und das ist etwas Typisches für die heutige Bauweise, ja mehr noch, für den heutigen Lebensstil. Für die Passanten sollen das Haus, die Lebensweise und auch der Lebensstandard der Bewohner uninteressant sein. Für den, der das Haus betritt, das Vakuum durchschritten hai und den Kontakt mit den Bewohnern aufnimmt, der lernt das persönliche Gesicht des Hauses kennen. Das beginnt dort, wo die Haustür sich ihm öffnet. e RR ’'. Wenn die Haustür sich hinter einem schließt, wird man durch Gewächse und Grün in der Halle empfangen, die als Wintergarten ausgebaut ist (eine ungewöhnliche Lösung). Von dort aus geht es linksseitig an einem Ziegelpfeiler (mit Kamin) vorbei in die große Wohnhalle (Bild unten). Auch hier ist Holz neben großzügiger Ver- glasung Bauelement Nr. |] ® Das Bild rechts oben zeigt die fast simple Vorderfront des Hauses, von der wir schon eingangs sagten, daß sie anonym sei. Hier wird das Garagentor geöffnet, die Post in den Briefkasten geworfen. Hohe Bäume, Bestand, der unter Naturschutz steht, verwehrt die Aussicht zum privaten und eigentlichen Teil des Hauses, am Ostufer des Starnberger Sees gelegen. Man ahnt aus dieser Richtung nicht, wie das Haus beschaffen ist, es wahrt sein Inkognito DAS HAUS UND SEINE ANONYME FRONT Dipl.-Ing. Architekten: Hans Peter Buddeberg und Hans Busso v. Busse @ Aufnahmen: Ernst Deyhle Pergolaüberdacht ist der Sitzplatz auf der Terrasse aus rotem Sand- stein. Hier gliedern sich die Schlafräume und das Gästezimmer an BLICKFANG IST Es liegt am Bodensee, das Landhaus mit seinem pavillonartigen Vorbau, der ein wenig an ein Lustschloß erinnert. Romantik in dieser Zeit — wie wohl das tut! Das Haus, in seiner Ansicht zur Straßenfront nicht weiter auffallend (dort liegen Wirtschaftsräume und Garage), zeigt dem Bodensee seine „Schokoladenseite”. Hohe Fenster mit niedrigem Sims, durch die man mühelos zur breit- angelegten Terrasse hinaustreten kann, sind das Charakteristische dieses Hauses. Zentrum — und in der Tat kreisförmig — ist die große lichtdurchflutete Wohnhalle. Das dekorative Gebälk aus Kiefernholz zeigt die Zeichnung einer strahlenden Sonne. Und die Sonne selbst findet fast den ganzen Tag Einlaß durch die in jeder Himmels- richtung gelegenen Fenster. Der großzügigen Form entspricht die sparsame Möblierung. Eine kleine Sitzecke auf schafwollenem Teppich — das genügt. Der einen Wand — gegenüber dem Ofen - ist ein breiter Wandschrank mit Sitzbank angegliedert. Dort ist die Eßecke. Nichts drängt sich auf, alles ist vermieden, was optisch „Unruhe” und über das Maß hinaus Hausarbeit schaffen könnte... Das Haus ist auf einem Abhang gelegen, so daß man von der Terrasse aus auf die Dächer hinunterschaut und weiter auf den See und das gegenüberliegende Ufer. Auf dem niedrigen Sims der Terrasse liegen einladend lange schmale Kissen. — Die typischen Farben der Landschaft: das Rostrot des Sandsteins und der Dächer, das Türkisgrün der Wasserfläche und der verschwimmende sanftviolette Hintergrund Auf dem Bild rechts sehen Sie die Totale der Eßecke: der praktische Wandschrank, der schön- geformte Ofen. Und auf dem Bild links das De- tail: Eßtischh Durch- reiche zur Küche, die typischen Landhausstühle 5 o 2 2 3 ° ac f 2 2 2 3 5 R= 18] Gerhard Stein e Aufnahmen Architekt Diese drei Bilder, links, rechts und rechts unten, geben genauen Aufschluß über die Lage der großen Wohnhalle im Rundpavillon, von drinnen und draußen. Dieses Haus ist keinesfalls hypermodern und will es auch nicht sein. Es ist eine glückliche Mischung von Althergebrachtem, in das Moderne übersetzt. Darum gefällt es — auch wenn es keine Extravaganzen zeigt LICHTDURCHFLUTETE woOoOHNHALL Die Diele des Hauses, das von einer kinderreichen Familie be- wohnt wird. Der Blick geht durch die weit geöffnete Tür des großen Wohnraumes und durch dessen Fenster hin zum Garten. Die Treppe führt in das obere Ge- schoß, in dem sich auch das Ar- beitszimmer des Haushern befindet Der große, langgestreckte Wohn- raum mit seinem Mittelteil: von hier aus öffnet sich das weite Fenster zum betonierten Sonnen- platz und zum Garten hinaus - Die Tür links führt in die Diele! Im großen Wohnraum hat der Hausherr schon einen Zufluchtsort, wenn er dem Trubel seiner fünf- köpfigen Kinderschar entrinnen will: vier Stufen führen in einen tiefer gelegenen Teil, in dem sich ein Ruhebett, ein Schreibtisch und — wie auch an der gegenüberliegen- den Wand - die Bücher befinden... RUHR KK N.DIE R Sl NDS HAU SS UN DIGG ARTEN EIN TUMMELPLATZ DER LEBENSFREUDE Kaminplatz im großen Wohnraum mit dem Durchgang zur Eßnische (Bild oben) ® Die Eßnische, an deren Tisch, auf deren Bank und auf deren Stühlen sich sieben Familien- mitglieder zur Mahlzeit versammeln. Rechts — vom Eingangs- bogen verdeckt - liegt die Tür zur Küche (oben rechts) @ Das Schlafzimmer der Eltern liegt — wie die Zimmer der Kinder — im eingeschossigen Trakt des Hauses. Die Glastür führt in den Garten. Duschkabine, Waschteil und Frisierkommode sind praktisch eingebaut (Bild rechts) @ Das ist Vaters gute Vor- sorge: über diese Holztreppe kann er sein höhergelegenes Arbeitszimmer erreichen, ohne erst durch die Wohnung zu gehen. Wer weiß - vielleicht sind diese Stufen für die Kinder auch eine „Seufzertreppe”, wenn Vater Zensuren austeilt (links) Das Haus am Starnberger See: mit seinem großen Ufergarten ist es fünf Kindern ein Tummelplatz der Lebensfreude. Die Kinder werden empfinden, daß ihnen ein schützendes Dach für eine unbeschwerte Kindheit gebaut worden ist. Die Steintreppe links führt zu einer schmalen Terrasse, die vor dem großen Wohnraum liegt. Das breite Fenster dieses Wohnraumes läßt sich weit öffnen. In dem eingeschossigen Trakt rechts liegen die Schlafräume der siebenköpfigen Familie (Bild rechts) © Vor dem großen Fenster des Wohnraumes liegt ein betonierter und von der Markise überdachter Sonnenplatz. Der kleine Balkon vor dem Obergeschoß gehört zum privaten Reich des Hausherrn — zu seinem Arbeitszimmer. Wie er dieses Arbeitszimmer erreicht, ohne von seiner Kinderschar gestört zu werden, das dürfte ein anderes Bild (rechte Seite unten) verraten... 1 Windfang, 2 Diele, 3 Wohnraum, 4 Arbeitszimmer, 5 Eßplatz, 6 Küche, 7 Bügelzimmer, 8 Kinderzimmer, 9 Kinderzimmer, 10 Kinderzimmer, 11 Elternschlafzimmer, 12 Mädchen, 13 Bad, 14 Garage, 15 Werkstatt = = ee nn sen ar jr = ia er nn in Ei 5 Kr Kira DS Zn ne r .u.7 Es: ist von jeher so: wer ein Haus baut, der baut auch für seine Kinder. Seiner Familie „ein Dach über dem Kopf zu bieten“, gehört zu den uralten Fleißtugenden des Vaters und Mannes. Er wird also beim Bauen an seine Kinder denken und darauf achten, daß Mauern und Balken festgefügt sind. Und er wird, soweit es ihm möglich ist, das Terrain des Gartens ausdehnen, denn er weiß es vielleicht aus eigener Kindheitssehnsucht: für Kinder sind Haus und Garten Tummelplatz der Lebensfreude, eine himmlische Weide, auf der die Gesundheit in jedem Grashalm wächst; die Luft, die Sonne, der Schatten der Bäume, die Welle am Ufer — das alles wird mitwachsen in seinen Kindern. Und eines Tages werden diese Kinder, groß geworden und selbst schon Väter und Mütter, sich gern erinnern und sagen: „Bei uns, als Kind zu Haus...“ Wer es — wie in diesem Fall — mit fünf Kindern im spiellustigen Alter zu tun hat, der wird nach Mitteln und Wegen sinnen, einmal ganz mit sich allein zu sein, ohne daß er sich durch barsches Rufen nach Ruhe den Verdacht eines Rabenvaters zuzieht. Der Bauherr des Hauses am Starnberger See und Vater von fünf Kindern hat sich in seinem Bereich eine ruhige Klause geschaffen, wie unser Bericht zeigt Architekt: Dipl.-Ing. Horst Döhnert, München ® Alle Aufnahmen: Ernst Deyhle Den "N wa u P> a F2U.M.M -E LP 1 1-2 DE R LEBENSFREUDE HAUS MIT PLANSCHBECKEN Auch bei der Planung dieses Hauses haben Hausherr und Architekt an die Kinder gedacht. Der Vater ist ein vielbeschäftigter und vielseitiger Mann. Das Haus wird von einer vierköpfigen Familie — Eltern, zwei Töch- tern von fünf und acht Jahren — und von einem Hausmeisterehepaar bewohnt. Der Architekt löste die ihm gestellte Aufgabe, diese „Einwohnerschaft“ unter ein Dach zu bringen, auf sehr klare Weise: oben wohnt der 52 Hausherr mit seiner Familie, unten ist das Reich des Hausmeisters. Und was der Vater für die Gesundheit seiner Kinder tun konnte, hat er getan: er schenkte ihnen einen Garten und ein herrliches Planschbecken dazu ut ie Von eigenwilliger Konstruktion ist der wuchtige Bal- kon mit dem Wabendach, zu dem — im Hintergrund - eine runde Treppe führt. Unter dieser Balkon- terrasse befindet sich ein Außenkamin. Das Plansch- becken aus Naturstein ist für die Kinder ideal (links) Die Auffahrt zum Haus: der Weg führt direkt in die Garage. Der obere Teil des Hauses ist größer als der ebenerdige Trakt, der wie ein Sockel wirkt. Oben wohnt der Hausherr mit seiner Familie, und unten das Hausmeisterehepaar (Bild rechts) Architekten: Buddeberg und von Busse, München ® Alle Farbaufnahmen: Ernst Deyhle Der Eßraum hat direkte Verbindung zur Küche, links und rechts von deren Tür sind kleine Ein- bauschränke mit dem Geschirr (Bild unten links) Der Eßraum ist Bestandteil des großen Wohnraumes und mit diesem offen ver- bunden. Die Säule, eine statische Not- wendigkeit, wird von Pflanzen umrankt. Und am Fenster blühen viele Blumen Der Blick in den großen Wohnraum von der. Eßecke her: ganz im Hintergrund die Bücher- wand, davor ein Arbeitstisch und noch sichtbar das Sofa um den Kamin (Bild unten Mitte) Diese Diele ist vom Eingang und vom Uhnter- geschoß aus zu betreten. Die Stäbe des Treppen- geländers sind verschiedenfarbig, die Farben wiederholen sich in den Streifen der Fenster- vorhänge. Die Bücher in den Regalen warten darauf, noch für ein paar Seiten zur Nacht- lektüre mitgenommen zu werden — die Tür mit den Holzstäbchen führt in das Schlafzimmer (unten) Mittelpunkt des Wohnraums ist die Sitz- gruppe am Kamin. Die Feuerstelle des Kamins ist von goldfarbenem Mosaik ein- gefaßt. Die Holzwand läßt sich zuschie- ben, falls man ungestört sein will (rechts) Die farbige Fröhlichkeit der Küche wird Auch hier ist in besonderem Maße an die Kinder Ein Ausschnitt aus dem Schlafzimmer der Eltern: der durch- unterstützt von den großen Fenstern links, gedacht worden: die beiden Töchter haben ihr eigenes gehende Schrank ist mit Chintz bespannt. Jeder Raum in die- durch die man in den Park blicken kann Reich, die Möbel sind von Bele Bachem entworfen sem Haus hat hohe Fenster, durch die die Bäume grüßen Warez Z—— u 7 u; J % Bier 1 a , BR, ie 4 Ne IN E il Wi - it $ % a BE N | ON: u B en See ; ORTE SER ES: STEH: - SEHR GUT; ELTERN UND ERWACHSENE TOCHTER UNTER EINEM DACH... Das Haus am Bodensee, unter dessen Dach ein Ehepaar und seine beiden erwachsenen Töchter wohnen. Die weite Rasenfläche fällt zum See sanft ab. Die Raumaufteilung ist denkbar klar: der Vorbau links mit dem großen Fenster ist der große Wohnraum; daneben, mit dem Sonnenschirm, die freie Terrasse und dahinter der überdachte Sitzplatz, dessen linke Wand zugleich ein Außen- kamin ist. Die Fenster, die sich rechts anschließen, gehören je zu den Schlafzimmern der beiden Töchter und zum Schlafzimmer der Eltern, das einen Balkon hat. Die Tür unter diesem Balkon führt in einen Unterstellraum für die Boote (Farbbild linke Seite) Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Noch der Art, wie hier praktisch und ländlich gebaut worden ist, läßt sich schließen, daß unter diesem Dach Harmonie und junge Herzen zusammenstimmen. Zu diesem Haus am Bodensee sagt man: „Du gefällst 1” mir!” Natürlich schon wegen seiner Lage am See. Aber auch wegen seiner Übersichtlicheit — hier ist alles an seinem richtigen Platz, genau so wünschte man es sich selbst: den großen Wohnraum, den Eßplatz neben der Küche, die Terrasse und den überdachten Sitzplatz für alle, die im Haus wohnen; die drei Schlafzimmer Wand an Wand und für jeden allein. Das ist gut durch- dacht. Es ist rund und rationell, geboren auch aus der Notwendigkeit, ohne viel Personal auszukommen Die Anfahrt zum Haus am Bodensee, das von einem Ehepar mit seinen beiden erwachsenen Töchtern bewohnt wird. Die Garage ist links in den Hang hineingebaut worden, gleicht aber in _ ihrer Anlage dem Wohnhaus (Bild rechts oben) ®@ Die Gartenseite: von rechts die drei Fenster der Schlafzimmer, unter dem Elternschlafzimmer der Unterstellraum für die Boote, links der überdachte Sitzplatz mit der Wand des Außenkamins und der Terrasse, dann der vorgezogene große Wohn- raum (Bild rechts Mitte) @ Der große Wohnraum ist von lebendigem Schwung: von Holzbalken getragen die Decke, runde Form hat der Kamin, der Durchgang führt zum Gartenzimmer (rechts) Architekt: Gerhard Stein, Wangen am Bodensee Die Eßecke gehört mit zum Wohnraum. Der Tisch wächst aus der Fensterbank heraus, die Anrichte mit den Fächern schmückt die Rückwand. Rechts ist ein Durchgang zur Küche (Bild oben) -® Hier gehen drei Wohnbereiche ineinander über: im Vorder- grund mit leichten Möbeln das offene Gartenzimmer, dann der überdachte Sitzplatz und die ungedeckte Terrasse (unten) Das \erste Tochterzimmer: hell, schlicht, modern. Vor dem großen Fenster ein leichter Tisch mit rose bezogenen Sesseln, das Bett wird von einer Holzwand und einer Kommode gerahmt (rechts außen) ®@ Das zweite Tochterzimmer: der Schrank aus Birnbaum ist so weit vorgezogen worden, daß für das Bett ein sehr heimeliger Alkoven-Raum bleibt (Bild rechts) Wer noch das letzte Quent- chen Gemütlichkeit in die- sem Haus vermißt haben sollte — hier ist es: die Trinkstube im Keller. In der Wand die runden Flaschen- fächer, hinter der mit Eisen beschlagenen Holztür wei- tere gute Tropfen. Tisch und Stühle laden zu einem Kar- tenspiel und Umitrunk ein Anderthalbgeschossige Räume entstanden nach dem Krieg erstmalig dort, wo Zimmer mit sehr hochgelegener Decke horizontal gegliedert wurden, um einige Quadratmeter Wohnraum mehr zu gewinnen. Durch diese Notlösung entstanden höchst reizvolle Perspektiven. Der Maiso- nette-Stil kommt — wie der Name schon sagt — ursprünglich aus Frank- reich. Corbusier, der Architekt riesenhafter „Wohnmaschinen”, bedient sich gern dieser Form innerhalb seiner Mietshäuser, um den Bewohnern die Illusion zu geben, sie lebten tatsächlich in einem „Häuschen“, in dem sie treppauf, treppab laufen können. Und der Architekt Vago baute im Hansaviertel, Berlin, ein Stockwerkhaus diesen Stils, bei dessen Entstehung man sich zweifelnden Herzens fragte: bringen die künftigen Mieter auch die entsprechenden Möbel mit? — In diesem Doppelhaus, das ein Grafiker mit seiner Familie bewohnt (das kleinere Häuschen ist sein Atelier),gab es kein Risiko. Menschen, Möbel und Räume standen in keinerlei Diskrepanz zueinander. Ja, man möchte fast sagen, jedem, der den Zeichenstift gebraucht, jedem, der sich mit musischen Dingen befaßt, scheint der Maisonette-Stil auf den Leib geschrieben. Und für den Fotografen ist eine solche Wohnung ein dankbares Objekt. Die vielen Überschneidungen, die Tiefe im Raum, unterstützt durch kleinere Podeste und Stufen, die Diagonale — gegeben durch die Treppe — vermitteln eine gewisse Dynamik, zumindest Lebendigkeit und Frische... HAUS EINES GRAFIKERS IM MAISONNETTE gr ml Das Haus mit seinem asym- metrischen Dach hat einen kleinen „Ableger“, das Ate- lier des Hausherrn. Atelier und Haupthaus sind mit einer Ziegelmauer verbun- den. Beide Häuser kann man wiederum vom Garten- grundstück aus betreten. Das schmale hohe Fenster ganz rechts verbindet den unteren großen Wohnraum mit der halbhohen Etage. Das halbschräge Blumen- fenster sehen Sie - von innen — auf dem Bild rechts unten wieder. Auf dem Bild links oben sehen Sie das Haus in einem anderen Blickwinkel: vorn das Ate- lier, hinten das große Fen- ster des Wohnraums wieder eine neue Perspektive... BTIL... Architekt: Hans Schilling, Köln Sich in die Grundform die- ses Hauses zu vertiefen, ist ein reizvolles Puzzlespiel: erkennen Sie (großes Bild links) das hohe schmale Fenster wieder? Das helle Licht, das auf den Steinfuß- boden strahlt, kommt vom großen breiten Fenster her (Bild rechts unten). Von dort führen zwei Stufen hinunter zur Kaminecke (Bild links daneben). Dieser Weg ist mit weichen Grasteppichen belegt. Die Kaminecke liegt unter dem halbhohen Stock- werk, das als Eßzimmer eingerichtet ist. Angenehme Verbindung von unten nach oben ergeben optisch die lang rankenden Blattpflan- zen. Auf der nächsten Seite sehen Sie — bitte blättern Sie um — Atelier und Bar - Aufnahmen: Ernst Deyhle Jul Die Mauer, die Atelier und Haupthaus verbindet, führt in den Wohnraum hinein und die Treppe draußen in den Atelierraum. So ist doch bei aller Trennung — denn hier kann der Hausherr ungestört arbeiten — wiederum alles organisch ver- bunden. Die Verbindung von Draußen und Drinnen gehört zur heutigen Architektur HAUS EINES GRAFIKERS IM MAI Das Atelier des Hausherrn: es ist in einem optimistischen Goldgelb gehalten. Das Goldgelb der Vorhänge findet — eine Nuance dunkler — die Fortsetzung in der verdielten Decke, die in einer sanften Kurve verläuft. Der Wandschrank strahlt lichtem Türkis auf gelber Wandfläche kunststoffbelegt in hellstem Weiß und Herkir,, z hr DEREN werdet, Rue Die kleine Bar: sie zeigt eine besonders trauliche Atmosphäre, hervorgerufen durch die Wandbeleuchtung. Ein durchleuchtetes Diapositiv, eine Gestaltung des Haus- herrn und Grafikers, ist attraktiver Wandschmuck. Im Hintergrund die Flaschen- ablage und griffbereit auf schmalen Wandregalen die Batterie Gläser aller Sorten SONNETTE-STIL Das Blumenfenster in einem Winkel der Wohnhalle. Zwanglos wurden einige Stühle gruppiert. Das große Fenster im Hintergrund (mit Fischernetz und großzügig gemustertem Dekorationsstoff behangen) findet seine Fortsetzung in der Tür nach draußen, die wir links oben zeigen. So rundet sich Bild und Vorstellung... LA Architekt: Hans Schilling ® Aufnahmen: Ernst Deyhle HENKELL TROCKEN Erster Eindruck: ein schöner Fußboden! Ein Blick auf diesen Fußboden, und Sie wissen, daß Sie sich hier Vorteile für Sie: wohlfühlen werden. Ja, Dunloplan-Fußböden schaffen eine frohe praktisch unbegrenzt haltbar - unempfindlich gegen Wohnatmosphäre. Und das Besondere an Dunloplan: Für jeden Schmutz und Feuchtigkeit - Raum können Sie - ganz nach Ihrem Geschmack - andere Farben, andere Muster auswählen. Gutschein. GegenEinsendungdieses Gutscheines erhalten Sie kostenlos und unverbindlich eine interessante Druck- schrift von Dunloplan GmbH, Abt. DPA, Hanau am Main. spielend leicht zu pflegen - schnell verlegt - sofort begehbar | Wohnlich wird’s mit ' DUNLOPLAN ä Sein Haus an den Hang zu bauen, ist immer ein Unternehmen von optischer Delikatesse: man fühlt sich herausgehoben aus dem engen Leben im Tal. Nicht in dem Sinne, daß man über den anderen stehen will, man schaut abends hinab in die kleine Stadt, in jedem Haus brennt ein Licht, man hört um die Mittagszeit die Vesper- glocke der alten Kirche, bei jedem Licht, bei jedem Schlag der Turmuhr fühlt man sich der kleinen Stadt dort unten so sehr verbunden - und man fühlt sich auf seiner Höhe auch ein wenig als Torhüter oder Wächter. Dieses weiße Haus, Glasgesicht und eckige Form, gibt seinem Bewohner einen solchen Blick und die Möglichkeit solchen Fühlens. Es ist in einen Hang oberhalb der Universitätsstadt Marburg gebaut. Wenn der Hausherr an seinem kleinen Arbeitstisch im Wohnraum sitzt und aus dem Fenster schaut, sieht er unten die Stadt liegen. Er hat sich hoch genug angebaut, um gewissermaßen Auge in Auge mit den Türmen der alten Elisabeth-Kirche zu stehen. Sie mögen ihm in Augenblicken der Entscheidung Zeichen der Stärke und des Mutes sein. Das Haus am Hang bei Marburg stammt vom Reißbreit eines Architekten, der in vielen Sät- teln gerecht ist: als Schöpfer von Ausstellungs- Projekten und auch als Entwerfer von Möbeln und Innendekorationen. Die Wohnhäuser, die er baut, sind darum im Zusammenwirken mit dem auch von ihm bestimmten Interieur von beson- derer Geschlossenheit. Es wohnt sich gut in die- ser kleinen Hochburg — unten liegt Marburg... Das Haus am Hang in Marburg: modernes Ma- terial wurde zu moderner Form. Dies ist die der Straße zugekehrte Front — der Kubus des großen Wohnraumes links steht teilweise auf Stelzen, unter dem Trakt rechts (einer Einliegerwohnung) befindet sich die Garage. Das ganze Dach ist aus gewelltem Eternit {oben rechts). ®@ Die Garten- seite des Hauses — hier hat auch die Kunst einen stilvollen Platz gefunden: das Wandbild von Erhardt Klonk aus Marburg. Die erdigen Farben und die musikalischen Konturen sind wie der Widerschein des Feuers, das aus dem Außen- kamin des freien Sitzplatzes schlägt. Die gläserne Schiebetür ist die Verbindung zum Wohnraum UNTEN LIEGT MARBURG 61 Der Kamin aus Sandstein ist im großen Wohnraum Feier- und Feuerplatz. Einen Blick durchs Fenster: da zeigt sich das Marburger Landgrafenschloß auf der Höhe. Welch ein Platz — hier beim duftenden Kaminfeuer zu sitzen, wenn der Tag müde wird und sich vom Schloß herüber Gedanken und Ge- schichten spinnen... Das Schiebefenster rechts führt auf den Sitzplatz und in den Garten (Bild oben) ® Eine andere Sitzecke im großen Wohnraum läßt das gekonnte Spiel des Architekten mit Farbe und Form deutlich werden. Auf blauem Podest be- hauptet sich das leuchtend rote Sofa. Der Durchgang links führt in die Diele (unten) Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach UNTEN LIEGT MARBURG Eee, e. Architekt: Dipl.-Ing. Rambald von Steinbüchel-Rheinwall Dies ist der kleine Arbeitstisch des Hausherrn mit dem Blick auf Marburg und die beiden Türme der Elisabethkirche. Hier ist der Architekt auch als Möbelentwerfer tätig gewesen - die Einbauten, der Stuhl und selbst die Lampen haben durch seinen Einfall Form bekommen und bestimmen die Atmosphäre (oben) Auch das Bett des Hausherrn ist eine Arbeit des Architekten. Es hat rundliche Form und steht auf sechs Metallfüßen. Die Bettdecke ist aus rotem Chintz Die Eßecke im großen Wohnraum ist mit der Küche durch eine schmale Tür (bezogen mit grünem Jak- leder!) und die barähnliche Durchreiche verbunden. Hier kommen die Mahlzeiten schnell auf den Tisch X dk K rs 4 A Die Küche und der Durchblick zur Eßecke im großen Wohnraum. Alles, was zur praktischen Küche gehört, ist eingebaut eva @zngee $S & \1 Ne 2 Wohnraum 6 Gast 3 EBraum 7 Bad 4 Küche 8 Schlafraum 5 Mädchen 9 Terrasse 63 Aufnahmen: Max Göllner Klar wie ein Kristall ragt der aus Glas und Metall gebaute Wohnteil des Hauses in den Park, gestützt von Stahlsäulen und vom Garten her durch eine Freitreppe erreichbar. Ho- he alte Bäume umrahmen den modernen Bau (Bild rechts) ® Frei vom Garten aus und zu- gänglich von allen Seiten ist der überdachte Freisitzplatz mit dem offenen Kamin. Der aus rotem Mainsandstein ge- mauerte Kamin ist zweizügig und sowohl vom Freisitzplatz im Erdgeschoß als auch vom Wohnzimmer aus im ersten Stock völlig getrennt zu be- heizen (Bild links oben) ® Das Bild links zeigt ein Detail aus dem Wohnraum. Die Wand nach dem Treppenhaus und die Einbaumöbel sind aus nußbaum- mattiertem Holz. Die Durch- reiche zur Küche ist in der Holz- wand unsichtbar zu verschließen IM PARK EINES SANATORIUMS GELEGEN - VOM LEITENDEN ARZT BEWOHNT ER oo. | | SCHEINBAR SCHWEBENDI a HAUS EEE ; ; i s Zwei Seiten des großen Wohn- raums sind verglast, so daß er immer in Licht und Sonne ge- taucht ist. Mausgrauer Velours bedeckt den Fußboden. Die Polstermöbel sind teils orange- rot, teils anthrazitschwarz, und die Stahlsäulen sind lichtgelb OBERGESCHOSS DOZUT IE ER =) ee sa BE u 3 ve. if VAN 2 SOLCT suusY ERDGESCHOSS en ne N on. ar en Eigentlich ist es nur der große Wohnraum, der auf zwei Stahlstützen frei und weit in den Garten OBERGESCHOSS ERDGESCHOSS hineinragt und so dem an sich massiven Hausbau optisch so viel Leichtes verleiht. Wiederum sind es I Treppenhaus 1 Eingang die alä Front di hr kl ner ya. d die-luftige T : 2 Küche 2 Treppenhaus au ie gläsernen Fronten, die sehr klaren Linien des Bauves un ie luftige Treppe, die zum Ober- 3 Wohnraum 3 Kleiner Gesallschafferaum geschoß führt, Faktoren, die diesen Eindruck desBeschwingten verstärken. Sich hier im Park beim An- 4 Schlafraum 4 Nebenküche e } R r f 5 Schlafraum 5 Schrankflur blick dieses Hauses, dessen Proportionen so wohl gelungen sind, sich zu ergehen, kann den Erholung Bad Schlafraum suchenden Gästen nur zuträglich sein. Und wie sieht der Bau praktisch aus? Der Hauptbau wurde sehr 7 Schrankflur 7 Schlafraum schmal gehalten. Hier ist der Eingang, und hier sind die Schlafräume untergebracht. Er ist zweigeschos- er — sig. Im Obergeschoß sind die Schlafräume des Hausherrn und im Untergeschoß noch Zimmer für Gäste des Sanatoriums eingerichtet. Unter dem Wohnraum befindet sich ein großer Freisitz mit Kamin, der sich im oberen Wohnraum fortsetzt. Durch die geschickte Raumaufteilung (der Grundriß zeigt sie in- struktiv) und ebenso sinnvolle wie ästhetisch schöne Gliederung bietet das Haus behagliches Wohnen Architekt: Ludwig Leeser, Frankfurt/M. Im Treppenhaus führt eine geschwungene Treppe Ein Blick in das Schlafzimmer der Dame: das Holz Zebrano Keine moderne Küche ohne Durchreiche zum Wohnraum! Auch zum ersten Stock. Alle elektrischen Schalter im gestreift und mattiert. Die Veloursbespannung des Fußbodens kann man vom Wohnraum aus den Geschirrschrank bedienen. Haus sind praktisch in Türgriffhöhe angebracht ist englischrot. Im übrigen zeigt der Raum helle, lichte Farben Sonst ist hier die Küche einmal nicht farbig, sondern weiß EIN HAUS FUR DEN FEIERABEND AM:STADTRAND Auch Häuser haben Gesichter, aus denen man ihr Wesen und ihren Charakter herauslesen kann: Es gibt solche, die sehen nach Urlaub und Sport aus, andere, die Geselligkeit und das lieben, was man ein „volles Haus” nennt, und es gibt auch solche, wie diese Bilder eines von ihrer Art zeigen — Häuser, die die Atmosphäre des Feierabends um sich verbreiten. Diese wunderbaren Oasen in der erbarmungslosen Wüste von Zeit und Uhr stehen meistens am Stadtrand — wie eben dieses hier. Und das allein schon spricht für die Charakterisierung „Feierabend“ — wer ein solches Haus am Stadtränd bewohnt, wird ganz bewußt nach einem fleißigen Tag die Tür der Stadt hinter sich ins Schloß fallen lassen, er wird den so notwendigen Schnitt machen können, jetzt in seinem Zuhause Mensch und nicht mehr Position zu sein. Solche Häuser sind auch von Natur aus still, leise. Sie lieben mehr den schlichten, soliden Zuschnitt, die Übersehbarkeit und die Zurückhaltung. Solche Häuser haben auch eine stabile Gesundheit — sie sind nicht nervös, sondern im Gegenteil die Ruhe selber. Dies alles teilt sich seinen Bewohnern mit. In ein solches Haus am Stadtrand kommt man im besten Sinne des Wortes „nach Hause“. Das Haus wartet — mit seinem Garten, dem Platz am Fenster, der Stunde am freien Kamin unter dem vorgezogenen Dach auf der Terrasse, mit der Scherenarbeit an der Hecke und am Blumenstrauch, mit allem, was für uns Feierabend ist! Das Haus für den Feierabend am Stadtrand: Es hat solide, klare Form, weißes Mauerwerk und ein Dach wie von alters her, Blumen und Busch- werk vor den Fenstern, einen steinbelegten Weg, der zum Sitzplatz führt und dessen Tisch schon gedeckt ist, wenn man die Tür der Pflicht hat ins Schloß fallen lassen und „nach Hause“ kommt... (rechte Seite) Hier beginnt der Feierabend — wenn der Hausherr mit seinem Wagen in den beneidenswerten großen Vorplatz einbiegt, um sein Fahrzeug in die Garage zu stellen. Der linke Teil des Hauses mit der schlichten Eingangstür ist dem anderen Trakt etwas vorgesetzt, eine Form, die modern ist (Bild links) Es gibt ein Feierabendlied, das fragt: „Willst du wohl auf dem Rasen decken, hier unterm Apfel- baum?“ Das Haus am Stadtrand mit seinem wunder- baren Wiesengarten läßt diese Frage zu. Hier ist genügend Raum für den Feierabend — auf der klee- und blumenübersäten Wiese oder beim Haus, wo vor dem Wohnraum mit dem großen Fenster die Sitzgruppe freundlich einlädt (Bild links Mitte) Eine Seitenfront des langgestreckten Hauses ist der Familie ein besonders lieber Platz: die überdachte Terrasse mit der herabgezogenen Holzjalousie und -— wie der Schornstein verät -— dem Außenkamin. Es ist die Westseite, an der die Abendsonne — die Feierabendsonne — sich verabschiedet (links unten) Architekt: Wolfgang Tamms Fürs Herz geplant und gebaut: der überdachte Platz an der Abendsonne. Im Kamin brennt schon das Feuer, die Flasche Wein steht auf dem Tisch. Viel- leicht kommt noch ein guter Freund, vielleicht bleibt man mit der Familie allein. Viele Mensehen träumen in ihrer hastigen Umwelt von einem solchen Platz — hier ist er! Ein Blick in den Wohnraum vermittelt etwas vom inneren Charakter des Hauses am Stadtrand. Die Sitzmöbel sind auf Bequemlichkeit abgestellt, Bilder und Bücher sind ein Stück von jenen, die mit ihnen leben, die Decke ist holzver- schalt: Hier ist man gut zu Hause Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach ES RE SER n u EEE N a8 2 ui a} de RE - "< a = Fi a De : ag ER ur. Zu ee 2 u wa a i Dieses Häuschen ist Musik - Kammermusik. Vielleicht kann man sogar sagen, es hat etwas von Mozart. Bestimmt aber darf man es mit dem wohlklingenden Namen „Romantica“ belegen. Denn so, wie es da vor der Kulisse schlanker, hoher Bäume steht, hat es auch etwas von einem Pavillon an sich, in dem gern Zuflucht nimmt, wer verliebt ist in das Leben. Das Haus „Romantica” hat seinen Platz am Bodensee, innerhalb der deutschen Grenze. Es macht auch im Innern nicht mehr aus sich, als es von draußen herzeigt, es bleibt auch im Interieur ein natürliches Kind seiner Art - es besteht praktisch nur aus einem großen Raum. Die Zierlichkeit hat Format. In der Mitte des Hauses schlägt — besser: lodert — sein Herz: der runde Kamin. Um ihn dreht und gruppiert sich alles. Und dann geht alles ineinander über: Küche (durch einen Vorhang zu tarnen), Gästekojen, der Kochplatz. Wo, bitte sehr, wer- den Sie vielleicht fragen, schläft denn das Ehepaar, dem dieses Häuschen fröhliche Wohnstatt ist? Nun — der Wohnraum läßt sich verwandeln. Was am Tage bunt bespannte Schrankwand ist, wird für die Nacht — Sim- salabim! — bequeme Bettstatt. Dieses Haus „schmeckt“ nach Ferien. Und alles ist so perfekt, daß man meinen könnte, es wäre ein Bühnen- bild für ein verträumtes Spiel mit dem Titel „Romantica“. HAUS ROMANTICA AM BODENSEE „Romantica“ — welch wohlklingender Name für das kleine Haus am Bodensee. Vor der Kulisse der hohen, schlanken Bäume nimmt es sich aus wie ein kleiner Pavillon aus früherer romantischer Zeit. Und in dieser südlichen Landschaft ist man auch im gro- ßen Rasengarten, der bis an den See hinunter reicht, zu Hause (Bild oben) Architekt: Gerhard Stein, Wangen am Bodensee bei Radolfzell Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Ein Sitzplatz auf halbem Wege zwischen Haus und Seeufer. Der Ausblick auf den See wirkt wie geschaffen von der Hand eines Bühnenbildners — Bäume, Farne, Gras und Wasser scheinen wie ein Trans- parent, Kulisse für das Spiel „Romantica“ Die Eingangsseite des kleinen Häuschens mit dem treffenden Namen „Romantica“. Der Schornstein, fast in der Mitte des Daches gelegen, verrät, daß der Kamin das Herz des Hauses ist, um den sich das ganze Wohnleben gruppiert (Bild oben). Das ganze Haus „Romantica“ ist im Grunde ein großer Raum, der nur durch Vorhänge oder teichte Schiebetüren kleine Nebenräume abschließt. Hier das Herzstück: der wuch- tige Kamin, ein Platz zum Träumen, mit romantischer Deko- ration, mit dem weichen Halbmond-Teppich aus lauter Rot- füchsen. Die Fenster sind auch Durchgänge zum Garten (unten). Der Blick vom großen Wohnraum aus in die anderen kleinen Gelasse: links die kleine, moderne Küche, die durch den Vor- hang getarnt werden kann. Ein Geschirrschrank trennt die beiden Schlafkojen für gute Freunde, denen man ein schönes Wochenende im Haus „Romantica“ schenken will (ganz unten). 1 Garten- und Wohnraum 4 Kochplatz 2 Koje 1 5Wwc 3 Koje 2 Die Eßecke des Wohnraumes (Bild unteny — der Tisch und die Stühle sind nur Tages- gäste, denn für die Nacht birgt die bunte Wand im Hintergrund ein Geheimnis... ... ein breites Bett nämlich, das man wäh- rend des Tages hochklappen und verstek- ken kann. Alles ist so gefügt, daß mit einem Griff ein komplettes Schlafzimmer zur Verfügung steht, selbst die Nacht- schränkchen und die Lampen sind auch nicht vergessen worden (Bild ganz unten). Eine der Schlafkojen, die den Namen „Koje“, wie sie auf den Schiffen zu fin- den sind, voll verdienen. Der Raum ist ganz holzgetäfelt, der Schläfer in der Koje oben wird durch ein Seil gesichert. LANDHAUS IM WALD Es ist nicht nur die Lage des Hauses — inmitten alter Bäume -, die wohltut, sondern auch die Inneneinrichtung, die bis in das letzte Detail durchdacht ist und wie uns die Hausherrin gestand, angeregt wurde durch die Architek- turseiten in FILM und FRAU. In der Tat erkannten wir so manches wieder: den Tonnentisch aus dem Trinkkeller etwa, die Art, wie die Vorhänge befestigt sind, Bettkojen und Wandschränke und vieles mehr. -— Genau genommen besteht das Haus aus zwei aneinander- gesetzten und versetzten Häusern: in dem einen befindet sich der Wohntrakt, in dem anderen die Schlafräume. Der Architekt hat sich in seinem Konzept nach dem Baumbestand gerichtet. Der Kon- takt mit der Natur, das Belauschen der Vogelstimmen — die Haus- herrin weiß alle auseinanderzuhal- ten —, dazu die Melodie der Baum- wipfel — je höher sie sind, um so geheimnisvoller rauschen sie —, der Tagesanbruch, das Abendwerden: man „erlebt“ in diesem Haus den natürlichen Tagesablauf, den wir Stadtmenschen wohl zur Kenntnis‘ nehmen, seiner aber selten teil- haftig werden, leider... Architekt: Paul Krusche Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Ein Blick in die Trinkstube. Schwarze Decke, weiße Wände und ziegelroter Fußboden! Sehr Fässern. Die schwarze Decke darf eine Art Gästebuch darstellen, man kann sich hier mit praktisch das lange schmale Abstellbrett vor der Flaschenablage zum Begutachten der Tropfen. schwungvollen Kreidestrichen verewigen. Ein reich bebildeter Dekorationsstoff italienischer Art Stimmungsvoll die Beleuchtung, die Sitzbänke mit den karierten Kissen, Tisch und Hocker aus tut ein übriges, um Laune zu machen. Mit wenigen Mitteln wurde „Atmosphäre“ geschaffen 70 ; Fu je? re PH: a ._ Das Haus, ein langgestreckter Flachbau, wirkt an seinen Schmalseiten wie ein Bauernhaus. Die und Fach (Bild rechts) @ Die Wipfel der Bäume überragen das Haus um ein Beträchtliches. Und drei Bilder in der oberen Reihe zeigen die jeweils unterschiedlichen Perspektiven. Zwei Sitzplätze die Luft ist von besonderer Art: eine Mischung von Fichtennadeln und Seebrise, die der Wind sind begehrt: der eine beim Außenkamin unter freiem Himmel (Bild oben), der andere unter Dach bisweilen von der Elbe herüberträgt. Hier zu leben — das ersetzt manchen Sommerurlaub Reihe Mitte von links nach rechts: ein Schlafgemach, das haargenau dem Stil eines Land- hauses entspricht (ohne gewollt bäverlich wirken zu wollen): Schrankwand aus dunklem Holz mit anschließendem Alkoven, am Fenster ein derber kleiner Tisch mit Windsorstuhl, geschmackvoll gemusterte Vorhänge ®@ Zur Nachahmung empfohlen: auf der einen Seite Küchenschrank, auf der anderen Seite dekorati- ver Geschirrschrank, von der Küche und gleichwohl von der Wohnhalle aus zu bedienen, in der Mitte die praktische Durch- reihe. Gut gelöst! @ Der Schreibplatz im Zimmer des Soh- 1es ist die breite Fensterbank. Aussicht auf das sonnenflirrende .aub der Bäume. An Stelle ler Vorhänge: eine Markise (ernstück des Hauses: die große Wohnhalle, zu der einige Stufen hinunterführen, ein heller großen hellen Wandfläche zur besten Geltung, am Kamin kann man sich niederhocken. weiter Raum mit dem schönen Kontrast der dunklen Deckenbalken, mit mehreren Teppichen auf Dekorationsstoff ist Chintz: einmal rot-weiß gestreifter für den Sessel, dezent gemusterter für den iem Fliesenboden. Das breite Blumenfenster darf nicht fehlen. Der alte Schrank kommt vor der Vorhang zur Diele und das Rollo mit der gebogten Kante. Auf Gardinen wurde gern verzichtet NACH ANTIKEM VORBILD: DA:S::ATR:EUM HA US eng I Na — le 20er Wil stnine An onen A 0 ML e A oda pro Ame Wort 1 Eingang 6 Kinderschlafraum 2 Küche 7 Kinderschlafraum 3 Eßplatz 8 Bad 4 Wohnraum 9 Innenhof 5 Elternschlafraum Architekt: Dipl.-Ing. Gottfried Böhm, Köln-Marienburg 72 Atrium - so nannte man den offenen Hauptraum des antiken römischen Hauses, ein prächtiger, säulenbestandener Platz, an dem man es sich mit seiner Familie und den Freunden gut sein ließ. Man war an der frischen Luft und doch ganz bei sich zu Hause, nicht entdeckbar für Fremde, denn die Räume des Hauses standen um diesen offenen Raum unüberwindbar Wache. Atrium nennt man auch die Herzvorkammern, und auch dieser Begriff läßt sich mit einiger Phantasie schon für die Charakterisierung des Hauses verwenden, das hier gezeigt wird. Denn das Herz dieses Hauses ist sein Innenhof, umschlossen vom Haus selbst. Dieses Atriumhaus unserer Zeit steht an einem Platz, der durch römische Legionäre geschichtskundig wurde, genau am Ufer des Rheins. Es wird bewohnt von einem Ehepaar und seinen drei Kindern. Von der Straßenseite her ist das Haus ganz abweisende Mauer. Aber wer hier durch die weiße Tür eingelassen wird, der erlebt einen Zauber aus Licht-und Luft: Alle Räume öffnen sich zum Innenhof mit riesigen Fenstern. Wer bis hierher eindringen durfte, der muß schon ein guter Freund sein, denn nichts wird ihm fremd bleiben in diesem Hause - hier gibt es nur Glas- wände, die den Einblick in jeden Raum gestatten, nur Vorhänge vermögen die Wohnbezirke abzuschirmen. Drei Außenseiten des Atriumhauses sind Mauerschutz gegen die laute Welt. Die vierte aber öffnet sich — wie ihre Innenseite zum Hof — fensterweit zum Rhein und zum Ufergarten. Diese Front gehört zum großen Wohnraum, und sie ist ganz aus Glas. So kann man mit der architektonischen Form des Atriums sehr wohl verbinden, was bei flüchtiger Überlegung sich nicht zu- sammenfügen will: Geborgenheit mit riesigen Wänden aus Glas und Licht. Das Atriumhaus am Rhein ist teilunterkellert — hier „unter der Sohle“ befinden sich ein Mädchenzimmer, ein Bügelzimmer und die Heizung. Und weil soviel Glas vielleicht doch Temperatur und Wohlbefinden an trüben Tagen unterkühlen könnte, hat der Bauherr nicht versäumt, sich eine Deckenstrahlungs-Heizung ein- bauen zu lassen. Wer aber möchte angesichts eines solchen auf Licht, Luft und Sonne eingestellten Hauses an trübe und kolte Tage denken? © Die Eingangsseite des Atriumhauses am Ufer des Rheins: Sie ist abschließende Mauer, fast fensterlos, und nur wer ein guter Freund und als lieber Gast gebeten ist, wird nach dem Eintritt durch die weiße Tür durch Luft und Helle im Haus über- rascht werden. @& Die schlichte Garderobe: Durch die kleinen Mattscheiben der Tür wird das Licht gefiltert, der Fußboden ist aus Gitterziegeln. Die Garderobeanlage ist klar und praktisch. © Aus dieser Perspektive -— von der Garderobe her - wird die Licht- und Glasfülle des Atriumhauses deutlich. Der Innenhof hat den Himmel zum Dach und ist das Herzstück des Hauses. Von jedem Zimmer aus ist dieser Hof zu betreten. Im Hintergrund der große Wohnraum mit Durchblick auf den Rhein. @& Hier gibt es keinerlei Hindernisse. Wer durch die Eingangstür des Hauses ge- kommen ist, hat auch überall weiter freien Eintritt. An diesem Gang, der gar kein eigentlicher Gang ist, liegen die Küche mit der Anrichte (die Vorhänge schirmen diesen Raum ab, falls man Gäste hat und kulinarisch zaubern möchte), weiter dahinter die schon gezeigte Eßecke, der Wohnraum, der Garten, der Fluß - alles geht zwanglos ineinander über. @& Welch ein Vergnügen, hier Kind zu sein: Die Kinderzimmer sind hell und von der Ein- fachheit, die schon einen Schubs vertragen kann. Die Schränke sind eingebaut, das Bett rechts ist wie im Alkoven untergebracht. @® Eine Mauer aus Licht und Glas — das ist die voll dem Fluß zugewandte Seite des Atriumhauses am Rhein. Die ganze gläserne Front gehört zum großen Wohnraum. Der Rasen, der bis an das Rheinufer reicht, wird mit zum Teil dieses Hauses, das von einem Ehepaar und seinen drei Kindern bewohnt wird. @ So wird die Architektur des Atriumhauses ganz deutlich: Der Innenhof ist rund- um - also auch dort, wo der Fotograf seinen Standplatz hatte — von den Räumen eingeschlossen. Auch alle diese Innenfronten sind fast ausnahmslos aus Glas; nur mit Vorhängen wird der Blick in die Wohnbereiche abgeschirmt. Sollte sich die heiße Julisonne hier sehr fangen, sorgt der kleine Springbrunnen, in dem auch die Kinder planschen und die Erwachsenen kneippen können, für Küh- lung. Von jeder Seite ist man gegen ungebetene Einblicke ge- schützt. @ Dies ist die gläserne Frontseite des Hauses, die dem Rhein zugewandt ist. Licht, Sonne, Luft, der Ufergarten und das Wasser des Flusses, auf dem die Kähne mit ihren Lasten treiben, werden optisch mit einbezogen in den großen Wohnraum. @& Ab- geteilt vom Wohnraum durch eine Vierecksäule und eine halbhohe Zwischenwand liegt die Eßecke, nur wenige Schritte von der Küche entfernt. @ Ein Teil des Wohnraums, der sich mit seiner breiten gläsernen Front zum Fluß hin öffnet. Hier ist der bevor- zugte Platz für den Hausherrn, der mit einem guten Buch und im bequemen Sessel auch an regnerischen Tagen nicht auf seine gute Nachbarschaft mit der Landschaft zu verzichten braucht. Alle Aufnahmen: Ernst Deyhle Atari Iso we HIER WOHNT EIN LEBENSKÜNSTLER Dieses Haus ist Gegenstand einer Moral, wie sie heutzutage gern gepredigt, fleißig weitergesagt, zustimmend aufgenommen, aber — ach! - nur allzu selten zum Programm eines Menschenlebens auch wirklich erhoben wird. Es ist die Moral, die das beste Thera- peutikum gegen das Herzweh und die Hetze unserer Zeit ist: Mensch — du sollst leben und dich nicht totarbeiten! Und jetzt könnte es sein, daß Sie, verehrte Leser, den Bewohner dieses Hauses vielleicht für einen wohlbestallten Müßiggänger hal- ten, der es sich leisten kann, solche Moral in die Tat umzusetzen. Falsch, ganz falsch. Der Hausherr ist sehr wohl ein Arbeiter, ein Architekt, der vor geraumer Zeit den Mut fand, aus der freiberuflichen Tätigkeit, die von seiner Freiheit nahm, was ihm der gute Verdienst gab, in eine weniger gut bezahlte, feste Anstellung zu wechseln. Nanu, werden Sie vielleicht glauben, da liegt jetzt ein Denkfehler von ganz offensichtlicher Unlogik vor. Das ist wohl nicht so. Der Mann gab die Freiheit auf, zu jeder Zeit, in später Nacht und am Sonntag, für seine Kunden da sein zu müssen, wenn sie nach ihm verlangten. Er handelte sich in der neuen Stellung zwar eine feste Bürozeit ein, aber er kann jetzt genau sagen: „Diese Zeit gehört der Pflicht, und diese Zeit gehört ganz mir, Das Haus auf dem Weinberg bei Tübingen — es wächst aus dem Hang heraus, als wäre es ein Stück von ihm. Eine der Seitenwände ist landschaftsverwandter Bruch- stein. Die Südseite des Hauses ist zugleich auch die höchste Front — im unteren weiß- verschlämmten Teil befinden sich die Schlafzimmer der Familie, das obere Geschoß besteht nur aus dem Wohnraum — dessen Fensterfront man sieht — und der Küche ® Über diese Treppe, auf deren Geländer der Hausherr und Lebenskünstler sich zeigt, erreicht man die „untere Abteilung” des Hauses, einen Flur und die Schlafzimmer. Die Treppe ist der offizielle Eingang — Freunde und vom Hausherrn gebetene Gäste wird es nicht stören, daß er gar nicht „hochheri'schaftlich” aussieht (Bild rechts) @ Der Auf- und Eingang aus der entgegengesetzten Blickrichtung: Für den Hausherrn ist der Treppenabsatz zugleich Podest für das Gartensprengen (Bild rechte Seite, außen). Unten von links nach rechts: Der große Wohnraum mit dem Fenster zum Süden: Die Seitenwand ist aus Naturstein, der eingemauerte Pflanzengarten und die vor- gesetzten Bücherregale mildern die rustikale Härte ® Ein anderer Teil des großen Wohnraumes mit der Glastür, die auf die Terrasse führt. Von den Bücherregalen abgehend der Arbeitstisch des Hausherrn, das bedeckte Tischchen rechts ist der Eßtisch, der genau vor der kleinen Küche (die Ziegelmauer rechts gehört dazu) Platz gefunden hat e Das Elternschlafzimmer liegt ebenerdig, unter dem großen Wohnraum. Die Betten haben bäuerlichen Stil, hübsch ist die Lösung mit den Schränkchen am Fußende und dem Netzvorhang ® Der Blick von der Freiterrasse auf die Eßecke des großen Wohnraumes. Im Hintergrund die Küche, eine kombüsenartige Winzigkeit nur, aber ausgestattet mit allen Geräten, um vortreffliche Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen. mir nur ganz allein“, und sich entsprechend einrichten. Wer eine solche Einstellung hat, von dem darf man erwarten, daß auch sein Leben und seine Umwelt nicht aus der großen Konfek- tion unseres Jahrhunderts kommen. Mit dem Haus, das der Mann sich baute, ist es ganz gewiß so. Es liegt an den Hängen des Spitz- bergs, der in Tübingen beginnt. Seine festen Mauern stehen auf dem Grund eines einst- mals Reben tragenden Weinbergs, man sieht es noch an den Kaskaden der Steinwälle. Und weil so ein Weinberg schon etwas wie eine traditionsreiche Ehrwürdigkeit ist, war der Architekt und Bauherr bemüht, ihn nicht mit einem Baustil zu beleidigen, der ihm das Gesicht genommen hätte. Das Haus bei Tübingen ist regelrecht in den Hang „hineingeschoben“, es wirkt mit ihm verwachsen, als wäre es ein Teil von ihm selbst. Eine Wand ist aus verwandtem Bruch: stein gezogen, mit hervorstechenden Farben ist sparsam und artig umgegangen worden. Hier also wohnt ein Lebenskünstler. Und daß die hohe Kunst des wirklichen Lebens mehr eine Sache des Herzens als des Kontos ist, beweisen die Baukosten: es ist selbst für einen normalen Bausparer erschwinglich B. N. 1 Zugang vom Untergeschoß, 2 Wohnraum, 3 Eßplatz, 4 Küche Architekt: Dipl.-Ing. Tetzlaff, Tübingen @ Farbaufnahmen: Ernst Deyhle 75 EIN ARCHITEKTEN-EHEPAAR BAUTE SICH DAS ANPASSUNGSFÄHIGE HAUS } En er Das „anpassungsfähige“ Haus in. Othmarschen, dem Elbvorort Ein Teil des Wohnraumes Hier hat die praktische am Rande Hamburgs. Ein Architekten-Ehepaar hat es sich ge- mit der Eßecke: es ist die Hausfrau der modernen baut. Dies ist die Süd- und Gartenseite: rechts das Fenster des ostseitig gelegene Front des Architektin ihre Wün- Wohnraumes und die plattenbelegte Terrasse. (Die Platten wur- Hauses, und darum ist es sche mitgeteilt — es wur- den von dem Bauherrn und der Bauherrin selbst verlegt.) Hin- hübsch, an diesem Tisch mit de eine Küche von ar- ter den drei kleineren Fenstern liegen von links nach rechts: dem Frühstück den Tag zu beit- und kräftesparen- das Elternschlafzimmer, das erste und das zweite Kinderzim- beginnen — die Sonne grüßt der Handlichkeit daraus mer. Das Dachgeschoß ist noch nicht fertig ausgebaut — es dann durch das Fenster. Die Alle Aufnahmen: ist die „stille Reserve”, Platz für zukünftige Wohnbedürfnisse. Tür führt zur Küche (unten) Charlotte Rohrbach Architekten: Dipl.-Architekt Werner Gebauer und Dipl.-Ing. Hildegard Gebaver 1 Eingang 7 Elternschlafzimmer 2 Diele 8 Kinderzimmer 3 Garderobe 9 Gastzimmer 4 Küche 10 Bad 5 Wohnraum 11 Atelier Die Eingangsseite des „anpassungsfähigen“ Hauses am Rande Hamburgs: in der Mitte der verglaste Eingong, die Fenster links belichten die Küche, hinter der Mauer aus gelben dänischen Vormauversteinen liegt das Atelier, das einen separaten Eingang hat. Dieses Atelier kann auch jederzeit zu einer abgeschlossenen Einzimmerwohnung eingerichtet werden (Bild unten). BEER SH ann en nen m Por) De Doß in diesem Heft Häuser gezeigt werden, deren Bewohner Bauherren und Architekten zugleich sind, ist keine Einzelerscheinung. Auch Architekten bauen sich Häuser für den Eigenbedarf, und noch ist kein Fall bekannt, daß ein Architekt einen Kollegen beauftragte, ihm einen Plan zu entwerfen. Nicht alltäglich aber ist, was sich auf diesen Bildern zeigt: hier haben zwei Architekten einem Haus das Gesicht gegeben, und sie haben ihre gemeinsamen Vorstellungen auch in seltener Eintracht realisiert. Kein Wunder: dieses Haus baute sich ein Architekten- Ehepaar. Was daraus wurde, verdient die Auszeichnung, ein „anpassungsfähiges“ Haus zu sein. Die verehelichten Architekten sind noch erfreulich jung, und darum haben sie in ihrem Haus Plätze so angelegt und ausgespart, daß sie durch weiteren Familienzuwachs nicht so leicht in Verlegenheit zu setzen sind. Das Haus steht am Rande Hamburgs, im alten Othmarschen, einem Villenvorort, auf einem Grundstück mit Obstbäumen. Und, wie gesagt, die Zukunft ist mit eingeplant worden. Die Räume lassen sich, ohne daß gravierende Umbauten notwendig sind, verändern und für verschiedenartige Anforderungen einrichten. Das Atelier zum Beispiel, in dem das Ehepaar gemeinsam seine Arbeitsplätze hat, läßt sich auch als geschlossene Einzimmerwohnung nutzen, es hat darum auch einen separaten Eingang. Und das zweite Kinderzimmer, das im Augenblick noch nicht gebraucht wird, ist mit dem Wohnraum offen verbunden und dient jetzt als Schreib- und Arbeitsecke. Der Boden schließlich ist erst zum Teil ausgebaut, er hat noch Reserven, die man auftretenden Bedürfnissen entsprechend! wird nutzen können; Giebelfenster und Anschlüsse sind bereits vorgesehen. Bauherr und -herrin haben zugunsten des großen Wohnraumes, der Mittelpunkt der Familie und der Gastlichkeit sein soll, die anderen Räume in ihren Ausmaßen relativ knapp gehalten. Und auch dies wäre noch zu sagen: es hat dem Architekten-Ehepaar so viel Spaß gemacht, sich ein eigenes Haus zu bauen, daß es. sich auch nicht vor körperlicher Arbeit scheute. Der im Hause verbaute Marmor zum Beispiel ist von ihnen selbst aus einem zum Abbruch stehenden alten Theater geborgen und mit viel Kraft an die Baustelle gebracht worden. Um den Garten zu pla- nieren, griffen sie selbst zum Spaten, und auch die Terrasse und Hier zeigt sich das Haus am Rande Hamburgs ganz von sei- ner anpassungsfähigen Seite: der gemaverte Kamin im gro- ßen Wohnraum ist zugleich Trennwand für das zweite Kin- derzimmer, das zur Zeit ais Arbeitsecke eingerichtet ist, aber bei Bedarf sofort durch einen Vorhang oder eine Tür abge- schlossen werden kann (links). Ein optischer Trick, um den Wohnraum noch weiter er- scheinen zu lassen: Diele und Treppe sind durch eine Glas- tür sichtbar, die einzelnen Stu- fenbretter sind luftig angebracht. Die Sitzecke im großen Wohn- raum, zu dessen Gunsten alle anderen Räume sehr sparsam ausgemessen worden sind. Das große Schiebefenster gibt zu- gleich den bequemen Weg auf die Terrasse und in den Gar- ten frei... (Bild unten links). Dos Schlafzimmer der Eltern: Bett und Wand sind umrandet von Podesten und Regalen, auf und in denen man Bücher und anderes unterbringen kann (Bild rechts Mitte). Die Platte unter dem Vorhang, die wie eine Schranktür wirkt, hat eine be- sondere Funktion: sie läßt sich aufklappen und wird dann zum Tischchen, auf dem die Lampe oder sogar die elektrische Näb- maschine Platz hat: eine zweck- mäßige Lösung für die Näh- ecke der Hausfrau (Bild rechts). die Wege wurden von ihnen selbst mit Platten ausgelegt. Kleine Moral: Mancher Bauherr sollte die Bauzeit seines Hauses. nutzen, um aus sportlichen und gesundheitlichen Gründen auch etwas für sich zu tun und mit anzufassen! Es ist ein gutes Ge- fühl, wenn man sieht, wie das eigene Haus auch aus der eige-- nen Anstrengung mit wächst! W:- die Architekturseiten der laufenden FILM und FRAU-Hefte verfolgt, dem wird ein bestimmter Haustyp im Gedächtnis haften: der amerikanische Bungalow, der in seiner Art fast schockierend wirkt, weil er so ursprünglich ist (in seiner Materialanwendung: Stein, Ziegel, Holz), weil er durch weitläufige Verglasung wandlos wirkt. Schockierend darum, weil wir europäischen Stadtmenschen in über- einandergebauten Schachteln — in Kästchen mit allem Komfort — zu leben gewohnt sind. Dieses Heim eines Architekten ist der ameri- kanische Bungalow ins Europäische. übersetzt. Die Stilelemente finden sich wieder in einer gemäßigten Form. Zweifellos hat hier die Aus- sage amerikanischer Architekten wie Wright oder Neutra ein wenig Pate gestanden. Wie die herbe norddeutsche Landschaft (das Haus liegt in einer Kiefernschonung, mit Birken durchsetzt) mit in das Innere des Hauses einbezogen wurde, das ist großartig gelöst. Wie die Wand aus Ziegelsteinen mit dem Fußboden aus Solnhofener Platten (unterbrochen durch Blumenbeete) und der Holzdecke (Brasil- kiefer) einen Dreiklang ergibt, wie die Möbel sparsam verteilt und daher nicht dominierend sind — alles ordnet sich der Natur unter, alles teilt sich ihr mit -—, eine solche Bauweise könnte, um es pathetisch zu sagen, zu einer neuen Lebens-Aera führen, die wir dann (und das ist fast ein Widerspruch bei aller Ursprünglichkeit des Hausbaues) letztlich der Technik zu verdanken hätten. Denn wer einen Wagen hat, kann es sich erlauben, außerhalb der Stadt anzusiedeln. Dieses Haus wird sicher kein Einzeifall bleiben: es hat Zukunft! Architekt: Arthur Dinkhauser & Aufnahmen: Charlotte Rohrbach n Eingang und Garagentor — regensicher überdacht heim eines architekten Kleiner Weiher, schilfumwachsen, von Kiefern umgeben Zusammenklang des Materials: Holz, Ziegel und Solnhofener Platten selbst entworfen und selbst gebaut er Bild unten: Das Atelier des Architekten, das in seiner fast kargen Einrichtung dem Stil des Bungalows entspricht. Stunden oder auch nur Minuten der Freizeit werden zur Erholung: Die Natur liegt vor der Tür, ja sie kommt sogar ins Haus hinein, u gr Architekt: Arthur Dinkhauser ®@ Aufnahmen: Charlotte Rohrbach . [} e 1 Eingang heim eines architekten wi. 3 Eßplatz 4 Küche 5 Schlafzimmer 6 Bad TWC 8 Schrank 9 Freisitz 10 Garage 11 Atelier 12 Terrasse wie das Bild oben zeigt, sie wächst in einem exotisch angelegten Blumenbeet mit Gummibäumen und Schilf gleichsam aus dem Steinfußboden heraus. Der Grundriß (Zeichnung oben) verdeutlicht die klare und sehr praktische Anlage des Hauses... SIEMENS Du sollst es leichter haben! In der neuen Elektroküche nehmen Siemens-Elektrogeräte der Hausfrau alle schwere und zeitraubende Arbeit ab: Da ist zunächst der Siemens-Schrankherd mit der »denkenden« Kochplatte und dem hochliegenden und darum besonders bequem zugänglichen Breitraumbackofen. Dann der Heißwasserbereiter für Küche und Bad. Herd, Heißwasserbereiter und Küchenspüle mit Geschirrtuchtrockner, im neuen Siemens-Küchenblock zu einer organischen Einheit zusammengefaßt, sind Schmuckstücke für jede moderne Küche. Siemens-Kühlschränke gibt es für jeden Haushalt in der passenden Größe. Sie sind mit allem Komfort ausgestattet. Vollwascher, Wäscheschleuder und »Heimbügler« machen die einstmals so gefürchtete »Große Wäsche« zu einer normalen Hausarbeit. Do ei P 3 8 m $ Mehr Zeit für Freizeit durch SIEMENS-Hausgeräte! SIEMENS-Heißwasserbereiter ums 5 bis 80 Liter i ab 169 DM (Preis ohne Armaturen) SIEMENS-Vollwascher Trommelsystem, elektrisch beheizt 898 DM €; SIEMENS-Staubsauger ab 108 DM SIEMENS-Kühlschränke 80 bis 260 Liter ab 368 DM SIEMENS-Küchenblock Herd mit Spezialgrill, Heißwasserbereiter, Spüle und Geschirrtuchtrockner mit Zeitschaltung 1490 DM Mn HEIMBÜGLER mit Temperaturregler 698 DM SIEMENS-Schrankherde mit »denkender« Kochplatte ab 468 DM x ARNO ER VINEEAR ARE; l Der Platz an der Sonne - er ist auch dort zu finden, wo der Dunst der Schlote im Ruhrgebiet den Himmel grau macht. Er ist dort, wo mit Herz gebaut wird 2 Dieses Haus macht sich ganz weit, um viel Luft und jeden Sonnenstrahl zum Besten seiner Bewohner in sich einströmen zu lassen — mit seinen großen Fenstern zur Südseite und zum Garten hin und auch mit dem über- dachten Sitzplatz vor dem winzigen Wasserbecken 3 Ein Teil des Wohnraumes. Wohnraum ist hier nicht nur begrenzte Fläche, das große Fenster und die Glas- tür beziehen auch den Garten in dieses Zuhause ein 4 Jede Ecke dieses Hauses spricht die Sprache des Hausherrn und seiner Familie: „So wollen wir es haben!” Links, etwas erhöht, eine Sitzecke, rechts der mit Steinplatten sehr großzügig ausgelegte Speiseraum Architekt: Dipl.-Ing. Friedrich Mebes, Essen-Werden Alle Aufnahmen: Chorlotte Rohrbach Sie kennen, verehrte Leser, dieses Haus vom farbigen Foto auf der rückwärtigen Um- schlagseite dieses Heftes. Da steht es als Sinnbild und Programm: Hier möchte ich zu Hause sein! So möchte ich zu Hause sein! In einem Garten und mit Blumen, mit weiten Fenstern, durch die schon morgens die Sonne grüßt, unter einem Dach, das mich und die Meinen birgt, in einem Haus, in dem der Friede und die Freude wohnen. Und so wurde dieses Haus: ein Platz an der Sonne. Es ist nicht aufwendig und nicht zu groß, es ist gewiß nicht ohne Rücksicht auf die Kosten, sondern bestimmt nach einem genau berechneten Etat gebaut, und vor allem: Es ist gebaut, wie ich es mir wünsche, wie Sie es sich vielleicht wünschen, just in dieser, möglicherweise in an- derer Form, aber immer nach Wunsch. Darum hat dieses Haus auch keine Pauschal form, es ist kein Kataloghaus, kein Modell von der Stange -— es wirkt ein wenig ver- spielt, verträumt, gebastelt mit den Bausteinen, aus denen der Mensch immer wieder Luftschlösser baut... Das Haus steht in Kettwig, im fleißigen Ruhrgebiet. Wo viel Fleiß wohnt, braucht auch die Ruhe Gastrecht. Darum ist dieses Haus so abstrakt doppelseitig: zur Straßenseite hin von einer gewissen Kühle, solide Mauer, kaum Fensterglas, im wahrsten Sinne des Wortes etwas „verschlossen“. Aber verschlossen nur für den, der das Klingel- signal der Freundschaft nicht kennt. Wer darum weiß, dem öffnet sich die Tür weit, und er kommt an die Sonnenseite des Hauses, wo alles sich findet, was in einem der schönsten Wörter im deutschen Sprachschatz auch alles sagt: zu Hause sein! Das Haus in Kettwig, von der Straßenseite her gesehen: Hier wurde mit Glas und Fenstern sparsam umgegangen, das Haus öffnet sich mit seiner ganzen Bereitschaft, Licht und Sonne zu empfangen, nach Süden hin. Die Garage gibt zwei Wagen Platz, der Treppenaufgang mit dem zierlichen Geländer und dem Gewächsspalier aber verrät schon, daß dies kein „Haus von der Stange“ ist. Bei aller Sachlichkeit zeigt es Dynamik Ein Teil des Wohnraumes, aus anderer Sicht schon im Farbfoto vorgestellt: der Platz mit den modernen Sitzmöbeln am Kamin. Der Kamin, aus roten Ziegeln gemauert, teilt zugleich den Raum auf. (Zur Fensterkurbel links eine kleine Bemerkung: Es gibt diese Kurbeln auch mit abklappbarem Griff — niemand kann dann in der Eile daran hängenbleiben.) Im Hintergrund die Eßecke, die Sie im Bild links unten deutlich sehen ... 1 Eingang 4 Eßraum 2 Garderobe 5 Küche 3 Wohnraum 6 Terrasse E R FE Hier versammeln sich Familie und Gäste zur Tafelrunde (der Der Blick aus sehr besonderer Per- Das Arbeitszimmer des Hausherrn im oberen Tisch ist ausziehbar). Die Eßecke ist mit dem Wohnraum direkt verbunden, und sie liegt praktischerweise gleich neben der modern eingerichteten Küche. Durch die Klappen links werden die Speisen gereicht; schließt man diese Klappen und die Tür, ist von einer Küche nichts mehr zu merken. Die Eßecke ist sehr rustikal gehai- ten: mit der Ziegelwand und den Fußbodenplatten (Bild unten). Auch das ist rustikal: die Tischfläche ohne eine Tischdecke spektive in die Eßecke - vom kleinen Wohnraum aus, in den man sich nach dem Essen begibt. Er wird nur „sym- bolisch“ durch das Bücherbord von der Eßecke abgetrennt. Die kleine Kaffee- bar beweist: hier nimmt man nach der Mahlzeit den duftenden Mokka Stockwerk. Es ist schlicht gehalten und gar nicht aufwendig ausgestattet: Bücher und Nach- schlagewerke im eingebauten Bücherbord mit den Schränkchen und den Schubladen, die ein- gebaute Schreibtischplatte in der Ecke — aber viel Licht, wie es einem Platz an der Sonne zukommt. Wie gut läßt es sich arbeiten! Berlin ist für den Fortschritt - darum für TR EV IRA Hotel Hilton, Berlin ; ur. @ x ä Zwischen Kurfürstendamm und Z BERLIN Pr 5, ie wurde Ende November 1958 4 HILTON Er y u. Hotel Hilton eröffnet. 350 Gös ge Pe 5. = “u zimmer wurden mit Gardinen & ne “ u TREVIRA ausgestattet. Die Inn: w einrichtung ist eine Gemeinschal arbeit deutscher und amerikanisch Architekten. Hotel Berlin Das im April 1958 eröffnete Ho Berlin verfügt über 264 Zimmer 300 Betten. Den sehr komfortali und geschmackvoll eingerichtel Wohn- und Gesellschaftsräum geben die TREVIRA-Gardinen { gewünschte kultivierte Atmosphä Cafe Kranzler In der Nähe des Zoos wurde endli das weltbekannte Cafe Kranıl wieder eröffnet. Seine behaglich Räume erhalten durch die TREVIR Gardinen die moderne und zuglei anheimelnde Note. KRANZLER las ist Berlin Zwei Hotels von internationalem Rang und ein weltbekanntes Cafe, die erst kürzlich eröffnet wurden, haben ihre Räume mit Gardinen aus TREVIRA ausgestattet. „Das Beste für Berlins Gäste” war schon immer die Devise der Berliner Hotels und Cafes. Was immer auch der Fremde an Ein- drücken von Berlin mitnehmen wird, eines empfindet jeder: In Berlin fühlt man sich wie zu Hause. TERBRESRDZERE CHBBREBZEE \EZERISBEN! ‚ZERBESEBEI SEBRZEIBEE! HARMONIE VON LICHT, FARBE UND RAUM Immer wieder werden Sie feststellen, wie harmo- nisch die bildschönen LUXAFLEX-Jalousien zu Ihrer Einrichtung passen, ob sie nun konservativ oder modern ist. Und wenn Sie erst entdecken, wie vielseitig diese ungewöhnlich dekorative Jalousie ist! Sie können übermäßige Sonneneinstrahlung abschirmen und mit leichtem Kordelzug Lichteinfall und Lüftung regulieren. Eine Konstruktion von idealer Harmonie! Sehen Sie sich das Materialan...esisteinzigartig... einfach unverwüstlich.... es hält jahrelang. Die genau aufeinander abgestimmten Einzelteile der LUXAFLEX-Jalousie verbürgen reibungsloses Funk- tionieren und lange Lebensdauer. LUXAFLEX-Jalousien nur mit Thermofort-Lamellen und Plastik-Stegband Das LUXAFLEX -Garantiezeichen finden Sie auf der Unterschiene der Jalousie Sı höchst strapazierfähig lichtdichter Lamellenschluß leichte Reinigung Ihr Fachhändler führt Ihnen gern die LUXAFLEX-Jalousie vor. “unnauı 22 DIE MEISTGEKAUFTE JALOUSIE DER WELT Nicht nur in Amerika — auch bei uns kennt man zweierlei Küchen: die eine wie ein Laboratorium, praktisch, mo- dern, alle Schritte sind ausgezählt, jeder Zentimeter mit Bedacht gemessen. Die andere ist völlig gegensätzlicher Art, weniger praktisch, aber mehr deko- rativ mit Requisiten wie Kupferhaube, Kupferpfannen, Delfter Kacheln und skurril geformten Gläsern. In diesen Küchen wird in feuerfestem Geschirr gebruzzelt und auf einem rustikalen Tisch gleich neben der Herdstelle ser- viert. Offensichtlich wird ein Haken ge- schlagen — fort von aller technischen Vollkommenheit und die teils noch schlummernde Liebe zu den alten Dingen unter Beweis gestellt. Ihr gehören auch die goldgeflecktert weißen Porzellan- hündchen englischer Herkunft (Bild rechts). Hier akklimatisieren sie sich auf einem sehr modernen Wandregal! Aufnahmen: christoph Aus Italien ist seit der Murano-Welle, die die farbigen Gläser zu uns brachte, noch manches andere zu uns gekommen, zum Beispiel die bunten Entlein, die hier (Bild rechts) auf einer altmodischen Etagere wie in einem Teich schwimmen. Auch diese kleinen Dekors gehören zu den liebenswürdigen und etwas verspielten Dingen, die sehr feminin und darum charmant sind. Die Hamburgerin Hulda Seidewinkel, begabter Nachwuchs unter den Innenraumgestaltern, macht von dieser heiteren Mode für sich ausgiebigst Gebrauch. Sie sammelt unter anderem Kupfertiegel, französische und Delfter Kacheln, ‚ italienische Körbe und Glasklunkern, die, Perle für Perle auf Nylonfäden gezogen, ein Glasperlenspiel als Vorhang ergeben... Ein behagliches Heim - Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben. wir auf allen Gebieten unseres Daseins Erfahrungen gemacht und Überraschungen erlebt, die uns eine andere Einstellung zu vielen Dingen brachten. Aus dem Zeitalter der Besinn- lichkeit und Ruhe sind wir alle hineingerutscht in die Epoche der Technik mit ihren segensreichen, aber auch gefahrvollen Einrichtungen und Auswir- kungen. Unsere Lebenssituation hat sich weitgehend geändert durch die Berufstätigkeit der Frau, fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Dadurch vollzog sich auch in unserem Verhältnis zur Wohnung ein gewaltiger Wandel. Die Frage des Wohnens ist heute zu einem volkswirtschaftlichen und sozialen Problem geworden. Und nicht selten sieht sich der einzelne bei der Heimbildung Aufgaben gegenüber, die er in vielen Fällen ohne Hilfeleistung kaum befriedigend zu lösen vermag. Zuviel stürzt zuweilen auf uns ein und macht uns einfach zeitkrank. Wächst nun aber auf der einen Seite die Belastung, so muß auf der anderen ein Ausgleich geschaffen werden. Kurz: „Der Mensch muß auch mal Ruhe haben.” Was also liegt näher, als unser eigenes Heim zum Dreh- und Angelpunkt, zum ruhenden Pol des täglichen Lebens zu machen. Ruhe ist ein wichtiges Heilmittel. Es wächst aus der Entspannung, der behaglichen, heimischen IN JEDEM RAUM - WAGNER-POLSTERMOBEL Atmosphäre und dem wohltuenden Gefühl des häuslichen Geborgenseins. Verwandeln wir deshalb unsere eigene kleine Welt in eine Insel der Behag- lichkeit. Innenarchitekten und Meister des Möbelhandels haben es verstan- den, uns alle Wünsche zu erfüllen, um ein Heim praktisch und gemütlich JASMIN Etwas auszustatten. Von allen Möbeln aber sind die Polstermöbel zum Mittelpunk! ganz Besonderes für eines schönen und beglückenden Heimes geworden. Ja, sie sind sogar zu 1 Din lose Sitzkissen. TAMARA Tagsüber eine schöne Couch — nachts ein weiches Einzelbett mit einer Liegefläche von 105x 175 cm. STERN Weil Sie zu allen Polstermöbeln den Bezugsstoff selbst aussuchen können, paßt dieses Modell immer in Ihr Heim. MURANO Moderne Garnitur mit der praktischen Möglichkeit, die Couch in ein Bett zu verwandeln. Liegefläche 105x175 cm. Die Holzblenden der Seiten- teile können herausgeklappt werden und dienen als Abstellplatten. P\ ILONA _ Zierliche Liege ZWILLING In Sekundenschnelle verwandeln Sie - mit Zottelvelours be- diese dreiteilige Klappcouch in ein Doppelbett mit zogen — besonders reiz- einer Liegefläche von 165x190 cm. Passende Sessel voll. Größe 176x75 cm. vollenden die Bequemlichkeit. 4 599/399 Eine exklusive Polstergar- nitur mit Latex-Schaumgummi-Auf- lage. Dazu einen richtig gemüt- lichen Ruhesessel für den Feier- abend. 519/319 Eine Polsterecke it —. das Gemütlichste, was man sich denken kann. Alle Teile einzeln stellbar. 98 die Krone des Lebens einem beherrschenden Element in der heutigen Zeit geworden. Sie sind ein nie versiegender Quell der Lebensfreude. Ein paar gut aufeinander abge- stimmte Farbkombinationen hellen jeden Raum auf und machen ihn freund- licher. Eine gemütliche Sitzecke fordert die ganze Familie von selbst zur unbekümmerten Plauderstunde auf. Und in einer Liege, die sich so richtig anschmiegt, kann man herrlich träumen und den schönsten Urlaub noch einmal erleben. Polstermöbel sind also nicht nur zum Sitzen und Liegen da, ' nein, sie ergänzen unser tägliches Leben, wir leben ja in und mit ihnen; ja es liegt in ihnen das Geheimnis der guten Laune und des Sichwohlfühlens. Wir haben hier einige anatomisch gerechte, gediegene und fachmännisch durchdachte Modelle abgebildet. Diese Polstermöbel erfüllen die Ansprüche, die man an exquisite Erzeugnisse stellt: Sie erfreuen nicht nur die Augen, sondern werden zu Faktoren der Gesundung des Körpers. Man kauft mit ihnen Erholung und Entspannung, Erquickung und Lebensfreude. Immer wieder aber muß daran erinnert werden: Das Geheimnis guter Polster- möbel bleibt dem Auge unsichtbar! Aus diesem Grunde gilt es, sich zu sichern gegen Übervorteilungen und falsche Angaben, die niemand zu überprüfen vermag. Das Geheimnis guter Polstermöbel bleibt dem Auge unsichtbar! Auf Grund dieser Tatsache gibt es für den Laien nur eines: Er sollte nur Polstermöbel kaufen, die gleichzeitig Markenartikel sind. Das Etikett, der Name, die Firma — sie bieten Gewähr und Sicherheit. Hier muß der Fachmann Bürgschaft leisten. Sein Name, sein Ruf bieten „GARANTIE FÜR GUTE ARBEIT!” 4 ROULETTE Alle Teile dieser Ecke können wie Anbaumöbel aneinan- dergestellt' werden deshalb sehr gut geeig- net für beliebige Raum- aufteilung. Schlagermodell BABY. y Eine beliebte Cocktail- Garnitur, die auch in kleinen Zimmern Platz hat. Gesamtbreite der Couch 146 cm. NIZZA Diese Voll- polstergarnitur be- sticht‘ allein schon durch ihre Form. Länge der Couch 180 cm, mit losen Latex-Schaumgummi- Kissen. vv LUNA Ihre Gäste werden begeistert sein von dieser modernen Sitzgruppe. Die Schaumstoffauf- lage macht das Sitzen erst richtig gemütlich. WAGNER-POLSTERMOBEL sehen Sie in den Erfolgsfilmen: Mein ganzes Herz ist voll Musik — Immer die Radfahrer — Sehnsucht hat mich verführt (Bitte, beachten Sie auch das Bild rechts oben!) — Man müßte nochmal zwanzig sein — Was eine Frau im Frühling träumt — Der Elefant im Porzellanladen — Ich war ihm hörig — Alle Sünden dieser Erde — Frauen- arzt Dr. Bertram — Die Frühreifen — Wetterleuchten um Maria — Einmal eine große Dame sein — Das einfache Mädchen — Das haut hin — Die Prinzessin von $t. Wolfgang — Kindermädchen für Papa gesucht — Liebe, wie die Frau sie wünscht — Das alte Försterhaus. Wir erteilen gern jede ge- wünschte Information, über- senden Ihnen aber auch kostenlos unseren mehrfarbi- gen Bildprospekt mit vielen nützlichen Anregungen, Preis- angaben und Bezugsquellen- nachweis. Yolster Inöbe lo Erika Remberg und Karl Schönböck in dem Rapid-Film: „sSEHNSUCHT HAT MICH VERFÜHRT” Auch Sie können sich diese klassische Klubgarnitur RAMONA kostet kein Vermögen — Doppelfederung, lose Sitzkissen. leisten — sie OPA und OMA Die idea- len Fernseh-Liege- und Ruhe-Sessel, die durch Anlehnen gegen den Rücken gleichzeitig eine Beinstütze hochheben und dadurch den Körper völlig entlasten. Liege- fläche 52x 160 cm. Am REKORD Eine beliebte Klappcouch. Sitz und Rücken Garantie-Federkern.: Starke Schaumstoffauflage. Liege- Näche 100x175 cm. Die Couch kann auch in einer Länge von 200 cm geliefert werden. Fenster: Polsterstühle. Modell ZURS und ZÜRICH. WAGNER-POLSTERMOBEL ABT.B 22. COBURG : Die große deutsche Polstermöbelfabrik Nur eine Kleinigkeit? Haben Sie das auch schon erlebt? Sie besuchen Bekannte zum ersten Mal in ihrer neuen Wohnung. Sie sind begeistert von der kultivierten Kombination moderner und antiker Möbel. Man nimmt Platz, eine an- geregte Unterhaltung beginnt, na- türlich zunächst eine ganze Weile über die neue Wohnung. Mit Recht wird der gute Geschmack der Gast- geber gelobt — und trotzdem — irgendetwas stimmt nicht. — Erst auf dem Nachhauseweg kom- men Sie drauf. Es war eine ganze Kleinigkeit: die schwere Tischuhr, die gar nicht zur Biedermeierkom- mode passen wollte. Eine Kleinigkeit, nicht wahr? Aber wie oft sind doch solche Kleinig- keiten entscheidend! Dabei ist unser Geschmack heute viel freizügiger. Wir kombinieren ohne Zögern einen schönen Barockschrank mit einer modernen Bauhauseinrichtung. Zu- gleich ist aber unser Geschmack viel differenzierter geworden. Denn diese Großzügigkeit setzt ein sehr feines Gefühl voraus für das, was paßt oder nicht paßt. Und gerade bei Kleinigkeiten sind wir besonders empfindlich. Deshalb ist auch die Gestaltung solcher „Kleinigkeiten ” für den Industrial Designer oft ein schwieriges Problem. Häufig bleibt nur die Möglichkeit, eine Vielzahl verschiedener Modelle zu gestalten, weil nur so der Vielfalt modernen Wohnens gerecht zu werden ist. Diesen Weg gingen die Kienzle Uhrenfabriken bei der Gestaltung ihrer anspruchsvollen Wohnraum- uhren. Achten Sie einmal darauf. 100 ERRNEREETNTE Ban ap RE Paz rg SE Diese Stühle (Bild oben) trifft man immer wieder in vielen Cafes Nord- italiens. Auch wir haben uns mit seiner ausgewo- genen Form angefreundet. intraform, München ® Neu: eine Mischung von Kiepe und Tisch, die mit Obst oder Blumen ange- füllt werden kann. Diesen Weidenkorb im Bambus- gestell sah man bei Ashelm, Berlin e Und in interessanter birnenför- miger Form: eine neue Leuchte aus geflochtenem Rohr. Ordnung, Hamburg Ebenfalls etwas Neues (Bild oben): aus hel- lem Holz und hellem Rohr ein sehr sympa- thischer, leicht wirken- der Kleiderschrank mit Nebenfächern und Schubladen. Die hand- lichen Griffe sind aus Leder. Handlich sind Tisch und Stuhl (Bild rechts) mit Rohrgestell (vor einer originellen Rasch-Tapete). studio interna in Hamburg UND WIEDER MODERN das Rohrgeflecht Rohrgeflochtene Stühle (die heute die mo- derne Schalenform angenommen haben) ge- hörten ehemals der Garten- oder Terrassen- garnitur an. Heute sind sie durchaus dem Wohnbereich zuständig, und man muß zu- geben, daß. nicht nur Korbsessel, sondern neuerdings auch der Korbschrank oder gar die Korbleuchte durch Form und Material einen gewissen Reiz haben, der nicht zuletzt durch Licht- und Schattenspiel ausgelöst wird. Aufnahmen: christoph (3), Toelle (1), Werkfoto (1) Die große Luxus-Kombinationstruhe für Fernsehen — Rundiunk — Tonband und Stereotonwiedergabe von Schallplatten. Wertvolle Edelhölzer in einmaliger, künstlerischer Formgestaltung. Fernsehteil: Modernes Luxus-FS-Gerät mit 61 cm-Gigant-Bildröhre. Rundifunkteil: Hi-Fi-Spitzensuper. 25 Watt, 2-Kanal Gegentakt-Stereo- verstärker. Phonoteil: Eingebauter I0-fach-Stereo-Plattenwechsler mit 4 Geschwindigkeiten. Tonband: Hi-Fi-Tonbandgerät. 3 Std. Spieldauer (Duo-Band), 9,5 cm Bandgeschwindigkeit. Abmessungen: 185 x 110x54 cm, LOEWE@&OPTA ÜBER 35 JAHRE WELTRUF IN RUNDFUNK UND FERNSEHEN ERERREIRTLEN! Bitte nehmen Sie Platz... Ein bequemer Sessel mit kariertem Wollbezug in Schwarz und Türkis. Solche Art Sessel „tragen“ neuerdings wieder Nackenstützen in Form kleiner Polster. studio interna. Hamburg $o ist die neve Linie: breiter als tief! Beine, Lehne, Sitzfläche bilden eine Einheit. studio interna, Hamburg Aufnahmen: christoph (2), Toelle (1), Werkfotos (2) Die Alexanderwerk -Haushalt-Küchenma- schine ist mit ihrem Motorteil schwenkbar und dadurch sehr leicht zu handhaben. Die stufenlose Steuerung ergibt volle Mo- torleistung bei jeder Arbeitsgeschwindig- keit. Auch bei langsamem Betrieb zieht die Maschine gleichmäßig und stark durch. Ein zierliches Damenstühlchen, mit Lammfell bezogen... „1 D* Innendekoration, Berlin Das formschöne Gerät ist leicht, aber den- noch absolut standfest. Die robuste Ganz- metallausführung gewährleistet das, was man von Alexanderwerk-Erzeugnissen er- wartet: Dienstbereitschaft, jahrzehntelang! Standardsatz mit Rührwerk u. Mixer Richtpreis Auch ein bequemer Sessel mit kariertem, losem Kissen auf Metallteilen in Anthrazit. Lehne in Nußbaum. Weitere Zusatzgeräte dieser Alexanderwerk Küchenmaschine ; Schlaggerät Entw.: Prof. Hillerbrand, Gemüse- und Fleischhackmaschine Deutsche Werkstätten Fruchtsaftzentrifuge Kaffeemühle Zitruspresse Sehr chic: ein Sessel in Eiche geölt, mit schworzem Leder! Ein Entwurf des Architekten Magg, Deutsche Werkstätten AKTIENGESELLSCHAFT. REMSCHEID 102 Innendekorateure in England haben ein Buch, aus dem sıe Ideen schöpfen. In nahezu hundert Jahren hat es sie nicht im Stich gelassen: seine bezaubernden Farben, Muster und Gewebe werden ständig erneuert. Seine prächtigen Handdrucke und reichen Flocks bilden eine fortwährende Anregung für den einfallsreichen Musterzeichner, um sich selbst zu übertreffen. SANDERSON ERS ENGLISH WA LLPAPER TAPETEN A.-SANDERSON & SONS PERIVALE, GREENFORD MIDDLESEX ENGLAND - alles gleitet ab Neues Zeitalter in der Küche! Die Küche ist für viele Stunden des Tages der Aufent- haltsort der Frau. Nicht umsonst bemühen sich Architekten und Raumgestalter besonders darum, die Hausfrau aus der eintönigen und nüchternen Küchen-Atmosphäre zu befreien. Man hat erkannt, welche belebende Wirkung z.B. frische Farben auf unsere Stimmung ausüben. Die Forderungen liegen auf der Hand: Unempfindlichkeit gegen Fett. Wasser. Fruchtsaft. Alkohol, hohe Wider- standsfähigkeit gegen Wärme, Geschmack- und Geruch- freiheit: allen diesen Forderungen wird Resopal in jeder Weise gerecht. Alles gleitet ab! Die Resopal-Platte hat selbst unter der Lupe weder Poren noch Risse, sie ist unempfindlich gegen Wasser, Dämpfe und sonstige Feuchtigkeit, sie quillt und verzieht sich nicht. Sie nimmt keinen Geruch und Geschmack von Speisen und haushaltsüblichen Chemikalien an. Sie ist wärme- beständig bis etwa 130° C, so daß man unbesorgt einen heißen Kochtopf vom Herd nehmen und auf einer Resopal- Platte abstellen kann. Durch ihre Schwerentflammbarkeit kann man sogar eine brennende Zigarette darauf liegen lassen. Außer einem abwaschbaren Nikotinfleck ist keinerlei Einwirkung fest- zustellen. Die glatten, leicht zu säubernden und in der Pflege an- spruchslosen Resopal-Flächen bringen der geplagten, oft auch berufstätigen Hausfrau Zeitersparnis und damit fühlbare Entlastung, denn Abwischen mit Wasser und Seife genügt vollauf: sandhaltige Reinigungsmittel sind dagegen zu vermeiden. Zarte Pastellfarben und geschmackvolle Dekors bieten sich geradezu an, die Küche in einen farbenfrohen, Sauber- keit und Frische ausstrahlenden Raum zu verwandeln. Resopal ist der ideale, hygienische Oberflächenbelag für Küchenmöbel, die serienmäßig von vielen durch ihre Qualitätsarbeit bekannten Möbelfabriken hergestellt werden. Auf Wunsch erhalten Sie die Anschriften-Liste dieser Resopal-Küchen-Herstelier. H. Römmier GmbH., Gross-Umstadt/Odw. Fernruf: Gross-Umstadt 541 - Fernschreiber: 0419815 Drahtanschrift: römmler grossumstadt Wort und Zeichen Resopal sind uns gesetzlich geschützt, sie dürfen nur für unsere Resopal-Erzeugnisse Verwendung finden. 2 5 ee re et art art 2 Ein Sessel in Teak, das Polster kariert. Diese karierten Musterungen in Schwarz-Weiß oder Violett mit Türkis pas- sen sich allen uni Sesseln an. Diese Stühle beleben die Einrichtung. Entwurf: Prof. Hartl, Deutsche Werkstätten Der ideale Stuhl für den Eßtisch (links), zierlich und bequem. Sein Sitz ist aus Binsen- geflecht. Entw.: Prof. Hillerbrand, Deutsche Werkstätten e Ein bequemer und dabei sehr leichter Sessel (rechts). Material: Kunstharzschale mit Schaumgummipolster auf einem schwarzen Eisengestell. Entwurf: H. Bellmann. Neve Wohnkultur-Gleiser, Berlin Seine Formen sind bäuerlicher Herkunft. Ein schlichtes Stühlchen (links), das Sie überall hinstellen können, in die Diele, an den Eßtisch! studio interna, Hbg. @ Jeder, der Form, Farbe und besonders gutes Material liebt, wird sich für diesen Stuhl (rechts) aus hellem Holz und hellem Leder begeistern. studio interna e Wenn Sie erst einmal in diesem federnden Lehnsessel Platz gefunden haben (Bild unten), stehen Sie so leicht nicht wieder auf. Ein Entwurf des Amerikaners Eames, ge- sehen bei „ID“ Innendekoration, Berlin @ Aufnahmen: Toelle (2), christoph (2), Werkfotos (2) yayosuy aweNn juI9qQWISISIOW-YM VS -499 uop yIw Sjeıdsısquyom Sneysßunyyonug-YM SHeISUoIne auaß -8j96}syoeu sep Jsqn ydDııpuıqıanun pun SOjUB}SOY Alw 9IS UPPpuag :zr ageysßuogq -SBolUuy 'N HMeBHNIS »" AS AnyInYyuyoM An} Yeyasulawon anaN« SIp uy jusgIa4yds syey}sog J2Po usuuayge SNıg ce. Sse-o0Do0o,„dcı=- soez22e50oaS2 2 H25E8 SOSUIHELELNJUE5S7 N Borg c2285,90E0% ._.- 229-7090, 09F 0.6 = = >20 590.2 ;‚2e0 02.5 n 50 >50 oceuo Dig reg IE De 20°) ScCcC909035 -E ce DI CI! cl eS 02 > + oO = > me o.._ z6-5 18 >2 ı 20 >» 0.050502 .0x, "2,2 ® BL TE ,VULXL OL =229Cc.5 8 SE SS Eott£dop2rges Sr apeı>525 e:, 20.570 “cc Se oncH -.2)027> ce“ & ® ; ® ao od S= 87, game SeE0 >2ı o vu z£Ee9202005-055S239 O0 s5_- „2229202 9.899 on TzsE3tyteittsgsse = Cu 302: 29283;-.°7"2_o Ss 2 0c0— [6) N ® 8 Eu (6) z< o © RE) zsıc# 29 c Möbelhaus Klebig Fe Hof/Saale Möbelhaus Rauh A Recklinghausen Luxemburg Bremerhaven-G. Möbel-Frey & Co. a Minden/Westt, n N Bremerhaven-G. Möbelfabrik Ingelheim/Rh. Möbelhaus Schmidt BERUORTIAGBUUR. TEOREROBRRG ee L. Schlüter Möbelhaus Schwaab Mönchen-Gladbach gern Me henı Lompent KG ae EEE Möbel-Walraven elle Möbelhaus Goldber Ü ö - i ; iti i n Diepholz Einr.-Haus = Karlsruhe Möbelhaus Sitzler a ODa ober. Im Tal s Fördern Sie 52seitig. farbig. Name: Heinr. Müller jun. Kempten Möbelhaus München GmbH. BE Eschelbronn/Bd. Möbel-Streib KG. Möbelfabrik Gallenmiller Münster/Westf. Einr.-Haus Althoft „ Pindlich u. kostenl. an bei: Beruf: ra Frankfurt/M. Möbel-Mühlschwein Köln-Braunsfeld Neu-Isenburg Möbel-Müller © Sozialer-Möbel-Kreis Frankfurt/M. Einr.-Haus Vatter Möbel-Buch GmbH. Neustadt a. d. Weinstr. N Abt.FA Ort: Freiburg i. Br. Möbelhaus Krämer Konstanz-Wollmatingen Einr.-Haus Schneider in e x — Garmisch-Partenkirchen - Möbelhaus Fretz oHG Nienburg-Holtorf = Stuttgart-Möhringen Möbei-Krügel Lahr/Baden Möbel-Ruder Möbelhaus Unger & Postfach 47 Straße: Aufnahmen: «hristoph {1}, Werkfotos (3) möbel für den kleinen raum Kleine geräumige Kommode, die durch ihre hellen Kunststoffbeläge licht, leicht und gar nicht massiv wirkt (Bild oben). Asko, Finnland- Möbel, Düsseldorf ® Lange Lehne, lange Beine: Das ist wieder modern für Stühle, die an den Eßtisch gruppiert werden. Denn man soll bei Tisch gerade und auch hoch genug sitzen können! studio interna Gut gegliedert ist das Sideboard, das das ehe- e malige Büfett ersetzt. Im & Schrank steht das Ge- E schirr, in den Schüben E liegen die Bestecke © (Bild rechts) @ Und ein & luftiges Wandregal mit e mehreren Hängeschrän- $ ken (Bild unten). Beide 5 Modelle: Möbelfabrik 4 Christian Holzäpfel KG., 4 Ebhousen / Württemberg Natürlich decke ich den Tisch nicht jeden Tag »ganz groß«. Aber auf die E Behaglichkeit, die ein WMF-gedeckter Tisch ausstrahlt, möchten mein Mann E und ich auch wochentags nicht verzichten. Ja wirklich, ob Alltag, ob Sonn- 7 tag, mit WMF treffe ich immer ins Schwarze. Nicht nur Gerd und ich fühlen » uns wohl an unserem Tisch, auch unsere Gäste machen mir stets Komplimen- te. Und das höre ich natürlich gern. B WMF Bestecke und Tafelgeräte finden Sie in guten Fachgeschäften und in den WMF-Verkaufsfilialen. | Fordern Sie bitte die Prospekte unserer verschiedenen Warengruppen an. 1 WÜRTTEMBERGISCHE METALLWARENFABRIK 108 AN Das gepflegte Heim erhält eine persönliche Note durch geschmackvolle Details. Gediegenes Metall war zu allen Zeiten Ausdruck gehobener Wohnkultur. Mit Freude haben wir diesen eleganten Schmuck unseres Heimes wiederentdeckt. Die RIOG A Vorhang-Konstruktion mit den Zierblenden aus Metall wurde eigens für diesen Wohnstil kreiert. Zur Wahl stehen Zierblenden in verschiedenen Goldtönen, zinnfarben und in Kupfer. RILOGA Vorhang-Konstruktionen und Zierblenden aus Metall Julius Schmidt, Remscheid-Dorfmühle u... als ob es keinen selbsttätigen N hyssen OLFEUERUNG CME i ÖÜLBRENNER Leichter, bequemer Tisch, der aus einer Holzplatte mit hochgezogenen Rändern be- steht (es gibt sie in Rot, Gelb und Natur), die auf schwarzlackierten Eisenbügeln ruht (Bild links). *1 D* Innendekoration, Berlin- Düsseldorf ®@ Auch hier (Bild unten) hat das Tablett Pate gestanden: Ein ganz simp- ler, aber schöner Tisch in Birke, mit Eisen- gestell. Entw.: Magg, Deutsche Werkstätten 8 i = 8 = E1 & = Thyssen-Ölbrenner für Sammel- und Einzelheizungen, Etagenheizkessel, Kachelöfen, Bade- öfen, usw. möbel \ für den kleinen raum Sie kaufen mit unserem Thyssen DELEERENNER Leichte Stühle aus gepreßtem Holz, dazu ein Tisch, der sich verbreitern läßt: Das ist das Richtige für eine vierköpfige Familie, die in kleinen Räumen lebt. Christian Holzäpfel, KG. modernen Komfort und gewinnen Bequemlichkeit, Sauberkeit und ein behagliches Heim ohne Mehrkosten. Mit schneeweißem Ultrapas belegt (Bild oben): ein doppelstöckiger kleiner Tisch, auf dem sich viel abstellen läßt @ Griffbereit wie ein Tablett (Bild unten) ist der niedrige quadratisch geformte Tisch mit seiner Fläche aus Drahtglas, das dekorativ wirkt und einfach zu reinigen ist. Entwurf: Architekt Magg, Modell: Deutsche Werkstätten - Aufnahmen: Toelle (1), Werkfotos (4) Keine Belästigung durch Lärm und Schmutz. Fordern Sie Prospekte und unverbindliche, kostenlose Beratung. M) DNIDON-ÖLFEDERUNGE München 22 - Maximilianstraße 6 - Telefon: 2946 66/67 110 1. J 4 n KKAN BE High „u \ y | EEE rn - Teppich nimmt nichts übel ... auch wenn es noch so stürmisch darauf zugeht. Eingetr. Warenzeichen des PERLON-Worenzeichenverbandes Weil PERLON so überaus scheuerfest ist, sind PERLON-Teppiche und -Möbelbezugstoffe so strapazierfähig. In die glatte Oberfläche der PERLON-Faser dringen Staub und Schmutz nicht ein. Deshalb ist die Pflege so einfach und leicht. Die Farben bleiben frisch, froh und lebendig, der feine, bei aller Weichheit standfeste Flor behält seinen seidenmatten, warmen Oberflächenschimmer. Hohe Schritt-Schalldämpfung ist eine Wohltat im Neubau und die Mottensicherheit eine wunderbare Beruhigung. Wenn Sie sich wahrhaft modern einrichten wollen, lassen Sie sich im guten Fachgeschäft Möbelbezugstoffe aus PERLON und Auslegeware, Teppiche, Brücken, Läufer aus PERLON oder aus PERLON mit »Cuprama« zeigen. Der Verkäufer wird Sie auf Wunsch gern über die Vorteile der Materialien, Mischungen, Bindungen und Ausrüstungen unterrichten. Wort PERLON und Bildzeichen pero sind eingetragene Warenzeichen / ’ ’ Auch Frauen wird dieser von Männern erdachte Test imponieren! Der weiche Flor hat die Festigkeit von Stahl und widersteht den radierenden Rädern des mit Gewalt bremsenden Autos. Er läßt sich leicht wieder hochkämmen und alles ist wie vorher. Was hier dem Teppich zugemutet wird, ist viel mehr, als je bei Ihnen im praktischen Leben passieren kann. Wenn das kein Beweis für Haltbarkeit und Lebensdauer ist! Die CONSTRUCTA ist heute begehrter als je zuvor. Wo sie ihren Einzug hält, da beginnt im Leben der Familie eine neue, bessere Zeit. Wenn Sie nach den besonderen Vorzügen dr CONSTRUCTA fragen dann lautet die Antwort: Das neue CONSTRUCTA-Waschverfahren bedeutet erheblich gesenkte Anschlußwerte bedeutet auch an Wechselstrom anschließbar und damit erleichterte Aufstellung im Etagenhaushalt. bedeutet wäschegerechte Arbeitsweise, weil das Wasch- gut überaus schonend behandelt wird. bedeutet kostengerechte Arbeitsweise, da der Strom- verbrauch um ca. 50% und die erforderliche Waschmittelmenge bis zu 30% gegenüber den bisherigen CONSTRUCTA- Modellen ge; senkt wurde. Preisgerecht ist die CONSTRUCTA, wei ihre Anschaffungskosten in einem äußerst gün- stigen Verhältnis stehen zu ihrer effektiver Leistung. Das CONSTRUCTA-Waschverfahren erfüllt in allen seinen Punkten die vornehmste Aufgabe der Technik, Diener des Menschen zu sein. Darum Wer viel wäscht, verdient eine CONSTRUCTA! Wir senden Ihnen kostenlos unsere ausführliche Broschüre „Schwarz auf Weiß Schreiben Sie bitte an: (Zasinude - Werk, Abt. RA Düsseldorf-Oberkasse Generalvertretungen: SAARLAND: Adolf Monz, Saarbrüken - OSTERREICH Louise Schumits & Sohn, Wien - HOLLAND: Techn. Unie, Amsterdam - SCHWEIZ Novelectric AG, Zürih - SCHWEDEN: Elektroskandia, Stockholm. Ferner in BELGIEN FINNLAND, FRANKREICH, ITALIEN, LUXEMBURG, NORWEGEN Reihe oben, von links nach rechts: In die Flucht der Schrankreihen wurde ein kleines Waschkabinett eingebaut. Für ein Gastzimmer sehr zu empfehlen! © Diese beiden Schränke, die ein Regal flankieren, sind „halb“ eingebaut. Sie hängen zwischen decken- hohen Leisten und wirken — auch durch ihren Anstrich — schwerelos. Entwurf: Prof. Witzemann @ Das Make-up hinter Schranktüren! Das Arran- gement von Frisiertoilette, dreifachem Spiegel und Parfümzerstäuber empfindet man heute nicht mehr als dekorativ. Diese Lösung erscheint uns unbedingt diskreter! Und es herrscht Ordnung im Raum... Aufn.: Hedda Reidt (3), Karl und Helma Toelle (2) Verstellbare und herausschiebbare Glasplatten bie- ten viel Platz zur Ablage. Wenn man eine Diele rundum mit Schränken und Ablagen verkleidet, dann hat man seinen beweglichen kleinen Hausrat, Kleidung und Sächelchen (und wie häufen sie sich an im Laufe der Zeit!) vollends untergebracht (Bild rechts). Entw.: Prof. Witzemann @ Das Bild rechts außen zeigt ein Detail aus einer ausgebauten Dachwohnung, die durch Nischen und Dachschrägen für Einbauschränke aller Arten geradezu präde- stiniert ist. Hier wurden die Schranktüren durch Polsterung verkleidet. Entw.: Dipl.-Ing. Fritz Lehrecke PRAKTISCHEN EINGEBAUTEN SCHRANKE... Und hier (Bild rechts) der Typ des eingebauten Schrankes, der Zukunft hat: Er ist begehbar, also gebaut wie ‘ein kleiner winziger Raum, ein- geschachtelt zwischen Hängeschränken und Seiten- regalen. Es ist ratsam, eine Beleuchtung ein- zubaven. Die Tiefe des Schrankes findet seine Fortsetzung in der Bettnische, deren Vorhänge wie- derum mit den Fenstervorhängen übereinstimmen. Die Vorhangschienen sind in die Decke ein- gegipst. Der Bau und Einbau dieses Schlafraumes ist wohldurchdacht und als Anregung empfohlen! Be » EBERLE En EEE WC WTRTR = “m # » F 4 F Form: Arzberg 2025 Dekor: Goldkante 9839 und der dekorative Schrank @ Arsbenp J4AIAZUV NISAVANVIIIZUOI Der alte Schrank, Erbstück aus dem Jahre 1700, ist nicht nur von außen gut erhalten: Man hat ihn innen liebevoll ausgestattet; so dient er als Geschirr- und Besteckschrank (Bild oben) VI0/I9XI0ZUV Weltbekannt Von besonderem Reiz ist ei N ! ı dieser Geschirrschrank in ö i } Barock, weiß, mit Gold ab- m 5 A gesetzt. Wer in den Besitz N j eines solchen Möbels kommt, ist bereit, seine Einrichtung, sei es farblich oder in der Wiederholung des Stils, auf den Schrank abzustimmen. Gesehen bei A. Bierich, Hbg. durch gute Form und zeitgemäße Dekore KA FERE = Dieser buntbemalte Schrank ist neu, aber in seiner an- mutigen Malerei, die bäver- iichen Motiven abgelauscht ist, zeigt er sehr viel Stim- mung. Er harmoniert durch- aus zu modernen Möbeln. Entwurf: Prof. Hillerbrand. Deutsche Werkstätten SCHONWALD/OFR. . Aufnahmen: christoph (3), Werkfoto (1) Wiederum ein wunderschö- nes altes Erbstück, das ei- nem großen Wohnraum oder einer großen Diele das Ge- präge gibt. Aber — es dul- det keine Götter neben sich, die übrige Einrichtung hat ihm untertan zu sein... Form: Schönwald 511 Dekor: Adria 52325 PORZELLANFABRIK SCHONWALD 114 60 JAHRE DEUTSCHE WERKSTÄTTEN FPBLUM DEWE 120 ANBAUREIHE FÜR WOHN- UND ARBEITSRÄUME in naturfarbenem Teakholz nach Entwurf von Professor Hans Hartl BETZ Tzz Ze Aneinanderreihbar und aufeinan- Mı Ag N f | } derstellbar, für Wohnzwecke ge- schaffen, für Arbeitsräume und Chefbüros verwendbar, weil auch Ordnertiefe, Akten- und Garde- robenaufbewahrung vermaßt sind. Naturfarbig seidenmatt, auch die Böden und innen in Teakholz, die Schlüsselbuchsen, Bodenträger und Griffe in Teakholz. Die Schübe gedämpfte Buche. VERLANGEN prosrperexr B 14 DEUTSCHE WERKSTATTEN FERTIGUNGSGES.M.B.H. HAMBURG II GROSSE BACKERSTRASSE 3 VERTRETEN DURCH DIE EIN RI Aachen Bad Kreuznach Berlin Bielefeld Bonn Braunschweig Bremen Darmstadt Dortmund Düsseldorf Duisburg Essen Frankfurt/Main Bergs & Heffels KG. Einrichtungshaus Innenausbau Holz KG. Roland am Nollendorf GmbH. Friedrich A. Eggert KG. Einrichtungshaus Graff Einrichtungshaus Honigbaum oHG. Vereinigte Werkstätten für Kunst im Handwerk KG. Riegel & Reisse Rincklake van Endert Rincklake van Endert Moderne Raumkunst Ziemer & Co. „Die Wohnung‘’, Edelhoff & Griebner Deutsche Werkstätten Frankfurt/Main GmbH. Freiburg Gießen Hagen Hamburg Hannover Heidelberg Kaiserslautern Karlsruhe Kassel Koblenz Köln Krefeld Mannheim F. Scherer Ernst Rau oHG. Einrichtungshaus Wilhelm Stallmann Deutsche Werkstätten Hamburg GmbH. Louis Fuge Telkamphaus KG. Möbel-Fuchs Markstahler & Barth Einrichtungshaus Hans Busse Werkstätten Stock GmbH, Einrichtungshaus Pesch KG. Die Einrichtung Wilhelm Schröer Telkamphaus KG. München Münster Nürnberg Ravensburg Rheydt Siegen Stuttgart Stuttgart Ulm Wendlingen Wiesbaden Würzburg Wuppertal-E. €. H -T UN -G SH AUS, E-R: Deutsche Werkstätten München GmbH. Rincklake van Endert Einrichtungshaus Theodor Prasser Behr Möbel GmbH. Kalderoni Einrichtungshaus Kleine Stuttgarter Möbelfabrik Georg Schoettle GmbH. Behr Möbel GmbH. Behr Möbel GmbH. Behr Möbel GmbH. Anton Danker Einrichtungshaus Batzdorf Raumkunst Edm. Becher Eine sehr geglückte Zusammenstellung (Bild links), die dem Raum Atmosphäre gibt: holz- gedielte schräge Decke, die zu einer mit Re- galen und Schränken ausgebauten Wand führt. Das Regal wird vom Eisengestell getragen. Entw.: Peter Petrides; Ausf.: form im raum, München Dieses Regal (rechts) können Sie an die Wand, aber auch quer in den Raum stellen. Auf diese Weise läßt sich ein Raum unterteilen. Das Angenehme an diesen Regalen: Sie brau- chen nicht unbedingt gefüllt zu sein. Entwurf: Professor Hillerbrand, Deutsche Werkstätten Übrigens (das zeigt das Bild unten) wirkt ein helles Regal mit bunten Buchreihen 'außer- ordentlich gut auf einer dunklen Wand, die sich von den drei übrigen hellen Wänden und der {angestrahlten) Decke kontrastreich absetzt. Entw.: Arch. Dipl.-Ing. Walter Maria Schultz Hier wurde um drei kleine Räume (Bild ganz unten) herum das Regal gebaut, es stellt gleichsam die Verbindung, das Pluszeichen der verschiedenen Wohnelemente dar. Die Dekors sind Gläser, Keramik, Blattpflanzen und — selbstverständlich Bücher. studio interna, Hbg. WAS WARE DER MODERNE RAUM OHNE das attraktive Wandregal Aufnahmen: dhristoph {t), Max Göllner {1}, Werkfotos (2) Dos Regal ist nicht mehr allein Möbelstück mit Fächern zur Aufnahme der Buchreihen, es ist zum „Raumelement“ geworden. Element — das ist etwas lebendiges, und ein Raumelement ist etwas, mit dem man arbeiten kann, schöpferisch arbeiten. So sind Regale, die schlechthin nur Gerüst darstellten, heute zu Raumaufteilern gewor- den: Sie gliedern die Wand, sie umrahmen Türöffnun- gen, mit ihren kleinen Hängeschränken und offenen Ablagen stellen sie ein dem Auge angenehmes Wechsel- spiel von Flächen und Linien dar. Meist sind die Wand- regale so gearbeitet, daß ein jeder — wenn er die alte Konstruktion satt hat — sie neu kombinieren kann... kostet der moderne, saugstarke Starboy-Kombinations-Staubsauger, der sich in Sekunden mit ein paar Handgriffen in einen vollwertigen rotierenden Saugbohner verwandeln läßt. Der erforderliche Ansatz, den Sie gleich oder später hinzukaufen können, kostet nur 70 Mark! Da muß man wirklich sagen: Man kann sich Starboy-Leistung leisten. Lassen Sie sich in Ihrem Fachgeschäft den Starboy zeigen. Sie werden begeistert sein von diesem idealen Hausgerät Der Starboy als Kombina- tions-Staubsauger DM 146. — Der Starboy als rotierender % Saugbohner +DM70.- % " Der Starboy als Boden- % ELELTROSTAR% | ch, | | er q ac FE — Ss staubsauger +DM22.- 1 f - . . Eßplatie! Die Verbindung zwischen den Regalen und dam Tisch schaffen zwei Wandbretter. Entwurf: form im Raum Das Regal kombiniert ».. frei hängenden Schränken. Eine gute Raumkomposition! Alle Möbel: intraform, Entwurf: form im Raum, München Aufnahmen: Ioelle (1), Werkfotos (2) ».. Sideboard. Schrankteile und offene Bücherbretter sind hier ein geschlossenes Möbelstück. Entw.: Arch. H. Gugelot, Ulm Erfahrung und Fortschritt — das ist Miele Jede Miele verkörpert die jahrzehntelangen Erfah- rungen der Mielewerke. Jede Miele ist gleichzeitig Ausdruck des technischen Fortschritts unserer Zeit. So gleichen sich alle Miele-Waschmaschinen in einem Punkt: in der stets gleichen Miele-Qualität! zen Bei Die „freie Auswahl” — Ihr Miele-Hauptgewinn! Sie suchen nicht eine erstbeste, Sie suchen für Ihren Haushalt die ideale Waschmaschine. Dazu ein offenes Wort: Eine „Einheitswaschmaschine”, die für jeden Haushalt gleichermaßen ideal ist, gibt es nicht. Und es kann sie auch gar nicht geben, solange wir verschieden große Familien haben, in verschieden großen Wohnungen leben — und solange wir über kei- nen „Einheits-Geldbeutel”verfügen. Ihre Waschmaschine muß nicht unbedingt ein Vollautomat sein, vielleicht ist es eine Normal- Waschmaschine oder ein Teilautomat? In jedem Fall aber ist Miele richtig, denn Miele bietet Ihnen die „freie Auswahl” zwischen Normal-Wasch- maschinen, Teil- und Vollautomaten aller Systeme und in allen Preislagen — aber in der stets gleichen Miele- Qualität. Welche die richtige Miele für Sie ist, das erzählt Ihnen der Fachhändler oder unser „Miele - Wegweiser”, indemSie Einzelheiten überalle Miele-Waschmaschinen finden. Wir schicken Ihnen diesen Farbprospekt gern Waschmaschinen „wie nach Maß” — für jede Familiengröße, für jeden Geldbeutel Eigene Miele-Verkaufsstellen in: Zürich, Limmatstraße 73 - Salzburg 2, Haydnstraße 4 - Brüssel, 34, Bd. de Waterloo - Rotterdam, Goudsesingel 92 er 7 7 DH TI SSIIIIII Voll- oder Teilautomaten — ganz nach Ihrer Wahl Das ist der entscheidende Vorteil von Miele: Ob Voll- automatic oder Teilautomat — ob für große oder kleine Familien, Miele-Waschmaschinen gibt es „wie nach Maß” — passend für jeden Haushalt, jede Familiengröße und jeden Geldbeutel. ZI IT TT N Waschfrei — nach einem Fingerdruck Drucktastenschaltung! Das ist einer der bemerkens- werten Vorteile der neuen Vollautomatic Miele 505. Mit einem Fingerdruck — und das ist wirklich alles — können Sie je nach Bedarf das Spezialwaschpro- gramm für Feinwäsche, für stark verschmutzte Wäsche oder Normalwäsche einstellen. Uber die weiteren entscheidenden Vorzüge der Miele 505 informiert Sie unser großer Farbprospekt. BitteschickenSie mir — völligunverbindlichund kostenlos für mich — Ihren „Miele-Wegweiser”! Name: 2.2... Wohnort: Straße: (Bitte ausschneiden und auf Postkarte an die Abt. 5/7 schicken) Miele-Werke AG. Gütersloh / Westf. Dem Teppich ins Familienalbum geschaut Auch Einrichtungsstile wechseln. Eben- so wie Kleider, Filmstars und Ferien- ziele sind sie der Mode unter- worfen. Sie kommen, bleiben und gehen. Machen wir uns doch ganz rasch einmal den Spaß, Mäuschen im Album der Zeit auf Seite 1900 zu sein. Plüsch, Samt, Nippes, düster drein- blickende Möbelungetüme — und un- ter allem ein Teppich. Von kaum je- mandem gesehen und betreten, führte er ein Dasein im Dunkeln. Die gute Stube hieß Salon. Sie war tabu für die ganze Familie und glich somit einer marmornen Wallfahrtsstätte, die man nur an allerhöchsten kalen- darischen Feiertagen freigab. Von freier, warmer Wohnlichkeit, von hel- lem Licht und echter Gemütlichkeit wußte die Jahrhundertwende noch nichts, Blättern wir weiter... Der Stuck der Zimmerdecke bekam Risse, die Zeit begann forscher aus- zuschreiten. Man hatte gelernt, das Gaspedal des Automobils zu treten, und wurde mutiger. Der Salon !ieß sich ein wenig entrümpeln und durch- lüften: der Teppich begann zu atmen. Eine kurzgefaßte Rückblende über Wohngewohnheiten der letzten 50 Jahre... Skizziert vom Teppichwerk Schaeiiler, Herzogenaurach Aber noch war er nicht richtig zum Leben erweckt. Er lebte von nun an im Halbdunkel. Der zentral etablierte Eßtisch der deutschen Familie warf seine Schatten auf die schönsten und farbigsten Mittelpartien des Teppichs. Die Stube war immer noch „Möbel- lager”. Viele, viele Jahre machte sich dieser Wohnstil breit und dachte nicht daran, seinen Abschied einzureichen. Blättern wir weiter... Nach dem letzten Krieg. Vieles er- neuerte sich, so auch die Lebens- und Wohnweise, Gute und gesunde Ein- flüsse aus anderen fortschrittlichen Ländern unseres Erdballes — wie zum Beispiel Schweden — fanden bei uns Einlaß. 1958. Wir wohnen in Hoch- häusern oder Flachbauten, wir spre- chen von INTERBAU, Le Corbusier und Never Wohnkultur — und vor allem: wir krönten den Teppich zum Mittel- punkt des Zimmers, das sparsam und kontrastreich möbliert, echte unge- zwungene Behaglichkeit und Wohn- kultur unserer Zeit vermittelt. Der Teppich zählt heute zum wohnlichsten und unentbehrlichsten Requisit der Wohnung. Ganz besonders der Schaeffler-Teppich. Er kommt aus einem großen, dynamischen Werk, das der Forderung der Verbraucher — Preiswürdigkeit, Qualität und künst- lerisch vollendete Schönheit zu ver- einen — in einzigartiger Weise ge- recht wird. Schaeffler-Teppiche geben der Wohnlichkeit ein eigenes persön- liches Gesicht. Sie sind für jeden ge- schaffen. Blättern wir weiter... ...aber vergessen wir nicht beim Teppichkauf: Schaeffler schafft Behaglichkeit So sind die neuen Dessins... ...transparent, duftig und zart, mit eingewebten noppigen Streifen, die die Durchsichtigkeit der Gar- dinen noch mehr hervor- heben. Es gibt sie in Weiß und in hellstem Teeton, auch mit leichten Pastell- streifen reizvoll durchzo- gen. Gardisette-Gardinen ...bildhaft, mit reizen- den Grafiken versehen, wie hier der Entwurf „Brüs- sel”, eine Impression von cuno fischer. Mit Flächen in fünf verschiedenen Tö- nen ist dieser Stoff über- druckt. Er gehört zu hel- len und leichten Möbeln. Hersteller: Elbersdrucke Aufnahmen: Werkfotos ...kreidig in der Zeich- nung und damit von ei- genartigem Reiz. Dieses Dessin wirkt im Falten- wurf sehr plastisch und dominiert im Raum. Es verträgt um sich herum nur ungemustertes Mobiliar! Entwurf von walter aue; Herst.: Römer, Leichlingen ...und flächig! Gerade die flächigen, sehr orna- mentalen Muster wirken sehr gut in Schwarz-Weiß. Schwarz-weiße Vorhänge dazu, eine auf Farbe ge- stellte (aber ungemuster- te) Einrichtung: Das ist eine geglückte Zusam- menstellung! Elbersdrucke (FRIOSIL) 272 0 KLINGEN beispielhaft in FORM MATERIAL VERARBEITUNG 24 Teile in Kassette Prospekte und Bezugsquellennachweis gerne durch: J. A. HENCKELS ZWILLINGSWERK AG. SOLINGEN } [} = : EN ANBAUKÜCHEN wachsen mit der Familie und mit der Wohnung, denn sie | bestehen aus Einzeltypen, die nach und nach gekauft _ und ergänzt werden können. | 1 4 EINBAUKÜCHEN | passen in jeden Raum und bieten in jeder Zusammen- = stellung die Gewähr für eine moderne, arbeit- und kräfte- = 7) sparende Einrichtung. SER AUFBAUKÜCHEN ae sind unverwöstlich durch ihre Kunststoffoberfläche,zweck- | mäßig, formschön - und dabei so preisgünstig. Wir weisen ss gerne Bezugsquellen nach. GRUCO-MOBELWERKE K.G. Dr. JLSE& BARTH SCHNAITTACH-BAHNHOF BEI NÜRNBERG POSTFACH 416 ; 121 a enge Te u Pr - u en en) Aesereree RT 8 FR Und ein Fenster ohne Gardinen, dekorativ allein durch die farbigen Jalousetten-Lamellen (es gibt sie in aiten Farb- tönungen). Man kann sich diese Farben an einer Jalou- sette zusammenstellen lassen! Luxaflex Aluminium-Jalousien Wenn auch Zugschienen (es gibt sie übri- gens „lautlos“ in Kunststoff) bei größeren Fenstern außer Frage stehen, sich also be- währt haben, greift man doch bei kleineren Fenstern hin und wieder zu der guten alten hölzernen Gardinenstange mit Holzringen. Man sieht (Bild links oben): Auch mit sehr modern gemusterten Vorhängen wirkt diese ursprüngliche Vorrichtung ausgesprochen hübsch @e Bild links: Für schneeweiße Gar- dinenvoile oder Marquisette die bewußt altmodische Form, geraffte Gardinen. Wer Biedermeiermöbel besitzt, sollte sich unbe- dingt zum anmutigen Dekor entschließen Fenster und ihre Dekors Die schmale Holzleiste, das Gardinenbrett, das Ansätze des Vorhangs und die Schie- nen kaschiert, ist die heute am häufigsten angewandte Form der Anbringung. Bliebe noch zu sagen, daß man es in gewagter Farbe streichen darf, die jeweils auf die Hauptfarbe des Vorhangstoffes abgestimmt ist. Bei einer weißen Wandfläche wirkt aber auch sehr gut die ebenso weißlackierte Leiste. Man vermeide nur den indifferenten Elfenbeinton, zu dem man so gern {von Ex- perten!) überredet wird. Elfenbein galt ehemals als vornehm und Gold- und Silber- leisten nicht minder. Das ist endlich vorbei! Aufnahmen: Charlotte Rohrbach (5) «hristoph (1), Toelle (1), Werkfotos (2) Eine hübsche Lösung: Das Fenster in der Nische bleibt völlig unverkleidet, desto schwerer und dekorativer ist der Vorhang eingangs der Nische. Er ist aus wertvollem abgefüttertem Chintz mit brokatigem Cha- rakter. Obwohl man das Innere des Rau- mes nicht sieht, spürt man seine Einrich- tung und sein Fluidum. Übrigens auch eine Art der Vorhang-Anbringung: Die Vorhang- ringe sind unsichtbar, sie sind an einer Borte befestigt, die fünf Zentimeter tiefer als der Saum genäht ist. Bei schweren Vorhangstoffen kann man auf eine Schleu- derstange verzichten, es geht mit der Hand a —— Aber auch Samt ist nach wie vor up to date. Sein schwe- rer und doch fließender Fall ist es, der immer wieder besticht. Scharlachrote Vorhänge können unter Umständen hinreißend sein. Wie wäre es mit Eierschale oder Weiß? I Hier ein typisch französisches Dessin aus einer Boussac- Kollektion, Blumen auf einer Ottomane-Ripsware in Baum- wolle. Von Kritzmann & Söhne GmbH., Wuppertal-Elberfeld N 4 Ein sehr liebenswürdiges naturgetreues Bild auf eng- lischem Leinen: rankende Schoten, übervolle Erntekörbe und naschende Stare, entdeckt bei Max Georg Wanka, Berlin lebhaft bedruckter Satin für den modernen Raum. Das Muster besteht aus klaren Linien, nennt sich „djibouti” und ist ein Entwurf von cuno fischer. Hersteiler: elbersdrucke Kostenlos: Gardisette-Erprobungsmuster Das Gardisette-Werk in Emsdetten/Westfalen stellt 10000 Interessenten kostenlos Gardisette-Erpro- bungsmuster für einen Strapaziertest zur Verfügung. Machen Sie mit bei diesem Test — überzeugen Sie sich mit eigenen Augen von den vielen Vorzügen der „perfekten Gardine". Ersparen Sie der Gardine nichts, was man ihr auch nur irgendwie zumuten könnte. Ja, strapazieren Sie Gardisette wie keine andere Gardine je zuvor. Gibt es eine bessere Möglichkeit für Sie, schon vor dem Gardinenkauf die Güte Ihrer Gardinen zu prü- fen? Sie brauchen nur den Gutschein auszufüllen. Das Gute ist auf die Dauer am billigsten Gardisette ist ein echter Markenartikel unter den Gardinen. Sie erhalten daher Gardisette überall in der Bundesrepublik zum gleichen Preis und in gleichbleibend guter Qualität. Gardisette-„flor“ und „filet“ (Uni-Qualitäten) kosten: 100 cm breit DM 5,45, 200 cm breit DM 10,95, 300 cm breit DM 16,95. Die neue Gardisette-„linie* (mit Linien-Ornamen- ten) erhalten Sie: 200 cm breit für DM 12,80, 300 cm breit für DM 19,80. 10000 Gardisette-Erprobungsmuster liegen für Sie bereit Vorm Gardinenkauf — Gardisette erproben Gardinen kauft man nicht jedes Jahr. Der dafür aufgewandte Betrag ist meist nicht so klein, daß man es sich leisten kann und will, schon nach kurzer Zeit wieder neue Gardinen zu kaufen. — Nicht das Billigste ist darum das Preiswerteste, sondern eine Gardine, deren Qualität und Haltbar- keit seit Jahren vom Hersteller garantiert wird: Gardisette. Garantieschein für Gardisette Für jeden Meter Gardisette, der das Werk verläßt, bürgt das Gardisette-Werk mit dem Gardisette- Garantieschein. Er sichert Ihnen kostenlos Ersatz zu, falls die Gardine nicht den im Garantieschein verbürgten Eigenschaften entspricht. — Sie erhalten den Garantieschein beim Kauf von Ihrem Händler ausgehändigt. Kein Spannen — kein Bügeln — kein Einlaufen mehr. Gutschein für Gardinen-Ratgeber und Erprobungsmuster An die Gardisette-Heimberatung, Hausfach FFS 9, Emsdetten/Westfalen. Bitte, senden Sie mir kostenlos den 28seitigen Gardinen-Ratgeber mit vielen Tips und Beispielen schöner Gardinenformen und ein Erprobungsmuster für den Gardisette-Strapaziertest. Bitte in Blockschrift ausfüllen und auf eine Post- karte kleben. Falls Sie den Gutschein nicht aus- schneiden können, genügt Postkarte. Sie haben ihren eigenen Stil, die in wohltuende Proportionen abgestimmten kleinen Möbel, entworfen von einem Berliner Architekten, bekannt durch seine im Hansaviertel erbauten Einfamilienhäuser mit Innen- hof. Seine Häuser und seine Möbel sind einfach und selbstverständlich und im besten Sinn zeitnah ®@ Bild links zeigt einen „Dreisatztisch“, zweiteilig, Platten aus doppelseitigem Resopal oder Formica. Füße aus Rund- stahl, verchromt @ Rechts: Zerlegbares Blumengestell aus weißlackiertem Baustahl, mit drei Kristallspiegel- glasplatten. Es wirkt besonders licht, leicht und luftig! Die aufgestockte Kommode (Bild links). Sie besteht aus aufeinandersetzbaren Einheiten mit Schubkästen. Die Einheiten sind mit Nut und Feder verbunden. Zu jeder Grundeinheit gehören vier verchromte Rundstahlfüße und eine Deckplatte. Holzart und Ausführung: fein- jährige Esche, naturmattiert e Ein leicht wirkender Tisch (rechts), der allerlei Platz zur Ablage bietet: seine untere Platte ist aus Sperrholz, doppelseitig, verschiedenfarbig mit Resopal beleimt. Die obere Platte: 8 mm starkes Kristallspiegelglas. Das Ge- stell: verchromte Rundstahlbügel in einer konischen Form Es gibt ihn in den Farben Mattweiß, Rot und Schwarz, den federleichten Satztisch (Bild links). Seine Platten sind aus doppelseitigem Formica oder Reso- pal, die Füße aus Rundstahl ®e Das Bücherregal ist zerlegbar. Diese zerlegbaren Möbel sollte man jedem empfehlen, der ein Nomadenleben führt und mal in dieser, mal in jener Stadt lebt, also häufig gezwun- gen ist, umzuziehen. Das Regal besteht aus drei fur- nierten Sperrholzplatten mit Umleimern, auf der Ober- fläche mit mattweißen Kunststoffolien beleimt. Die tragenden Teile bestehen aus verchromtem Stahlrohr Hersteller der Möbel (ausgenommen der Kommode): Hermann Bauer, Kleinmöbelfabrik, Schwäbisch Gmünd Aufnahmen: Foto-Gnilka Zerlegbar und ver- wandelbar ist auch dieses Büchergestell. Sein leichtes Gerüst: drei weißlackierte Ständer aus Baustahl mit je zwei langen und zwei kurzen Ein- legeböden, die lose auf Gummimuffen lie- gen. Durch die Quer- sprossen ergeben sich zahlreiche Variations- möglichkeiten (links) tapeten können zaubern Die INTERBAU 1957 in Berlin zeigte zahlreiche Wohnungen mit Tapeten. Diese großartige Ausstellung der Architektur von heute und der Wohnkultur von morgen bewies, daß man an den unerschöpflichen Möglichkeiten, die uns moderne Tapeten bieten, nicht vorübergehen kann. Die kaum zu zählende Vielfalt an künstlerisch wertvollen Mu- stern läßt keinen Wunsch unerfüllt. Welche Freude, jeden Wohnraum mit Tapeten genau nach Maß zu bekleiden! Es ist eine interessante und dankbare Aufgabe, insbesondere für die Frau. el \ WIWIERIEE . VERA BEZ die un- ür die Ausgestaltung ige Beläge, liesen sche d ein erprobter, interessanter Baustoff f von Wohnungen und Häusern. Die Vielzahl der Farben und Formate erlaubt dekorative und zweckmäß begrenzt haltbar sind. ami. sin Koer Ein westdeutscher TEPPICH Über den Wohn-Stil... ... kann man streiten. Eines aber ist sicher: Ohne Teppich ist jeder Raum kalt und unbehaglich. Ich kenne viele Wohnungen. Wohnungen, in denen man sich auf den ersten Blick wohlfühlt und von denen man sagt: So möchte ich auch wohnen. Und das Interessante dabei: In allen diesen Wohnungen liegen Teppiche. Moderne, uni oder orientgemusterte Teppiche, Läufer, Brücken, Bettumrandungen oder der den ganzen Boden bedeckende Spannteppich. Teppiche machen die Wohnung ganz einfach schöner, gemütlicher und ruhiger. Und außerdem, ein Raum mit einem Teppich stelltmehrvor. Deshalb wohne auch ich mit Teppichen und Sie sollten es auch tun. Denn das ist klar: Wer schöner wohnen will — muß mit dem Teppich wohnen! Dein insel der Gemütlichkeit Vom LEINENMEISTER - Brautschatz (WZ 688 135) Von jeher war es ein Wunsch der Eltern, der Tochter eine reichliche Ausstattung mitzugeben. Früher konnte man meist mit einer „kompletten“ Aussteuer rechnen. Auch heute möchte jede Braut vernünftig wirtschaften, ohne sich be- helfen zu müssen.Die vollständige Wäscheausstattung ist einerschwing- licher Brautschatz, der viel Mühe und manche Verlegenheit erspart, denn solide Qualität und zweckmäßige Zusammenstellung ermög- lichen eine Vorausplanung fürs Leben. Freude bereitet eine gediegene Aussteuer, die dem persönlichen Ge- schmack der Braut entspricht. Wie viele Familien erhielten bereits solche Wäscheausstattungen von Strunkmann & Meister, besonders die schönen Meisterleinen-Erzeugnisse, die schon 1937 auf der Welt- ausstellung in Paris Anerkennung fanden und mit dem GRAND PRIX ausgezeichnet wurden. Besichtigung der Muster kostenlos und unverbindlich gegen Einsen- dung des Gutscheins. STRUNKMANN & MEISTER BIELEFELD, LEINENWEBEREI Stammhaus gegründet 1832 Meisterleinen und Wäscheausstattungen von Strunkmann & Meister gibt es auch in folgenden Verkaufs- und Beratungsstellen: Fernruf Bielefeld, Leinenmeisterhaus .......22222 22202 2eenennenennn nen 53243 Berlin SO. 36, Kottbusser Ufer 42... 0020 0200.00 can 61 6562 Hamburg, Neuer Jungfernstieg 7/8... .2 2 cases eeeeenenene ne: 34 66 33 Düsseldorf, Wilhelm-Marx-Haus ...... 2222220022 20mn een 23043 Erankfurt Main. Kaiserstraße 12.00.25 0. 21652 Stuttgart, NeckarstraBe 4E Br a a see 292233 München, Tengstraße 40 29. 20 ge 371780 Eigene Vertretungen in allen Teilen Westdeutschlands. I, Me rl ü ae = = | 35 GUTSCHEIN | | oz An die Firma Strunkmann & Meister Abt. 9, BIELEFELD | 5.2 Ich bitte um Muster für Wäscheausstattungen, und zwar | 33 unverbindlich und kostenfrei für mich. | oo #5 Name: s 58 Anschrift: | ar RI 128 So ist die ganz neue Form von rauchfarbenem und brombeerfarbenem Glas, ein wenig extravagant, aber nicht ohne Reiz: Glas mit Kniffen wie Faltenbrüche versehen! Aus der Boutique von Helle Brüns, Hamburg Kragenvase, das ist auch etwas Neues, und die Blu- men, die sie bergen soll, wer- den dankbar sein. Sie sind nicht durch eine enge Hals- öffnung gequält, sie können atmen und finden überdies eine Stütze durch den Krao- genrand. Entw.: Sigrid Ku- petz. Aus der WMF-Glashütte Zweige, Blumen, Obst, Gebäck und manches mehr nehmen diese Gefäße, Vasen und Scha- len auf — sie wirken aber auch in „leerem“ Zustand durch eine außergewöhnlicke Form. Es gibt noch keinen Sammelbegriff, keine genaue Bezeichnung, mit der man ihren Mehrzweck kenn- zeichnen könnte. Behälter? Das wäre doch wohl zu grob! Hal- ten wir uns zunächst an die abstrakte Form „Behältnis“, die vielleicht anfechtbar ist. Nun, ein Behältnis dieser Art dürfte die Glasdose sein (Bild links), ein Bowlengefäß en miniatur, der Deckel wiederum als Be- hältnis anwendbar: Ein guter Kristall-Entwurf von Prof. Wa- genfeld aus der WMF-Glashütte Aufnahmen: Charlotte Rohrbach (1), Werkfotos (3) Die schmalen hohen Gefäße aus Weißporzellan sind eindeutig Vasen, die Schalen könnten wiederum vielen Zwecken dienen, aber auch Eigen- schmuck sein. Formen: Karl Leutner Herstellung: Heinrich-Porzellan, Selb KÜCHENMASCHINEN TRIFIX, die wunschgerechte Küchen- kombination: zum Mixen, Entsaften, Schnitzeln; Preis: Standardausführung (Kern- stück, Mixer, Rezeptbuch) HM 119.— Küchenmaschine Type A 3, vielsei- tig und leistungsstark. Preis: Standardausführung (Kern- stück, Mixer, Rühr- und Knetwerk, Rezeptbuch) DM 278._ : | 70) HAUSHALT- KÜHLSCHRÄANKE mit allen Vorzügen moderner Kühl- technik. Ihre besonderen Vorzüge: Vollraum -Nutzung und Aroma- schutz; Standmodelle jetzt mit re- gelbarer Tiefkühlung. Von DM 472.— bis DM 711.— VOLLAUTOMAT Die vollautomatische Waschmaschi- ne mit wäschenatürlicher Wasch- methode. Ein leistungsstarkes, aus- gereiftes Gerät — konstruiert von ” 74 einem der erfahrensten Pioniere für Waschautomaten. 2} Modell WA 5 (5 kg Trockenwäsche) [| [| Preis: DM 1690.— l R [ Fa M r u u einschl. Wäscheservice für 1 Jahr ‚DER SPARSAME: Vollautomat für ca. 3'/a kg Trocken- wäsche. Günstige Anschaffungs- Die Hausfrau ist das „Stimmungsbarometer” der Familie. Wenn kosten, einfache Montage, Anschluß- i E £ N R wert 2,8 kW. 2-Laugen-Verfahren. sie den Fluß der Alltagspflichten spielend in die rechten Bahnen Modell WA 35 Standardausführung lenkt, wenn sie mit leichter Hand in ihrem Reich regiert, dann ist einschl. Wäscheservice für 1 Jahr: re a Se: Drehstrom DM 1290. - sie glücklich, gut gelaunt... und die Familie ist es auch. Wechselstrom DM 1330. — Auf Wunsch Laugenpumpe DM 60. — Bauknecht schafft die Voraussetzungen für frohe Laune, denn Bauknecht-Haus- und -Küchengeräte sind erprobte Helfer im Reich Ihr besonderer Vorzug ist die Sicherheits- der Frau. Elektrogeräte mit dem weltbekannten Bauknecht-Zei- SICHERHEITS-SCHLEUDER ” chen haben sich bewährt — und sind infolgedessen sehr begehrt. Bla auge | = . 4 e- 2 Schaltung. Dasbedeutet: dieSchleudertrom- Bauknecht-Geräte schaffen frohe Stimmung in Ihrer Familie, sind il rolle nor baiaelasanein Dedaal: Durch Schließen und Öffnen des Deckels wird die Sicherheits-Schleuder ein- und ausgeschaltet. Dadurch absolute Bedie- Cd nungssicherheit. Preis: DM 315.— Ausdruck gut geplanter, überlegt gelenkter Hauswirtschaft. Bauknecht ER ..; Bitte schreiben Sie uns. Wir schicken Ihnen gern Spezialprospekte der Bauknecht-Geräte, für die Sie sich interessieren. GBAUKNECHTGMBH STUTTGART-S In der Schweiz: Bauknecht-Elektromaschinen AG. Hallwil/AG. In Österreich: Österreichische Bauknecht-Handelsges.m.b.H. Wien XIll „Tiefe” im Raum durch die Tapete Auf dem Bild oben links sieht man die Tapete dosiert angebracht, sie wirkt als schmaler Streifen, auf dem in kreidigem Strich eine Hafenlandschaft festgehalten ist, absolut als Dekoration. Tapete: H. Strauven K.G. ® Streifentapeten sind wieder modern. Sehr modern sogar. Man kann auch verschiedene Rollenstreifen so zusammensetzen, wie man sie gern hat (Bild oben Mitte). Tapete von Salubra ® Ein reizendes Dessin, das so etwas an Lebkuchenverzierung erinnert, günstig für eine kleine Diele: Bild oben rechts, eine Rasch-Tapete ®@ Bild unten: eine sehr repräsentative Bildtapete! Tapetenfabrik Zuber & Cie., Rixheim/Elsaß @ Verkauf: Hermann O. Müller, Hamburg, Hohe Bleichen Aufnahmen: Rohrbach (1) Tapeten-Archiv (5) Drei Wände uni — eine Wand gemustert: das gibt dem Raum die Tiefe. Ein gutes Beispiel (Bild links) Rasch- Tapete ®@ Ähnlich sind sol- che bildreichen Tapeten zu behandeln wie der Entwurf von Bele Bachem (Bild rechts), sehr anmutige Szenen aus „1001 Nacht”. Rasch-Tapete InoIeuM Heute wählen, was morgen gefällt An morgen denkt, wer DLW-Linoleum wählt. Dieser Bodenbelag ist zeitlos elegant, entspricht aber gleichzeitig den modernsten Forderungen nach Wohnbehaglichkeit, Hygiene und kräftespa- render einfacher Reinigung. Wofür Sie auh DLW-Linoleum ver- wenden, DLW-Linoleum liegt immer richtig. Sie haben die Wahl zwischen mehr als 100 aparten Farben und interessanten Mustern. Dank dieser reichen Skala läßt sih mit DLW-Linoleum jeder Wunsch erfüllen. Für die Frau und Hausherrin aber ist ausschlag- gebend, daß DLW-Linoleum nicht nur anfangs, sondern tagaus, tagein untadelig aussieht, daß seine Jugendfrische von sehr langer Dauer ist und der matte Glanz seiner fugenlos glatten Flächen auch nach Jahren ungetrübte Freude weckt. DLW-Lino- leum in Ihrem Heim heißt, das gewisse Etwas hinzufügen, das Sie bisher immer noch vermißten. Lassen Sie sich ausführlich beraten, fordern Sie von uns farbig illustrierte Werbeschriften. Deutsche Linoleum-Werke Aktiengesellschaft Bietigheim/Württ. NEUE STRUKTUREN DLW Moirette DRS 1SFarben DLW-Linoleum: Immer modern - schöner denn je Eine Burg des Vertrauens ... Hoch über den grauen Dächern der alten Stadt steht das helle Haus der Bausparkasse Schwäbisch Hall - als ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Vertrauens unzähliger spar- samer und fleißiger Menschen im Lande! Wie vielen ist hier schon zum Glück verholfen worden, zum eigenen Hause oder zu einer schönerenWohnung. Allein in den letzten zwölf Monaten wurde von dieser Kasse wieder eine halbe Milliarde Mark zum Bauen bereit- gestellt - eine Tatsache, die überzeugt! Immer mehr Menschen sehen ja auch ein, daß es vernünftiger ist, selber ein Haus zu bauen und es sozusagen „in Raten” abzu- zahlen, teils vorab und teils hinterher, statt jahrein und jahraus erklecklihe Summen für Mieten auszugeben - „wo nix von nach= bleibt”, wie man auf gut Hamburgisch sagt! x Das ist alles ganz schön und gut, aber - so werden Sie wohl fragen, lieber Leser - wie soll ich denn zu solchem Besitz gelangen? Sehr einfach, antworten wir Ihnen. Tun Sie das, was hunderttausend andere leute vor Ihnen getan haben, und was aberhundert- tausend noch tun werden! Stecken Sie Ihr Spargeld nicht in den Strumpf, sondern legen Sie es regelmäßig in den großen Topf der Bausparkasse Schwäbisch Hall - ein paar Jahre lang! Sobald Sie „dran” sind, zahlt Ihnen diese Kasse alles Ersparte mit Zins und Zinseszins zurück und gibt Ihnen billig (darauf kommt es an!) auch noch ein gehöriges Darlehn zum Bauen dazu.Wenn Sie dann Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung bezogen haben, zahlen Sie keine Miete mehr und können in aller Ruhe Ihr Darlehn abtragen - dabei noch vom Staat mit den allgemein bekannten Steuer: nachlässen kräftig unterstützt. Jeder Fall liegt anders als der andere. Das wissen wir aus langer Erfahrung. Der eine kann fünfzig Mark im Monat zurücklegen, der andere zweihundert Mark. Der eine will bald bauen, der andere erst später. Wie nun dieser und wie jener am besten verfährt, muß in jedem einzelnen Falle genau untersucht ” werden. Das kostet manchmal viel Zeit. Bitte schreiben Sie uns also sofort. Oder fragen Sie kurzerhand bei der nächstgelegenen Volks» bank oder Raiffeisenkasse, oder bei der Spar und Darlehnskasse an. Man wird Sie da se gern (kostenlos und unverbindlich für Sie)? beraten - auch wenn Sie nicht zum Kunden. kreis dieser Institute zählen! „ne. Darf man auf gemusterte Tapeten Bilder hängen, dart i man vor allem moderne Kunst und Tapeten in Zu- sammenhang bringen? - S Schlägt nicht das eine das En x andere tot? Wir sind hier | mit Gegenbeweisen ange- treten und bringen einige geglückte Zusammenstellun- gen, die zeigen, daß Bild und Muster sich nicht nur vertragen, sondern in einer angenehmen Harmonie zu- einander stehen können. Notwendig allerdings ist die Zäsur: das sehr breite Passepartout und der fast nicht wahrnehmbare Rah- men. Links sehen Sie eine | Arbeit von Sonja Delaunay auf der Tapete mit streng geometrischer Zeichnung! ZUR DISKUSSION: GESTELLT | Kunst und bunte Tapete? | für MADAME Im Jahre 1709 entdeckte Johann Friedrich Böttger das Geheimnis des „weißen Goldes“ neu, das China über tausend Jahre lang hüten konnte. Zum 2sojährigen Jubiläum Soweit die Tapete sich in ihrer Musterung dem Bild und seinem Sujet unterordnet, soweit sie 7) des europäischen Porzellans stellt also kein „Eigenleben” führen will, sollte sie als Fond anerkannt werden, wie etwa hier die H mosaikartige Zeichnung zu einer Lithographie von Picasso (oben links) @ Hier (Bild oben rechts) ) HEINRICH ein neues Service vor wird das Bild, eine Tuschzeichnung Carl Hofers, gleichsam von der Tapete getragen. Ihr Muster 7 ist eine leicht beschwingte, unauffällige Zeichnung @ Und (unten) ein Wagnis: Chagalls Forb- | litho „David und Bathseba”, im Einklang mit einer dynamischen Tapete @ Marburg-Topeten x die Form adarnıe | gestaltet von Karl Leutner. Wie glücklich macht es, solches Porzellan zu besitzen und zu benützen. Gesteigertes Lebensgefühl ist so eng verbunden mit U) Porzellan... Heinrich Heinrich »i Pi SZ L.L. Au Aufnahmen: Haase-Halver 133 MÖBELFABRIK WILHELM RENZ KG BÖBLINGEN/WÜRTT. 134 Abt. F44 RENZ EINZELMÖBEL geben Ihrem Heim die individuelle persönliche Note Nur durch die führenden Fachgeschäfte im In- und Ausland Das Ferienhaus „Der kleine Lutz“ von einfachster bis zu komfortabelster Ausführung, zerlegbar transportabel kon- struiert, winterfest heizbar isoliert. Geeignet als Jagd- haus, Kleinwohnhaus, Ver- — kaufskiosk und Büro. Fordern Sie kostenlos Pro- spektmaterial! Ferner liefern wir das Münchner Fertighaus in 17 verschiedenen bewähr- ten Grundrißtypen von 2 bis 7 Wohnräumen und & verschiedenen Dachformen. Den ausführlichen Katalog liefern wir gegen Vorein- sendung einer Schutzgebühr von 5.— DM. Seb. Lutz & Söhne München 49 - Forstenried Ein schöngeformtes Teeservice aus weißem Porzellan Auf Henkel wurde verzichtet. Ashelm, Berlin ZUM THEMA ,.GEDECEKTER EILSC Hr Was gibtes Neues? Diese Kanne und Teebüchse, das Messer mit Porzellangriff sind zwar nicht neu, sondern antik aus der Biedermeierzeit. Sie sind aber mit ihrem Dekor Vorbild für neue Entwürfe, denn Rosenmuster sind modern (Bild links). E. Koeppe & Co., Hamburg @ Besonders praktisch (Bild rechts): tiefe und flache Schalen, auch als Deckel verwendbar. Arzberg WMF hat sich ein hübsches Kinderbesteck einfallen lassen. Diese stabilen Cromargan- Bestecke erinnern in ihrer Form an die Miniaturausgaben, die in Flugmaschinen zum Frühstück gereicht werden (oben links) e Ein Doppelstövchen aus Dänemark (gesehen bei E. M. Zilling, Hamburg) und ein Bunteisentopf, feuerfest, mit Tülle (Küchen-Schüler, Hbg.) Beim Entwurf dieser langen Schale wurde an lange und schmale Tische gedacht (Bild oben) e Und diese feuerfeste fischförmige Schale soll nicht nur das Katerfrühstück ser- vieren, sondern auch Gebratenes, frisch vom Herd (oben rechts). Beide Modelle: Weitz, Hamburg e Kühn in der Form, doppeiwandig — ein Kaffeeservice. studio interna, Hbg. Aufnahmen: christoph (5), Toelle (1), Werkfoto (2) ! BEEB HEHE — RIFF naturlich nur bei Alle größeren Wannen, Schüsseln und Körbe sollten 4 Gritfe haben denn es ist bequemer, stabiler und eigentlich — selbstverständlich! Jedes gute Fachgeschäft führt Mauser-Plastic gedeckter Tisch... Das Einfache ist vorherrschend. Im Zeichen der Teakholz-Ära speisen wir von hölzernen Tellern und holen die Gerichte im feuerfesten Tiegel vom Elektroherd direkt auf den Tisch. Wir können uns auch ebenso an altmodischen kleinen Terrinen erfreuen, die so „gemüt- lich“ wirken. — Erfreulich gut in der Form sind heute die weißen Por- zellane, auf denen die Speisen so besonders appetitlich ansprechen. Denn vom farbigen Geschirr — das außer Gebrauch zweifellos deko- rativ ist — sind wir wieder abgekommen. Warum? Nun, Erbsen auf blau-grünem Geschirr wirken fad — oder gefällt Ihnen Rotkohl auf violetter Keramik? Aufnahmen: F. C. Gundlach (2), christoph (2), Werktoto (1) Im kleinen Kreis (Bild oben) und für den täglichen Gebrauch ist dieses ein- fache Geschirr ohne Dekor genau das Richtige, genau so richtig wie der kleine Tisch, der mit seiner Schmalseite der Wand angeschlossen ist. Rosenthal @ Die zwiebelförmige Terrine (Bild unten), das köstlich gemalte Dekor bereitet allein schon eine Augenweide. Es verträgt sich durchaus mit Sets. Ada Bierich, Hbg. Wie einfach und klar sind die Linien! Es steht nur weniges auf dem Tisch, und doch ist dieses Stilleben von festlich-feierlicher Wirkung. Vielleicht weil die Natur draußen mit einbezogen ist? e Bild oben links: Warum nicht ein gestreiftes Tischtuch! Es bedeckt eine sehr lange schmale Tafel. Die modernen Sets gehören zur kleinen Tischrunde, das Tischtuch dagegen lädt viele ein. Und nicht unwesentlich sind die Blumendekorationen Rustikal! Das ist die neue Art, das Abendbrot zu sich zu nehmen. Nicht allein die Scheibe Katenschinken speist man vom Holzteller. Auch Pellkartoffeln und ölige Salate, Schwarzbrot, Wurst und Käse dürften besonders gut vom flachen, schön gemaserten Holzteller schmecken. Guten Appetit! Gesehen im studio interna, Hamburg PEGULAN ist der in Bahnen meistgekaufte Bodenbelag aus Plastic. Die Schönheit seiner vielen Farben, seine besonders leichte Pflege und lange Lebensdauer sind die Ursachen seiner großen Erfolge. Fordern Sie bitte kostenlos unsere Druckschriften. Wir stehen Ihnen mit jeder Auskunft gern zur Verfügung. Pr BZESCHE LI AS TLCH WERKE CHI HH FRANKEN TH LEE FI TETZ Größter Hersteller flexibler Bodenbeläge aus Plastic er Horniliex: Hornitex-Super-Kunststoffplatten in der Wohnung — immer sauber und wie neu Abwischen — und schon ist alles blitzsauber. Auch nach Jahren sind Hornitex- Kunststoffplatten so schön wie am ersten Tag. Tinte, Fett, Alkohol, Fruchtsäfte und selbst leichte Säuren und Alkalien hinterlassen weder Flecke noch Ränder. Die geschmackvollen Farben und Dessins bringen eine eigene Note in jedes Heim. Ob für Küchenmöbel, Tische, Schränke, Türen, Wände — Hornitex-Kunst- stoffplatten sind ideal, weil zweckmäßig und schön. Fabriken für Ganz-Hornitex-Möbel: Wilhelm Hauenschild, Mennighüffen - tIse-Küchenmöbelfabrik, Haßfurt - Joh. Janssen & Sohn, Esens/Östfr. - W. Krefft AG., Gevelsberg’Westf. - Gebr. Kruse, ‚Melle i. Hannover . Oldenburger Möbelfabrik, Dinklage i. Oldbg. - Gustav Schröder, Bünde/Westf., und andere namhafte Möbelfabriken. Die genannten Firmen senden Ihnen gerne Prospekte! GEBR. KÜNNEMEYER - SPERRHOLZ- UND HOLZFASERPLATTENWERKE, HORNITEX-KUNSTSTOFFPLATTENWERK, HORN IN LIPPE Eine elegante Form bringt Heinrich-Porzellan neu heraus: sie nennt sich „Madame“ und reiht sich gut ein in die bisherige Produktion, die das „Damenhafte“ vertritt (Bild oben) ® In zweierlei Ton! Das ist Rosenthals Idee für verschiedene Kaffeeservice: Weiß mit einem Pastellton zusammengestellt, Weiß-Blaugrau etwa und Weiß-Rose (oben rechts) ZUM SCHEMA .@-E DIE © K TIER: TI SE HH“: Was gefällt uns? Ein wenig asymmetrisch in der Form: das ist Hutschenreuthers Stil. Hier ein Entwurf des Bildhauers Hans Achtziger, ein Service mit relierartigem Randschmuck. Konservativ und modern zugleich e@ Die gut abgestimmten Gläser stammen von Gralglas, Dürnau Wohlgelungen in den Pro- portionen: ein Menü- besteck in der prakti- schen Mittelgröße, das angenehm in der Hand ruht (Bild oben links). Hersteller: J. A. Henckels, Solingen ®e Schön und praktisch: die Warmhalte- kanne in versilbertem Mantel mit dazugehörigen Teegläsern und Schale für das Teegebäck. WMF Aufnahmen: Werkfotos (6) Dieses Geschirr ohne Mu- ster, ohne Farbe, spricht allein durch seine Form. Diesem Porzellan einen tiefschwarzen Fond als Tischplatte zu geben ist genau das Richtige. Porzellanfabr. Schönwald \ Darf man mal reinschau’n? „Oh — hast Du schöne Decken! Wunderbar! So weich, so leicht — und ganz modern gemustert.” „Du müfstest erst mal drunter schlafen — einfach herrlich!” Überall erregen Rheumalind -Decken ehrliche Bewunderung -weil sie modern, praktisch und gesund sind. Echte Rheumalind-Decken — mit 100°/o reiner Schafschurwolle gefüllt und mit einem Spezialtrikot bezogen - liegen leicht auf und halten doch angenehm warm; sie schenken alien einen gesunden und hygienischen Schlaf. Lassen Sie sich im Fachgeschäft Rheumalind-Decken zeigen. Achten Sie bitte auf das Markenzeichen Rheumalind ; es bürgt für eine moderne Qualitätsdecke. Gesünder schlafen - mit Rheumalind Reforma-Werke Wuppertal - Münzesheim b. Bruchsal - Wien - Basel Prospekt und Bezugsquellen-Nachweis durch 139 Stück für Stück Das Thomas - Aufbau- service »Finlandia« er- leichtert die Anschaf- fung von Porzellan. Die- ses Service enthält von vornherein bereits alle Geschirrteile für alle Mahlzeiten des Tages, läßt sich aber Stück für Stück weiter ausbauen. Es »wächst« mit der Familie. Das Aufbauser- vice, bei dessen Ge- schirrteilen die Außen- flächen blau,diemit den Speisen in Berührung kommenden Teile weiß sind, gibt es in Zusam- menstellung für 2, 4, 6 oder 8 Personen. Ein Übertopf aus Kupfer und Messing mit Kugelfüßen.... Dekors auf dem Fensterbrett ... frech mit einem Streifen bemalt: dies Töpfchen gehört genau zu dieser Blattpflanze... .. oder mit Sternchen und Blüten geschmückt im bäuerlichen Charakter? Dekors: Hansa-Werkstätten, Ada Bierich, beide in Hamburg Aufnahmen: christoph (4) . ‚„ Vielleicht aber auch (für ein skurril geformtes Blattgewächs dieser Art) ein wuchtiger Keramiktopf mit Blütenkranz! Nach und nach Nach und nach ergän- zen,kann man auch das Rosenthal- Aufbau - Ser- vice »2000« mit hell- grauem Fond- ein Ser- vice, das sich je nach Bedarf immer weiter ausbauen läßt. Die Grundzusammenstel- lung für 2 Personen reicht für alle Mahlzei- ten des Tages und ent- hält 22 Teile. Selbstver- ständlich gibt es aber auch Zusammenstel- lungen für 4, 6 und 8 Personen. Zu diesem Service erhalten Sie auch das passende Rosenthal-Glas: Glas- form -»2000«, Schliff »öpirale«. | | | | | = ZENT-FRENGER STRAHLUNGSHEIZUNG Die vollkommene Kombination von STRAHLUNGSWÄRME SCHALLSCHLUCK VENTILATION KUHLUNG Ausführung durch jede gute Zentralheizungsfirma ZENT-FRENGER STRAHLUNGSHEIZUNGS GMBH Bensheim / Bergstraße Postfach 46 Telefon 2558 e ee. der formschöne, elegante Mehrzweckstuhl Gewicht nur 3 kg, leicht transportabel, handlich, solid und wettetfest. Ideal zur Bestuhlung von Vortragsräumen, Schulen, Aulen, Theater, Kinos, Krankenhäusern, Sanatorien, Terrassen usw. Maximale Raum- ausnutzung. Größte Stapelfähigkeit: 100 Stühle auf 2,5 m?. Schnellste Reihenverbindung durch patentiertes Koppelelement. Lieferbar in verschiedenen dezenten Farben. 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Diese auch heute noch gültige Form der Bett- statt gibt dem Interieur ein würdiges, fast patriarchalisches Gepräge_ (links) Aufnahmen: Rohrbach (2), christoph (1), Max Göllner (1), Werkfotos (2) Gibt es Motor-Rasenmäher, die geräuschlos arbeiten? Ein schöner Rasen ist ein Shmuc&stük und zugleich ein Platz der Ruhe und Erholung für die ganze Familie. Auch beim Rasenmähen braucht diese Ruhe nicht gestört zu werden, denn der WOLF-Motodux-Elektra ist nicht nur leicht und handlich, sondern er arbeitet auch fast geräuschlos. Es bereitet richtig Freude, mit dem WOLF-Motodux-Elektra den Rasen zu schneiden, so spies lend leicht geht es - sogar an Böschungen und beiderseits bis dicht an jedes Hindernis. Er schneidet auch hohes Gras und Unkraut. Der WOLF-Motodux ist ein deutsches Markenerzeugnis und ist die Zuverlässig» keit selbst. Er hat Räder mit Gummi und mit doppelten Kugellagern und besitzt eine Eins richtung zur zusätzlihen Anbringung eines Grasfangkorbes, der das lästige Zusammenfegen erspart. - Übrigens: Seit Jahren ist der WOLF-Motodux der meistgekaufte MotorsRasens mäher in Deutschland. Bitte wählen Sie zwischen den beiden Ausführungen: Mit fast geräuschlos arbeitendem ElektrosMotor ä oder mit 2,5 PS BenzinsHodleistungs-Motor. - wo LF G er te Der WOLF-Motodux-Elektra läßt sich einfach NUM - wie ein Staubsauger - an jede Steckdose anschließen. - Er ist vollisoliert und kostet nur das weltbekannte Werk mit dem DM 375,-. guten Ersatzteils und Kundendienst Firma WOLF-Geräte GmbH., Betzdorf/Sieg Abt. 10a Ich interessiere mich für den WOLF-Motodux OÖ und bitte durh den Fachhändler um unverbindlihe Vorführung nad Vereinbarung j j I j r n ! Wäre es nicht für Sie einmal interessant I © bitte um Zusendung Ihres Prospektes, Ih. SEHEN, Ir n ee an O bestelle das Lehrbuch „Rasengarten, der Freude mac” hrem eigenen Rasen arbeitet ir vers 1 für DM 2,40 anlassen gern eine unverbindlihe Vors I führung. Name__ FERN Bitte diesen Abschnitt einsenden oder y Beruf Text auf Postkarte schreiben. AUSCHTIN Dun de Rund um unsere Möbel bauen wir uns ein Haus! Ist es nicht richtiger, sich zuerst für die Möbel zu entscheiden, die das neue Haus schmücken und wohnlich machen sollen, und dann erst die Architektur des Hauses zu bestimmen — als den umgekehrten Weg zu gehen? Viele glückliche Besitzer eines eigenen Heims haben es so 2 gemacht, und sie haben nun die schöne Gewißheit, mit Möbeln zu wohnen, die sie lieben und wirklich brauchen, anstatt mit solchen Möbeln, die wohl oder übel dem vorhandenen Raum angepaßt werden. In diesem Heft ist viel vom Bauen und von moderner Wohnhaus-Architektur die Rede. Gehören Sie zu den Glücklichen, die den Baubeginn für das eigene Haus, für den Bungalow am Wald- rand oder für ein gemütliches Eigenheim draußen vor der Stadt schon festgelegt haben, dann lassen Sie sich raten: Bestimmen Sie schon jetzt die Möbel, mit denen Sie wohnen möchten, Musterring-Möbel Mustering-Möbe Nur echte Musterring tragen dieses Zeic Wie vielfältig in der wohnlichen Wirkung, wie lebhaft und sympathisch ist der Eindruck dieses Wohnzimmers aus dem neuen Anbav-Programm »patenta«. Beherrschend ist die hohe Nußbaum-Regalwand, zusammengesetzt aus den beiden Kommoden Nr. 1964, je 183,— DM, mit dazwischengehängter Schreibplatte Nr. 985, 1 m breit, 39,— DM, und den Aufbau-Regalen zweimal Nr. 851, je 201,— DM, und zweimal Nr. 980, je 105,— DM. Im Hintergrund der sonnige Eßplatz mit dem Wohnzimmerschrank Nr. M 256. Die gemüt- liche Sitzecke (gleichermaßen als Schlafcouch geeignet), Wandmaß 248x167 cm, Gestell in Kirschbaum, Nr. 255/2, ab 806,— DM, mit Stoff wie Foto 869,— DM; der Sessel Nr. 453/2, ab 149,— DM, Stoff wie Foto 179,— DM; Tisch Nr. 144B, 140x60 cm, jedoch mit Zwischenboden, in Kirschbaum, 165,— DM. Eine sehr freundliche Wohnzimmer-Gruppe aus dem »patenta«-Programm des Musterrings, raumfüllend, ohne zu beengen. Ausführung in Rüster, zusammengestellt aus dem abgerundeten Eckschränkchen Nr. 1979, 93,— DM; Schränkchen mit Glasschiebetüren Nr. 1968, 177,— DM; Paßecke mit abnehmbarer Platte Nr. 1982, 69,— DM; Kommode Nr. 1966, 180,— DM; Vitrinenschrank mit Schiebeglas Nr. 1908, 306,— DM; Kommode Nr. 1966, 180,— DM. Beachten $ie bitte bei diesem Programm die höhenverstellbaren Metall- füße und die Möglichkeit, an der Stoßfuge von 2 Schränken nur einen Fuß zu verwenden. Bild 1: Das gemütliche Wohn-Speisezimmer in Teakholz ist nicht nur schön, sondern auch äußerst preis- wert. Der Vitrinenschrank (M 462) mit Glasschiebetüren ist 195cm breit, 116cm hoch und 43 cm tief, 718,— DM. Das Büfett rechts (M 460), 174 cm breit, 76cm hoch und 43 cm tief, 405,— DM. Der Tisch im Hintergrund, Nr. 102, 130x90 cm (ausgezogen 170x90 cm), 219,— DM. Der Stuhl mit Rohr oder Polster 49,50 DM. Bild 2: Wie gemütlich und vielseitig läßt sich ein Zimmer mit einer solchen Januswand aufteilen und auflockern. Ausführung: 255 cm breit, 192 cm hoch, 37 cm tief, in Teak oder Esche, 874,50 DM; in Nuß- baum 921,— DM. Die behagliche Polstergarnitur einschließlich des Tisches ist höhenverstellbar, so daß sie leicht in einen bequemen Eßplatz umgewandelt werden kann. Bild3: Hier haben Sie ein Schlafzimmer für den höchsten Anspruch an Wohnlichkeit und Eleganz. Das Material ist Riegelahorn natur-hell, hochglanzpoliert, innen weißer Ahorn, Schranktüren auch innen poliert, Schrank 260 cm breit, Preis 1288,— DM. Zu diesem Zimmer gibt es eine sehr praktische und schöne Spiegel-Wäscheschrank-Kombination, 125 cm breit, zum Preise von 425,— DM. Ein ebenso modernes wie warmes und behagliches Wohnzimmer in Nußbaum-Streifen-Ausführun: natur-seidenmatt, innen weißer Ahorn. Schrank, 290 cm breit, 150 cm hoch, 36 cm tief, zerlegba: 1042,— DM. Die wundervolle Polstergarnitur besteht aus der Sitz- und Liegecouch Nr. 252/0, a 375,— DM, bezogen wie Foto 605,— DM, mit Bettkasten Mehrpreis 23,— DM, und den Sessel Nr. 452/4, je ab 218,— DM, bezogen wie Foto 342,— DM. Bild 4:, Ein Schreibtisch ist immer eine dekorative Ergänzung des Wohnzimmers. Dieses beha; liche Schreibtischzimmer M 120 beweist es Ihnen. Schrank, 220 cm breit, 150 cm hoch, 36 cm tie Innenausführung in weißem Ahorn, Gesamtausführung Kirschbaum, ganz hochglanzpolier 977,— DM; in Nußbaum-Streifenausführung, natur-seidenmatt, 840,— DM. Schreibtisch in Nuf baum-Streifen, Rückseite offene Buchnische, 150x75 cm, 495,— DM. Bild5 zeigt eine Küche, die mit allen Raffinessen der Küchentechnik ausgestattet ist und doc sehr wohnlichen Charakter hat. Sie besteht aus den Typen Unterteil Nr. 510 mit links angebaute Abstellböden Nr. 33, Eckschrank Nr. 518, Spüle Nr. 522 mit Nirosta-Auflage und Standarmature: Arbeitstisch »Gaby«, Handtuchtrockner und Schrank Nr. 560 A, Hängeschränke Nr. 507 A und 501 / innen mit Barfach. Ausführung: Ganz mit Kunststoffplatten geschützt. Lassen Sie sich mit Hilfe des in dieser Beilage eingedruckten Gutscheins sofort den herrlichen, 64 Seiten starken Musterring-Katalog kommen. Er kostet Sie keinen Pfennig, aber er gibt Ihnen mit seinen rund 150 Raum- und Einzelbildern eine Fülle wertvoller Anregungen für die Einrichtung Ihres Hauses. Das Musterring-Programm ist so umfangreich und vielgestaltig, so modern und so geschmackssicher, daß es jeden Wohnanspruch, den großzügig-eleganten wie den intim-behaglichen, erfüllt. Musterring-Möbel machen Ihr Haus zu einer Oase der Behaglichkeit und des häuslichen Wohlgefühls, denn — Musterring-Möbel machen die Wohnung zum Heim! Was wir Ihnen auf diesen Seiten zeigen, ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Formen- und Preisprogramm des Musterrings, ein Ausschnitt, der Ihnen mit wenigen markanten Ein-Schlafzimnier, mil dem man Ehre eihleal: gakz In ERS R HE Beispielen die bunte Vielfalt des heutigen Wohngeschmacks und den weiten Rahmen des in Esche mit Nußbaum, die Fronten poliert; Schrank Stürig, 263 cm R breit, mit Aufbau, zu den Betten einzeln stehende Nachtschränk- Musterring-Schaffens andeutet. chen. Preis einschließlich Spiegeltisch (Abb. 12) 1677,— DM, ohne Schrankaufbau 1326,— DM. M46 Freunde der modernen Linie wird dieses attraktive und formbeschwingte Wohn-Speisezimmer sicherlich begeistern. Sie können es in Hell-Kirschbaum poliert haben oder in dunklem, poliertem Mahagoni, die Fronten in Blumen-Mahagoni. Büfett, 250 cm breit, 90 cm hoch, 1042,— DM; Vitrine, 115 cm breit, 155 cm hoch, 525,— DM. Der elegante Speisezimmerstuhl Nr. 1103/0, bezogen mit Stoff — Gr. 10 — 63,75 DM. In der Ausführung Esche mit Nußbaum, die Betten mit ange- hängten Nachtschränkchen, einschließlich Spiegeltisch, komplett, Schrank mit Aufbau, 1794,—DM, ohne Schrankaufbau 1431,— DM. Dieses schöne Schlafzimmer ist auch in weiteren Ausführungen und mit anderen Schrankgrößen zu haben. Klar in der Formgebung, hervorragend in der Verarbeitung, ist dieses Schlafzimmer ein Schmuckstück für jedes Heim. Ausfüh- rung: Goldesche mattiert. Bestell-Nr.: Doppelbett Nr. 839/6, 242,— DM; 2 Nachtschränkchen Nr. 851/5, je 52,— DM; Kleider- schrank Nr. 810/5, 518,— DM. Ankh . SEINEN SR M 258 Eleganz und Behaglichkeit sind hier zu guter Wirkung gebracht. Ein Wohnzimmer in hoher Qualität. Der Echte Behaglichkeit ‚für den Alleinwohnenden. Ausführung der Schrank, 250 cm breit, 855,— DM; die Anrichte, 130 cm breit, 294,— DM. Die aparte Polstergarnitur mit sitz- und formschönen und wirkungsvollen Möbel aus der »Ritas-Gruppe liegebequemer Schlafcouch Nr. 253/0 ab 372,— DM, bezogen wie Foto 482,— DM; der Sessel Nr. 453/2 149,— DM des Musterrings: Goldesche mattiert. Der Schrank Nr. 808/5, 155 cm bzw. 195,— DM. Der Couchtisch Nr. 121, Größe 110x60 cm, DM 95,—. breit, 454,— DM; Hängeschrank Nr. 341/5, 75,— DM; Schreibtisch Nr. 343/5, 186,— DM; Bett Nr. 845/5 (mit Federrahmen), 135,— DM; Nachtschrank Nr. 851/5, 52,— DM. ILL /\V/ WG, { N IN & X (Bi EN Sm WA, IN IA IA W/ \z Die Küche für den hohen Leistungsanspruch, bestehend aus Schrank Nr. 532 A mit 120-Liter-AEG-Kühlschrank, in handlicher Höhe ein- gebaut, Hängeschrank Nr. 504 A mit Abstellböden, Unterschränke Nr. 16K, Nr. 528 mit Maschinenschrank Nr. 500, Ausführung 2, Eckschrank Nr. 518, Unterschrank Nr. 509 mit ausschwenkbarer Frühstücksplatte und Metallfuß. Diese Küche können Sie sich nach der Höhe Ihres Sparkontos. auf Zuwachs anschaffen. Links sehen Sie die Spüle Nr. 5122 mit Niroste- Auflage und Stand-Armaturen, daran ist links fugenlos angeorbeitet ein niedriges Ausgußbecken in Nirosta mit Klapprost und Spritz- rückwand. Schrank Nr. 532 A mit eingebautem Gaggenau-Backofen mit Grilleinrichtung, Handtuchtrockner, Herd-Unterbau Nr. 522, darüber Küppersbusch-Kochtisch in Nirosta mit 4 Glühkochplatten, Unterteil Nr. 27 A/K mit eingebautem, versenkbarem Allesschneider. Das wäre eine Küche nach Ihrem Herzen, nicht wahr, verehrte Hausfrau? Schrank Nr. 532 A mit eingebautem Gaggenauv-Backofen mit Grilleinrich- tung in handlicher Höhe. Unterschrank Nr. 517 mit Sitz-Arbeitsplatz und Herdunterbau Nr. 522 mit Gaggenau-Einbaukochtisch mit 4 Kochstellen, Hängeschrank Nr. 504 A, rechts mit Abstellböden. WOHNORT STRASSE ICH INTERESSIERE MICH BESONDERS FÜR WOHNORT STRASSE WOHNORT ; STRASSE ICH INTERESSIERE MICH BESONDERS FÜR ICH INTERESSIERE MICH BESONDERS FÜR Ausführung der hier gezeigten Küchen: ganz mit Kunststoff- platten geschützt. Das gesamte Küchenprogramm des Musterrings finden Sie in dem großen neuen Musterrin Katalog, den Sie mit unten- stehendem Gutschein kostenlos anfordern können. Auch diese Küche ist ein Prachtexemplar aus dem großen Musterring-Programm. Kombination von Spüle, Arbeitsplatz und Herd unter einer gemeinsamen, fugenlosen Nirosta-Abdeckung. Der Herd ist auch mit Grilleinrichtung lieferbar. Hängeschrank Nr. 502 A. Links im Bild das »Küchenbüro«. Kassette mit Sicherheitsschloß, Tafel für Notizen und Platz zum Anheften von Rezepten, Diätplänen usw. Form- und Preisabweichungen vorbehalten. FFS/IV/59 VORNAME HAFTPFLICHT . . » EINBRÜCHE UND BERAUBUNGEN .. FEUERSCHÄDEN . . GLASBRUCH. . . . HAUSRAT. . . .. LEITUNGSWASSER . UNFALLGEFAHR . . On Shitorall in In Haiz vollendet erst den Bau. Unser Bild zeigt ihn symbolisch: den Wall zum Schutze der Familie, den Wall zum Schutze des Hauses und was es enthältan Hab und Gut. Denn vieles bedroht Ihren kostbaren Besitz. Dürfen wir Bei- spiele nennen? Vor der Grundsteinlegung brauchen Sie eine Bauherrn-Haftpflichtversiche- rung. Später bewahren Sie eine Haushaftpflicht- und die Privat-Haftpflicht- versicherung vor kostspieligen Überraschungen. werden von „Spezialisten“ begangen. Die Einbruchdiebstahl- und Berau- bungsversicherung ersetzt solche Schäden an Ihrem Eigentum. Hiergegen schützt die Gebäudebrand- und die Hausratversicherung. passiert häufig. Eine Glasversicherung für Einfamilienhäuser und Villen nimmt Ihnen im Schadenfall alle Mühe ab. läßt sich gegen Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasser- und Glasbruch- schäden leicht, umfassend und billig durch die verbundene Hausratver- sicherung schützen. aus beschädigten Hähnen, Dichtungen, Rohren verursacht oft erhebliche Schäden. Sie werden durch die Leitungswasserversicherung ausgeglichen. bedroht heute vielfältig die Existenz und die wertvolle Arbeitskraft. Eine Un- fallversicherung mitoder ohnePrämienrückgewähr schirmt diese Gefahren ab. Das ist der Schutzwall, den Sie brauchen; er bewahrt Sie und Ihre Angehörigen vor Rückschlägen, Verlusten, Sorgen und vor allen Wechselfällen des täg- lichen Lebens; er sichert Ihnen und den Ihren eine unbeschwerte Zukunft. Bitte fragen Sie unseren Mitarbeiter; er gibt Ihnen gerne Auskunft, kosten- los und unverbindlich für Sie. ALLIANZ VERSICHERUNGS-AG : BAYERISCHE VERSICHE- RUNGSBANK AG FRANKFURTER VERSICHERUNGS-AG a ee 148 über 150 Jahre im Familienbesitz TEEN 4 | WIRUS :veror die ideale Wandbekleidung Verschönern Sie Ihre Wohnung, besonders Küche, Bad und Treppenhaus mit WIRUS-Dekor! Diese großflächigen Holzfaser-Hartplatten (200x125 cm) haben durch mehrere Schichten hochwertiger Ein- brennlacke eine bestechend schöne und Jahrzehnte haltbare Oberfläche erhalten. WIRU S-Dekor steht Ihnen in glatter, gekachelter und gehämmerter Aus- führung in vielen ansprechenden Farben zur Verfü- gung. Es lebt sich besser und schöner in Räumen mit WIRUS-Dekor. Besser und schöner mit WIRUS-Dekor! Dh WIRUS Hartplatten GmbH Abt.AS Gütersloh ı . Bitte, senden Sie mir kostenlos Farbmuster und Verlege- I anweisung für WIRUS-Dekor. ı ı I [} ı Name: N j 1} | TEE REN EEE Das Bett im Alkoven... Jeder, der — durch Wahl oder Zufall - eine Man- sarde bewohnt oder auch in seinem Raum über eine Nische verfügt, sollte seine Bett- oder Liege- statt als Alkoven bauen. In diesem von drei Wän- den und Decke: umschlossenen Gehege (und wie attraktiv läßt es sich dekorieren!) fühlt man sich besonders geborgen. Der Alkoven steht jenseits von „alt“ oder „modern“, unsere beiden Beispiele be- weisen es. Auf diese Weise läßt sich die Schlafstatt diskret in den Wohnraum stellen. Sie stört nicht... Das Besondere an dieser Couch ist die leicht konkav geschwungene und ausgewo- gene Linie des Holzrahmens. Prof.Herta-MariaWitzemann. Femira-Werk, _ Pleidelsheim Der Rahmen der Liege, an der Rückwand leicht erhöht, ist aus Naturesche, die Füße sind aus lackiertem Metall. Entwurf: Prof. Hartl. Her- steller: Deutsche Werkstätten Schwerelose und doch solide Möbel zu entwerfen, hat sich Architektin Witzemann zur Aufgabe gestellt: hier eine Liege in interessanter Verarbeitung. Femira-Werk Und die Klappliege, wandelbar, hier mit heruntergeklappter Gefangener Staub Staubsicher und hygienisch wird das Entleeren des Staubsaugers mit einem zusätzlichen Papier-Staub- filter. Es hält den Staub gefangen, wird nicht ausge- schüttelt, sondern mit dem Staubinhalt fortgeworfen. Zusätzlicher Komfort für PROGRESS-Staubsauger. ...und die moderne Liege Sind Sie im Platz sehr beschränkt, so möchten wir Ihnen für Ihren Wohn- oder Schlafraum eine Reihe Liegen in Vorschlag bringen, die dem Raummangel - besonders in optischer Hinsicht — Rechnung tragen: sie sind unaufdringlich, wirken leicht und sind gut proportioniert. Sie fügen sich in jeden Raum ein. Aufnahmen: Charlotte Rohrbach (1), Hedda Reidt (1), Werkfotos (6) PROGRESS- Staubsauger leistungsstarke, fort- schrittliche Geräte mit zahlreichem Zubehör. Ruhige und klare Formen: eine Liege mit Sprossen an Kopf- und Fußende, ein Stil, der sich fast in jeden Rah- men einfügt. Entwurf: Arch. Magg - Deutsche Werkstätten Doppelt isoliert, radioent- stört, VDE-geprüft, 5 Modelle für alle An- sprüche von DM 132.— bis DM 288.—. Unsere Prospekte informieren näher, der Fachhandel berät. Einmal etwas anderes ist dieser Entwurf (Prof. Witze- mann): die Schnurbespan- nung ist ein dekoratives At- tribut. Die Matratze ist nied- rig gehalten. Femira-Werk Warum nicht bunt kariert? Das lustige Schachbrett- muster dieser .hellfarbigen Liege wäre die richtige Aus- stattung für ein Teenager- zimmer. Herst.: Femira-Werk und hier mit aufgeklappter Lehne! Modell: domus, Schwaikheim Geiilterte Luft Gebändigte Kraft Das Bakterienfilter reinigt Regulierung der Saugstärke gesundheitsfördernd von höchster Tiefenwirkung bei die Luft von Krankheits- Teppichen bis zur hauchfeinen keimen und Bakterien. Entstaubung zarter Gewebe. Modell P 50-F Modell P 8-F, P 50-F PROGRESS VERKAUF GMBH STUTTGART-BOTNANG 149 string - system in aller Welt string-möbel wenden sich an phantasie und guten geschmack — der erfinder erhielt dafür den ersten preis in einem internationalen wettbewerb und die goldmedaille auf der triennale 1954 diese praktischen und bildhaft wirkungsvollen „möbel an der wand” gelten als vorbildlich für die moderne raumgestaltung. der neue stil eroberte sich sympathien in aller welt (verkauf in 20 kulturstaaten) Sie kombinieren einzelne string-bauteile nach wahl — regale, kästchen, bar, musikbox, schreibbrett, tisch und andere. mit der arbeit wächst Ihre freude — der erfolg überrascht; Ihr raum zeigt sich größer und wirktpersönlich gestaltet « fertigung in 5yerschied.hölzern : ein kleinerteil der lieferb. artikel links abgebildet deutsche string - lieferung von string-möbeln nur durch den fachhandel münchen 22 „PROFILIERT” das heißt: körpergerecht, repräsentativ und qualifiziert zugleich. Dreifache Verpflichtung für uns, dreifacher Vorteil für Sie. Jedes Profilia-Möbel ist „PROFILIERT” gepolstert. Zum Beispiel im Bild oben: Moderne, vor allem kleinere Räume brauchen einige frech kontrastierende Sessel und Couches. Die Gruppe Ist ganz In Schaumgummi gearbeitet. Die Holzteile — das gilt für alle Modelle - sind natürlich in allen Beiztönen lieferbar. (Couch 161 ab DM 524, in Wollstoffen ab DM 585, Sessel 461 ab DM 279, in Wollstoffen ab DM 317) Amerikanischen Formen angenähert, lebt diese Garnitur in ihrer ausgewogenen Schlichtheit aus ihren Farben. Duftige Mo- hairs, harmonisch komponiert, schaffen die richtige Raumstimmung. Der Couch- sitz läßt sich vorziehen und bietet dann eine Liegefläche von 75/190 cm (Couch 261/2 ab DM 459, Wollstoff ab DM 539, Mohair-Flausch ab DM 638, Sessel 561/2 _ ab DM 216, Wollstoff ab DM 266, Mo- . | hair-Flausch ab DM 326) | Verwandlungsmöbel gibt's ach so viele. Aber eine Einbett- couch, die gebrauchstüchtig, in der Mechanik einfach und in der Form gefällig ist — das ist diese hier (Couch 342/2 ab DM 323, Sessel 532/2 ab DM 134) Die gemütlichen Clubformate werden sich neben der modernen Linie immer behaupten. Aber sie brauchen nicht schwülstig zu sein, wie Sie sehen (Couch 174/0 ab DM 374, Wollstoff ab DM 440, Sessel 474/0 ab DM 218, Wollstoff ab DM 264) —_ S Eine Holzlehne, die dem Arm gibt, was er braucht, kann urbequem sein. Und eine solche Garnitur nimmt nicht viel Platz weg (Couch 165 ab DM 320, in Wollstoff ab DM an Sessel 465 ab DM 179, Wollstoff ab DM 198) Meist haben die Klappcouches Holzarmlehnen. Warum eigentlich? Hier sind sie voll ausgepolstert. Wenn Sie's auch kaum glauben: es ist tatsächlich eine Klappcouch (Couch 344/2 ab DM 333, Wollstoff ab DM 399, Sessel 534/2 ab DM 152, Wollstoff ab DM 189) Vor fünf Jahren noch haben wir solche Formen als revolutionär empfunden. Heute schmücken sie schon viele Räume, nicht zuletzt wegen ihrer Preiswürdig- keit (Schaumpolster-Garnitur Couch 121/2 ab DM 434, Wolistoff ab DM 488, Sessel 52/2 ab DM 231, Wolistoff ab DM 275) m Wer gerne wild gestikuliert oder Geige spielt, schätzt den Sessel ohne Armstützen besonders. Fürruhigere Erdenbürgergibt's ihn auch »mit«, Beide Typen sind ganz aus Schaumstoffen modelliert und »iotschick« (Sessel vorn 503 ab DM 158, Wolistoff ab . M 183, Sessel hinten 504 ab DM Vollstoff ab DM 201) Als Charakteristikum für diese Garnitur genügen zwei Worte: zeitlose Eleganz. Sie stellt und erfüllt hohe Ansprüche (Couch 104 ab DM 564, Wolistoff ab DM 632, Sessel 404 ab DM 309, Wollstoff ab DM 341) —_ feinen. Das würdige Sofa unserer Väter - mit ganz neuen Zügen und Bezügen - lebt und wird geliebt. Es fügt sich überall gut ein und dient so langel (Sofa 236/l ab DM 278, Wollstoff ab DM 336, Sessel 53410 ab DM 137, Wolistoff ab DM 174) > Nüosınıa Diese Abbildungen zeigen nureinen kleinen Ausschnitt unseres SS ENEREIR Eine Variante jener Garnitur ganz oben umfangreichen nis] links auf dieser Seite. Nicht gar so streng Polstermöbel- und z ; & durch die nach vorn leicht abfallenden, Matratzen -Programms. ; . b DM 497, Sessel 5602 a DM 224, Wollstoff ab DM 276 Nüosua ist der vielbestaunte Profilia - Feierabendsessel. fn Sie genau hinsehen, bemerken Sie, daß der In der Höhe geteilt ist. Die untere Hälfte schwenkt D eine sinnreiche Mechanik nach vorn aus und eine Beinstütze. Gleichzeitig geht der Rücken cusladend nach hinten zurück, das Sitzpolster hebt sich vorn an. Damit haben Sie eine je Sitz-Liege-Stellung, zum Schlafen und Dösen geeignet wie zum Lesen oder Fernsehen. Auf solchen Sessel kann eigentlich keiner verzichten. lio-Feierabendsessel 553 ab DM 282, Wollstoff F 338) Selten ist uns ein leichtes Sesselchen so gut ge- lungen wie dieses hier. Seine geschwungene, einen geselligen Kreis bildende Form hat- ihn zum Star aller Sessel überhaupt werden lassen. Irrtum zu glauben, er habe keine Armstützen. Setzen Sie sich mal hinein: die Lehnen sind weit herumgeführt und gemötlich als Lehne und Arm- auflage zugleich. Die Bank rundet dann richtig die Gruppe ab, Äber - bitte Vorsicht vor Nach- chmungen. Jedes Teil trägt den runden Profilia- Güteanhänger. (Cocktail-Bank 183 ab DM 246, Woilstoff. ab DM 315, Cocktail-Sessel, 483 ab DM 105, Wollstoff ab DM 137) ) Strenge Sachlichkeit, gemildert durch die lustigen Leopardentupfen des Bezuges. Was allgemein gilt, wird hier besonders demonstriert: lebhafte Formen verlangen ruhige Stoffmuster, schlichte Formen da- gegen lebhafte Bezüge. Zweifarbigkeit in diesem Falle ist Bedingung. Hunderte von Kombinationen sind aus unseren Kollektionen denkbar. Aber — mischen Sie wohl farbig, jedoch nicht bunt! (Couch 168 ab DM 348, Wollstoff ab DM 402, Sessel468 abDM 194,Wollstoff abDM225) Das Behäbig-Mollige der Form mildert die lichte Blau-Grau-Komposition. Wer darauf sitzt, der bleibt sitzen. Wenn ihn die Müdigkeit überkommt: der Rücken ist in 2 Sekunden abgeklappt, die Liege- Näche 118 cm breit bereitet. Platz genug für zwei Schlanke. (Schlafcouch 354/2 ab DM 425, Wollstoff ab DM 509) ( Zwei weitere Beispiele dafür, daß auch auf eng- stem Raume voll gepolsterte Garnituren gut unter- zubringen sind. Dabei eignet sich die obere mehr für einen ausgesprochen modern eingerichteten Raum, während die untere zeitloser gehalten ist und schwerer wirkt. Komfortabel sind sie beide in gleichem Maße. (Oben Couch 166 ab DM 348, Wollstöff ab DM 402, Sessel 466 ab DM 189, Wollstoff ab DM 224. Unten Couch 173/0 ab DM 398, Wollstoff ab DM 465, Sessel 473/0 ab DM 231, Wollstoff ab DM 278) Eines der beliebtesten Profilia- Modelle. Zu beliebt — Sie treffen unter Umständen auf Kopien. Achten Sie nur auf die runde Anhänge - Plakette mit dem Schriftzug d „PROFILIA”, dann kann nichts passieren. Die Couch hat einen abklappbaren Rücken (Liegebreite 95 cm, aber auch 105 und 118 cm breit lieferbar). Schlafcouch 343/17 ab DM 326, Wollstoff ab DM 377, Sessel 533/1 ab DM 164, Wolistoff ab DM 203 „Haute Couture” der Sesselkunst. Dem Körper mit Schaumstoff-Formteilen an- modelliert, wird er bald ein Teil von Ihnen. Das ist ein Sessel, zu dem man ein ganz .„persönliches” Verhältnis ge- * winnen muß wie zu seinem Dackel, und der dann auch seinen Namen. kriegt, etwa „Lumpi”. (Sessel 521/0 ab DM 210, Wollstoff ab DM 243) or Auch eine beliebte Schlafcouch. Rot-Gelb ist eine sehr „aktive” Kombination. Zu stellen nur vor eine ganz neutrale, einfarbige Wand. Sonst wird's zu wüst. Vor hellen Möbelstoffen brauchen Sie übrigens keine Angst mehr zu haben. Es gibt Trockenschaumpräparate, die für Ihre Polster- möbel eine wahre Jungmühle sind. Ihr Drogist weiß Näheres. (Die Couch 345/1 ab DM 288, Wollstoff ab DM 339, Sessel 535/1 ab DM 131, Wollstoff ab DM 167) Ein Profilia-Feierabendsessel, ähnlich im Typ wie oben links auf dieser Seite. Hier einmal ausgeklappt gezeigt. Der Wuschelkopf findet im Rücken seine be- queme Auflage. Die Füße liegen hoch, der Sitz ist leicht angehoben. Alles in Allem-eine Wohltat für Ihren Kreislauf. Fragen Sie nur Ihren Arzt. (Profilia- Feierabendsessel 550 ab DM 261, Woll- stoff ab DM 300) LU Ein Zug zum Mondänen ist dieser Gruppe eigen. Sie läßt wohl keinen Wunsch mehr offen, wenn Sie sich ganz zu ihr bekennen, was sagen soll: wenn Ihre Stoffwahl dem Stil gemäß ist. Gewiß muß man etwas tief in den Beutel greifen. Aber, wie meist bei guten Polstermöbeln, es zahlt sich aus. Die Garnitur wird ihr treuer Begleiter. Und Sie beweisen, daß Sie etwas von „Wohnkultur” verstehen. (Couch 148 ab DM 519, Wollstoff ab DM 609, Sessel 448 ab DM 288, Wollstoff ab DM 342) Etwas ganz Neues. So „hingegossen” wie im Profilia- Feierabendsessel können Sie nicht allezeit rasten. Gesell- schaftsfähig und doch weitestmöglich entspannend ist das Nick-Sitzen: das Sitzen auf einem Profilia - Nick -- Sessel. Dieser nickende Sessel schwenkt den Rücken ganz nach Wunsch hinten aus, der Sitz hebt sich dabei. Aber... der Sitz hebt sich weniger als der Rücken sich senkt. Da- durch wird der Sitzwinkel (Knickwinkel vom Oberschenkel zum Unterleib) vergrößert und der Körper entspannt. Die Füße aber behalten gerade noch Bodenberührung. Hier nur ein Nick-Sessel von vielen, sehr vielen, die bald neu erscheinen werden. Das Nick-Sitzen wird von sich reden machen. Lassen Sie sich alle Nick-Sessel vorführen und wählen Sie den geeignetsten aus. Aber Sie müssen aus- drücklich Profilia-Nick-Sessel verlangen. Abgebildet Nr. 525/5 ab DM 176, Wollstoff ab DM 216 Bild darunter: Eine flotte, leichte Schaumpolstergarnitur, Couch 169 ab DM 354, Wollstoff ab DM 408, Sessel 469 ab DM 191, Wollstoff ab DM 227 Seien Sie froh, wenn der Architekt Ihnen einen Zimmer- winkel freigehalten hat! Nichts Gemötlicheres als eine Sitzecke. Die Sessel können gern Einzelsessel sein und, wenn Sie wollen, ein Eigenleben führen. Unser Gestalter hat hier vier Farben gemischt. Natürlich ein Grenzfall. Wissen Sie, was raffiniert gut aussieht: schwarze Sitze und rote Lehnen (und Sie, meine Dame, im gelben Kleid). Solche Ecken schaffen günstige Ausgangspositionen für ein T&te-A-Täte, aber auch sonst. Eckteil 130 ab DM 258, Wollstoff ab DM 287, Einzelsessel 430 DM 141, Wollstoff ab DM 161 Naosıuıa P 2158 Entwurf: Werbe-Engel Offsetdruck: GKS Hamburg ) ernennen nennen \ i Aus einer konventionellen Form erwachsen, durch Glättung der Oberflächen und Verzicht auf jegliche Heftarbeit ist diese modern-schlichte Clubgarnitur entstanden, ‘ deren üppige und wuchtige Schwere durch kursive Formen gelockert ist. Aus vielen Filmen und dem Fernsehen ist sie Ihnen bereits bekannt. Aber — sie verlangt große, repräsentative Räume, in denen sie möglichst frei steht. Sonst haben Sie keineFreude daran. (Couch 147ab DM 630, Wollstoff ab DM 725, Sessel 447 ab DM 410, Wollstoff ab DM 477) Es gibt wohl kein Ehepaar in einer Einraumwohnung, das nicht mit dieser Schlafcouch liebäugelt, die ein halbes Schlafzimmer in sich verbirgt. Wenn Sie den Sitz nach vorn ziehen, senkt sich das Lehnpolster in die gleiche Ebene, und dahinter wird noch ein drittes Polster sicht- und dienstbar. Die Liegefläche ist 170 cm breit und knapp 190 cm lang. Ein Bettkasten nimmt die Profilia-Einzieh- decken auf. Die Mechanik ist ergreifend schlicht und daher so „narrensicher”. 2 Sekunden „Bauzeit”. Lassen Sie essich vormachen. Schlafcouch 128/2 ab DM 587, Wollstoff ab DM 657, Sessel 533/2 ab DM 168, Wollstoff ab DM 207 x Die echte Profilia-Gondel ist lieferbar für Couchauflagen oder Profilia-Matratzen 90/19 cm und 100/200 cm. Couchauflagen brauchen Sie, wenn Sie ein Kombinationspolster zum Sitzen und Liegen suchen, die Profilia-Matratze dagegen dann, wenn die Liege als Bett dient. Rollen und Rückenpolster sind ebenfalls lieferbar. Liege 710/5 DM 207, Couchauflagen ab DM 143. Das Profilia- Liegen-Programm ist übrigens sehr reichhaltig, auch in Überbreiten für sogenannte Französische Betten 125/200 cm und 150/200 cm. Vor Jahren diskutierte man noch: soll man tat- sächlich eine einteilige Federmatratze kaufen? Der weitgereiste Bundesbürger von heute weiß: alle Welt schläft „einteilig”, nur wir haben hier etwas nachzuholen. Aber — beileibe nicht jede einteilige Federma- tratze ist eine Profilia. Die „ORIGINAL-PROFILIA- MATRATZE" ist nur echt, wenn sie ein Etikett und den runden Güteanhänger mit dem Schriftzug „PROFILIA” trägt. Profilia - Matratzen erhalten Sie ab DM 132. Lassen Sie sich auf alle Fälle unsere umfang- reiche Drellkollektion vorlegen. Zu jedem Bettenkauf gehört dann noch der Pro- filia-Matratzenschoner, das Profilia-Reformunter- bett und die Profilia - Einziehdecke. en u m Naonıa bei Tag Napa bei Nacht u Wi „Ar. 2 ee re m) gEgz5255 8-9: DENE A 0 Se en en ı ee er et [7 2 Det ed. 3 Aus ee > = u) E E70 en :> n Ed E A nm © 3 - eo 9 de oe Pe) = enmn 3 DEE N DE nn ON One. 3 en 5 eu. ON 10T NEB. a RR U Me wser35:23 92 ,8:% 78, 250.0 2.2-0 :8 RN ee a z «oo >22 le o OO © iu oO Pi ee Ge Ze Ge = SB: ı > 0 oo 6° % OD> m u 5 cteEex 93 u 0 "oo ig a 2 2.0 oc 8 eo N ee -; = © 0 2% 060 u LESRDBDELEST 5 7 I | ® 3 OÖ .,,..2,::: 5 mm oe 2:5 £& 8 Sog. 5 gs eig nie, on 2] ® 2 Ro a [6) „en ce 5 829 ıı W [ E72 oe Ee = © = 08 zZ 98 LE 5 ce © Fr EEE @ 55232908275 De — (=) & » ESEL 85 53 2, ee aD oE 5 Ss ı » re. = Bas => 8% D.E.E © 0 OD 0209 2 # [1 \ u 1 f ne h a > Gesünder leben - LINDE-frisch leben Mit einem LINDE-Kühlschrank und einer LINDE-Heim- Br gefriertruhe machen Sie Ihren Speisezettel von jeder Jahreszeit unabhängig. Erdbeeren, wie frisch aus dem Garten — Fische, wie frisch aus dem Wasser — Obst, LT 135 Inhalt 135 Liter Doppelfachverdampfer als Tief- kühllagerfach, Käse- und Butter- fach, Ablage für 16 Eier und Ab- steller für große Literflaschen. 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Individueller Geschmack und Gestal- tungswille haben durch die zahlreichen FORMICA-Farben und Dessins freien Spielraum. Schon mit wenigen FORMICA-Platten können Sie jeden Raum beleben und moderner, schöner gestalten. FORMICA-Platten brauchen praktisch keine Pflege: Leicht überwischen mit einem feuchten Tuch — das genügt in jedem Fall! FORMICA- gewappnete Möbel bringen moderne Eleganz in Ihre Wohnung und schenken Ihnen dauernde Freude. ® FFORMICHMN KUNSTSTOFFPLATTEN IN ALLER WELT ® FORMICA ist ein eingetragenes Warenzeichen FORMICA GMBH BENSBERG-REFRATH FÜR GARTEN UND TERRASSE Die leichten Stühle und Liegen In der oberen Reihe führen wir Ihnen zwei Sessel vor, modern, leicht und doch stabil, die auch einem Unwetter standhalten können: der kleine Sessel links aus Korb (Erlau AG., Aalen) und den deko- rativen Terrassenstuhl mit schwarzem Eisengestell, weißen Plastikschnüren und leuchtend rotem Sitz- kissen (Neue Wohnkultur Gleiser, Berlin-Friedenau) Aus strapazierfähigem Zeltbahnenstoff und grazilem weißem Rundeisen ist der Gartenstuhl (Bild Reihe Mitte links), ein Modell von Erlau AG., Aalen, und daneben einer der vielen, sehr anmutigen Boule- vard-Stühle von heute, mit Kissen aus Streifen- plastik (übrigens auch ein Möbel, das sich gut in die Diele oder in ein Teenager-Zimmer stellen läßt) Zwei typische Liegen (Bilder rechts): die eine mit breitgestreiftem Bezug und Rädern, also sehr leicht transportierbar, die andere (sie heißt „Siesta”, WHB-Metallbau) mit lichtgelben Plastikschnüren be- spannt. Ihr zur Seite ein federleichtes Beisetztisch- chen. Die Räderliege in der modernen „Entspan- nungs”-Form ist ein „Sollinger“-Möbel, Ilse-Werk KG Aufnahmen: Max Göllner(1), HeddaReidt(1), Werkfotos(3) ERTTEENTOLTEEEDEE EEE EIN FEBEET EBEN: ie hat den besonderen Duft von Sonne und frischer Luft. Und das „Lufttrocknen” ist so einfach. Ich setze den Pfahl in die Bodenhülse, lege die Leine ein und drücke den Hebel; die Leine sitzt straff und sicher. Meine Wäsche kann sich in Luft und Sonne erholen. Nachher ist alles ebenso rasch entfernt; — meine Freude an luftfrischer Wäsche aber bleibt. Er EEST TER PATENT-WÄSCHEPFÄHLE mit Patent-Leinenspanner GARTENMOBEL formschön und praktisch GITTER und TORE Verkauf nur durch den Fachhande V.W. GARTENSCHMUCK vıncenz wıeoerhoit smeH. HOLZWICKEDE BEI DORTMUND 197 Garnitur A 3114/glatt | In jedes Haus Clint + —_ al — u > — NETT Anspruchsvollste Frauen und an- spruchsvolle Gäste sind sich stets - 8 : : 3 hei zer | % [ h ere n- über eines einig — gralglas muß es sein! Mixer € 95, Becher A 3101/9, in 6 Farben Ein Mixbecher mit Cocktailgläsern So wirkt das Fernsehgerät nicht störend, es ist organisch neben oder Dessertschalen einen Schrank in das Bücherregal einbezogen worden. Auch hängt es in der richtigen Höhe. Höhe und Abstand — beides ist wichtig! nr gralglas gehören mit zum Schönsten, das man sich wünschen kann! ee] V I ce 2 Vasen dort er 163/11, F 3165/15, F 173/14, We Fr 17a8, F 166/15 ae Hinter diesem Schrein (links) mit chinesischer Schnitzerei verbirgt sich der Bildschirm (Foto rechte Seite) Wenn der Frühlingkommt, braucht man Vasen „.Y gralglas Es gibt keine Frau, die jemals von diesen Kostbarkeiten zuviel hätte! Keinerlei Raumbedarf auf dem Dachboden Krug C 3105/11,5 \ \ Becher A 3101/9 \ Ein erfreulicher Anblick: die Schallplattentruhe mit Plattenspieler und Rundfunkgerät Bild unten: Schrankwand mit Radio- und Tonbandgeröt — und kleiner Bar u. Krüge und Becher gralglas aus in bunten Farben sind immer eine willkommene Ergänzung für alle Ge- legenheiten. Leichteste Handhabung Höchste Stabilitat Beste Verarbeitung Völlig stürungsfreie Schalen D 3192 Konstruktion MÜHLBERGER ° = pe ® 16) Pe X © = 9 < DAS HAUS FÜR DIE FERIEN: IHRE MAJESTÄT, DIE WINZIGKEIT Bitte sehr — das Haus für die Ferien, Ihre Majestät, die Winzigkeit. Es liegt am Bodensee und hat Wohn- und Schlafplatz für sechs Personen. Die geöffnete Tür gehört zum Wohnraum, das Häuschen ist unterkellert, dort gibt es einen Dusch- und einen Vorratsraum sowie den Ofen für die zentrale Beheizung (rechts) Bild linke Seite oben: Innen ist das Ferienhäuschen holzgetäfelt, der Fußboden ist — das spart Schmutz- und Putzarbeit — mit. Platten ausgelegt. Die beiden Sitzbänke übereck werden zur Nacht in zwei Schlaf- plätze verwandelt. Raumsparend sind an der Fenster- und auch an der Türwand Kästen mit Schiebetüren... ... hier kann man — näher betrachtet — vieles unter- bringen, was man an Geschirr und Haushaltsutensilien für immerhin sechs Personen braucht (Bild links) Ein Platz, um Haut und Herz zu wärmen: die Sitzbank am Kachelofen. Die Tischplatte läßt sich zurückklappen, damit man sich ausstrecken kann (Bild unten rechts) Vor dem Wohnraum liegt die mit Platten ausgelegte Terrasse. Das Ferienhaus am Bodensee wünscht sich sonnige Tage, damit es seine Bewohner recht viele Stunden in den Garten entlassen kann (Bild unten) Hier sind die Schlafplätze 3 und 4: die Betten über- einander gebaut. Wo nur möglich, wurden Fächer zur Unterbringung von Wäsche vorgesehen (unten links) Ein Blick vom Wohnraum aus in drei abgeschlossene Bezirke des kleinen Häuschens: links die Küche auf kleinstem Raum, die durch einen Vorhang mehr symbo- lisch abgetrennt wird, rechts die Eingänge - mit platz- sparenden Schiebetüren — zu den beiden Schlafkojen. Auch kleine Dinge können perfekt sein! (Bild links) Da steht es - unscheinbar und fast mit der Lupe zu suchen: das Haus für die Ferien, Ihre Majestät, die Winzigkeit. Das Häuschen am Bodensee darf den Superlativ für sich in Anspruch nehmen, das kleinste Haus in diesem Architekturheft zu sein. Sie werden es nicht glauben, verehrte Leser, aber hier der Beweis: unter diesem Dach ist Wohn- und Schlafplatz für sechs Personen! Und unter diesem Dach gibt es einen Duschraum, eine gut funktionierende Küche, Vorratsräume und sogar eine zentrale Heizung. Denn das Haus hat einen voll ausgebauten Keller, um all diesen Dingen Platz zu geben und sie zu installieren. Das Häuschen am Bodensee darf den Auftakt zu einem Ferienhaus-Trio machen, das sich auf den folgenden Seiten fortsetzt. Steigen Sie bitte getrost in den gemütlich bummelnden Urlaubszug, vor den die Lokomotive der Phantasie gespannt ist — in welchem der Häuser möchten Sie Station machen? Aufnahmen: Charlotte Rohrbach - Wände selbst gestaltet Sie können nicht immer mit gro- Ben Anschaffungen beginnen — fangen Sie nur bescheiden an. ROYAL SYSTEM- Wand- und -Hängemöbel sind anbaufähig. Schon der kleinste Anfang macht Freude und kann laufend er- gänzt werden. Man wohnt heute modern — Tausende fragen nach ROYAL SYSTEM-Wandmöbeln! Durch freistehende Aufstellung mit beiderseitiger Verwendung der Zusatzteilmöbel erreichen Sie eine teilweise oder gänz- liche Raumaufteilung nach den neuesten Gesichtspunkten fort- schrittlicher Innenarchitektur. design: poul cadovius ah af dänische Wandmöbel zur genialen Raumgestaltung „butterflies” — Buchwinkel — dienen zur Ablage Ihrer griff- bereiten Bücher und Bedarfsgegenstände. Sie sind einfach anzubringen und lassen sich beliebig — wie es Ihrem Geschmack entspricht — anordnen. Diese praktische Ab- lage ist auch in verschiedenen Farben erhältlich ROYAL SYSTEM-Kleinmöbel helfen Ihnen dabei, Ihrem Raum eine künstlerisch klare Linie beglückender Einfachheit, Zweck- mäßigkeit und Formschönheit zu geben. 0) Die hier gezeigten, individuell ausgebauten Arrangements, die nur ein Teil der 16 Millionen Kombinationsmöglichkeiten sind, gestaltet sich in der mo- dernen Wohnung jeder selbst nach seinem Sinn, seinen räumlichen Verhält- nissen und nach seinem künstlerischen Empfinden. ROYAL SYSTEM-Möbel verleihen jedem Raum (Wohnzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer etc.) und jedem gewerblichen Raum (Büro, Laden, Ausstellung etc.) eine behagliche Frische. Dänische ROYAL SYSTEM-Wandmöbel werden in 49 Ländern von vier Erdteilen verwendet, Fordern Sie bitte unsere Broschüre FF an, in der wir Ihnen das nächste Fachhandelsgeschäft angeben! ROYAL SYSTEM MOBEL GMBH., DÜSSELDORF, ACHENBACHSTRASSE 73, RUF 686669 Den Krupp-Kessel fotografierte Charlotte Rohrbach Die vollkommene Zentralheizung @ Häuser in unseren geographischen Breiten müssen mehr als die Hälfte des Jahres beheizt werden, damit sie ausreichend warm und wohnlich sind. Deshalb ist es wichtig, für jeden, der bauen will, die verschiedenen Heizungs- systeme, wie Radiatoren, Konvektoren, Fußboden- und Deckenstrahlungs- heizungen, zu studieren und kennenzulernen @ Der Wert oder Unwert eines Hauses hängt nicht zuletzt vom Heizungssystem ab. Zweifellos gibt es viele Möglichkeiten, ein Haus zu beheizen @ Eine, Raum-Einzelheizung vom Kachelofen bis zum ÖOlofen, Warmluft- heizung und andere, für einfache Fälle vollkommen genügende Systeme, reichen für die Beheizung, und zwar für die gleichmäßige Beheizung aller Räume eines Hauses nicht aus oder verursachen viel Arbeit und Mühe @ In diesem Beitrag will ich mich lediglich auf die modernste Heizungsart beschränken: die Olfeverung. Infolge ihres einfachen Systems hat sie die Kohlenheizung längst überholt und erhebliche Vereinfachungen gebracht @ Durch Anwendung von Thermostaten, Regelgeräten, Umwälzpumpen lassen sich heute vollautomatische Heizungsanlagen erstellen, die nicht nur höchste Wirtschaftlichkeit gewährleisten, sondern auch kaum zu überbietenden Komfort @ Die naheliegende Verbindung von Zentralheizung mit zentraler Warmwasser- bereitung hat wieder an Bedeutung gewonnen. Die automatische, anpas- sungsfähige Olfeuerung ist auch im Sommerbetrieb für eine wirtschaftliche Warmwassererzeugung möglich. Der naheliegende Gedanke, die Heizung und Warmwasserbereitung in einem geschlossenen Aggregat zusammen- zufassen, ist von verschiedenen Seiten hervorragend gelöst worden. Die Kessel sind mit zwei Feuerungen konstruiert worden, die neben der Ol- feuerung die nutzbare Verbrennung von Abfällen und der sofortige Über- gang auf Koksfeuerung - falls erforderlich — ermöglicht @ Der für diese Heizung beanspruchte Bauraum ist gering und benötigt bei einer Hausplanung wenig Platz. Die Heizung eines Hauses soll in erster Linie preiswert sein; ebenso wichtig ist aber auch die Tatsache, daß sie zweckmäßig ist. Deshalb darf sie keinesfalls als eine zweitrangige Angele- genheit beim Bauen betrachtet werden @ Abgesehen von den obenerwähnten Tatsachen ist die Heizung ein gestal- terisches Mittel des Architekten geworden. Die alten, unförmigen Radiatoren, die soviel Platz für die Ansammlung von Staub bilden, kennen wir zur Genüge. Eine Radiatorenheizung, die oftmals auf 80-90 Grad steigt, bringt diesen Staub zum Verbrennen, und das ist für unsere Atmungsorgane nach- weislich äußerst schädlich. Teste haben ergeben, daß bei Bauten mit eingebauter Radiatorenheizung die Bewohner häufiger an Erkältungserschei- nungen leiden als bei Häusern mit Deckenstrahlungsheizungen. Die Decken- strahlungsheizung — ihr Name sagt es schon, daß die Rohre in der Decke liegen - strahlt die Wärme von der Decke aus in den Raum, ähnlich wie die Sonne die Erde bestrahlt und erwärmt. Diese gleichmäßige Wärme macht einen Raum behaglich. Außerdem bietet die Deckenbestrahlung den Vorteil, daß die Wandnischen für die Heizungskörper in Fortfall kommen und Architekten die Möglichkeit gegeben ist, die Wände nach ihren Wünschen zu verwenden, ohne Rücksicht auf die störenden Heizkörper nehmen zu müssen OKA & Tu. lex SWING nn Ih Togpich nach Map @ Außer den Radiatoren gibt es Wandkonvektoren, Deckenkonvektoren, Fuß- leisten-Heizkörper, Platten-Heizkörper in vielfältigen Variationen OKA-TUFTING GESELLSCHAFT MBH. HAMELN PROFESSOR F. A. BREUHAUS DE GROOT 207 Besuch in der Boutique christoph fotografierte in der Boutique von E. M. Zilling, Hamburg Es herrscht nicht immer Ordnung, im Gegenteil! Eine Boutique soll etwas verkramt wirken, das Durcheinander gibt ihr die Stimmung — und verleitet uns zu improvisierten Käufen (die meist die besten sind). Einen ähnlichen Zauber haben Antiquitätengeschäfte, in denen kleine Kostbar- keiten und Dinge „hart an der Grenze” neben- einanderliegen. Hier auszusuchen, das hat Reiz! Die Formen der Krüge, Vasen und Gläser sind so kontrastreich, die Farben so leuch- tend und glühend (schauen Sie auf das Glasregal, gläsernes Türkis, Ocker und Rubinrot schimmern und funkeln), so daß durch den Gewinn einer Keramik oder Glasflasche Ihr Raum ungemein belebt wird. Sicherlich gibt es auch mancherlei Ver- spieltes wie fächerartige Vögelchen oder Schmetterlinge — nichts für die ganz Konser- vativen. Aber dann die Regale mit den Mettagen, den Stoffabschnitten. Sie sind teilweise so schön, daß sie als Wandbehang gelten können. Oder die kreidigen Zeichnungen auf körnigem Leinen. Manches liebt man erst auf den zweiten Blick... Die Mode-Boutique — die kannte man schon lange. Die Wohn-Boutique ist jüngeren Datums. Sie ist eine herrliche Erfindung! ® Zu stöbern, zu kramen und zu entdecken — das ist so, als ob man Sekt oder starken Mokka tränke. Zu einem Kauf verführt werden, an den man nicht im Traum gedacht hat, hat etwas Abenteuerliches. Fast immer ist es ein geglücktes Abenteuer ® Die Boutique hat ihre eigenen Gesetze. Man bedient sich zum großen Teil selbst. Wenn man will, wird man beraten, angeregt. Aber ein „Werden gnädige Frau schon bedient?“ gleich an der Eingangstür gibt es nicht @ Man soll sich umschauen. Man darf sich setzen. Und wühlen in den Stoffcoupons. Da sind Meterabschnitte, Muster, nach denen das Gewünschte bestellt wird © Man kann wägen und abschätzen — und auch wieder hinausgehen, ohne etwas gekauft zu haben. Es gibt hier keinen Zwang — und das ist das Nette ABFÄLLE PAPIER UND VERBANDSTOFFE De .. . diese Brennstoffe nutzt der vollautomatische KRUPP-Kessel, System Hoval, ohne irgendeine Umstellung. Abfälle aus Betrieb, Haus und Praxis können auf einfache Weise beseitigt werden. Also geradezu ideal für Einfamilienhäuser, Kleinbetriebe, Krankenhäuser und Gast- stätten! Die Anlage ist praktisch unabhängig von der jeweiligen Situation des Brennstoffmarktes. Aber der KRUPP-Kessel ist nicht nur ein wirtschaftlicher Heizkessel: er ist zugleich ein vollautomatischer Warmwasserbereiter, der im Sommer wie im Winter unbeschränkt warmes Wasser liefert — ein Komfort, den man sich bei aller Sparsamkeit jetzt leisten kann. ] MR, Ein erstaunlicher Heizkessel! Wollen Sie sich über seine Vorzüge näher informieren ? Dann wenden Sie sich an FRIED.KRUPPEISEN- UND STAHLHANDEL,ESSEN Altendorfer Straße 103, oder die zugeordneten Konzerngesellschaften: BERLIN : Krupp-Druckenmüller GmbH. - B.-Tempelhof, Gottlieb-Dunkel-Str. 50/52, 1750191 BREMEN : Schellhass & Druckenmüller 6mbH., Neuenlander Str. 35, T 54361 DUISBURG : Krupp Eisenhandel GmbH., Mülheimer Str.46, 1 3811 FRANKFURT/M. : Krupp Eisenhandel Frankfurt GmbH., Franziusstr. 22, T 404 5] FREIBURG/B. : Krupp Eisenhandel Freiburg GmbH., Holzmarkt 4, T 31357 HAMBURG : Lerch & Seippel GmbH. - H.-Altona, Ruhrstr. 108, T 431243 HANNOVER : 6eorg von Cölln GmbH., Am Markte 8-12, 116241 MÜNCHEN : Krupp Eisenhandel München GmbH. - M 25, Zielstattstr. 67/69, T 7 87 61/2 REMSCHED : Ziegler-Klein &mbH., Industriestr. 34, T 47051 STUTTGART : Krupp Eisenhandel Stuttgart GmbH. - St.-Untertürkheim-Hafen, Am Mittelkai 22, T 3332 46 KRUPP &@J KESSEL Jetzt sollen Sie Ihre Freude haben, liebe Wintersportler und Freunde der weißen Bergwelt. Dieses Blockhaus im Oberengadin, in einem der herrlichsten Skiparadiese der Schweiz, entfaltet seine Wirkung am besten in verschneiter Landschaft. Womit natürlich keinesfalls der Reiz geschmä- lert werden soll, den dieses Haus im Frühjahr, im Sommer und im Herbst ausübt. Das Haus im Oberengadin steht weitab vom nächsten Dorf, umgeben von einem Lärchenwald und immerhin so hoch, daß es bald nicht mehr viel Vegetation gibt, wenn man noch etwas höher steigt. In solcher Waldumgebung, dachten sich der Bauherr und der Architekt, sollte man mit Holz bauen. So errichteten sie ein Fundament aus Stein, auf dem sich die Balken fugenlos stapeln. Solche Holz- arbeit zusammen mit der sogenannten „Verstrickung“ der Balken an den Fassadenecken sind die Hohe Schule der Zimmermannskunst, die in der Schweiz besonders “a en beherrscht wird. Schauen Sie sich dieses Haus von allen e * 2 = Seiten rundum an und — bitte sehr, treten Sie ruhig ein! Die Eingangsseite des Blockhauses im Oberengadin: man erreicht es von der tiefer liegenden Straße über den freigeschaufelten Weg. Das Fundament des Hauses ist aus Stein, seine Wände sind aus Balken fugenlos zusammengesetzt. An der Fassade vorn erkennt man deutlich, wie die überstehenden Balkenhölzer miteinander „verstrickt“ sind (Bild rechts) ® Das Blockhaus von der anderen Seite: eine Wand des überdachten Sitzplatzes ist aus Natursteinen. Hier in rund 1800 Meter Höhe gibt es auch im Winter viele Sonnentage, an denen man sich gern auf dem Freiplatz aufhält (Bild oben) Architekt: Hermann Roth, St. Moritz ®@ Aufnahmen: Charlotte Rohrbach 210 DAS HAUSES UERS-DEESF ER LEN WINTERTRAUM IM ENGADIN Die Freunde der weißen Berge werden sofort das Buch ihrer eigenen Erinnerungen aufschlagen: solch ein Platz ist ein Platz an der Sonnenseite des Lebens. Vom über- dachten Sitzplatz aus geht der Blick über den immer lichter werdenden Wald hinauf zu den Dreitausendern (Bild unten) ® Die Wohnstube des Blockhauses ist ein großer Raum, aber dennoch dreigeteilt: dies ist der Kaminplatz mit den Feuergeräten und dem Kachelofen rechts nach altem Vorbild aus dem Kanton Schaffhausen. Wer auf der Bank Platz nimmt, sitzt in angenehmer Weise zwischen zwei Fevern (linke Seite) r Der zweite Teil der Wohnstube: die einladende Eßecke. Sie ist, wie der ganze Raum, mit Arvenholz ausgekleidet. Durch die Fenster geht der Blick nach Süden, es sind Doppelfenster, eine Notwendigkeit, wenn man in solchen Höhen baut. Töpfe und Kannen aus gebranntem Ton und Zinn erzählen von gemütlichen Abendstunden ... Die dritte Dimension der Wohnstube: ein Sitzwinkel. Es ist dies der Platz, an den man sich gern begibt, um nach einem guten Mahl noch einen Mokka zu trinken, eine Zigarette zu rauchen oder noch etwas zu plaudern. Die Säule ist zugleich Lampengestell, über zwei Stufen und durch die Tür gelangt man in die anderen Räume des Hauses (oben) ® Auch er sei vorgestellt: der Hund des Hauses, der das alles bewacht und dem der Urlaub in den Bergen ebenso behagt wie seinem Herrn Das Haus in den Bergen, das sich vor die dunkle Wand ge- stellt hat, als wäre es dort ge- wachsen. Es liegt ın einer Almwiese (links). Der tiefere Vorbau vorn ist das Brunnen- haus mit der Wasserversorgung Die Fundamente des Hauses in den Bergen sind aus gespalte- nen Findlingen gefügt, die Wände und Dachschindeln sind aus dem Holz der hier be- heimateten Kiefern und Lär- chen. Nach Süden liegen die Schlafkammern (Bild unten) Die Südseite aus einem ande- ren Blickwinkel: auf dem Stein- fundament ruht die von Balken getragene Holzkonstruktion. Mit der Zeit nimmt das Mate- rial immer mehr die Farbtöne seiner Umgebung an (rechts) ® Die Nordseite: sie ist auch die Wetterseite, und darum gibt es hier nur ein Fenster, das zum Wohnraum gehört (ganz rechts) DEM-S MIA S SER DEE FRERT EN 212 Architekt: Prof. Dr.-Ing. Paul Schmitthenner &e Aufnahmen: Fels Hier ist das einfache Leben zu Hause: die spartanisch eingerich- tete Wohnstube. Der einfache Tisch und die harten Stühle an den Süd- fenstern. Links und rechts davon Wandschränke aus Lärchenholz. Und um den Steinofen mit den Kachelaugen eine einfache Bank Dieses Haus in den Bergen ist gar nicht gebaut worden — es ist dort gewachsen! Mit der Schale seines Daches hat es den Boden durchbrochen und ist ans Licht gekommen. Nun steht es vor der dunklen Steilwand des Waldes, allein auf einer Almwiese, mitten zwischen Bauernland. Wenn man den Blick ganz hoch in die Berge schickt, schaut das Auge ewigen Schnee... Dieses Haus erzählt die kleine Geschichte vom einfachen Leben. Wer Luxus sucht — hier gibt es keinen. Wer meint, daß Einfachheit und natürliche Lebensweise Arznei wären für den Menschen in dieser Zeit — hier ist das Rezept. Das Haus ist ein Stück Landschaft, das zeigt sich im Mauer- werk des Sockels, es ist gefügt aus gespaltenen Findlingen, die an diesem Platz und in dessen Nähe geborgen wurden. Die Holzbretter sind geschnitten aus den Kiefern und Lärchen. Und auch die Dachschindeln sind aus dem gleichen Material. Solches Baumaterial (ein Wort, das im Zusammenhang mit diesem Haus gar nicht passen will) lebt und bleibt lebendig. Das Schindeldach wird mit den Jahren silbergrau wie das Haar eines alternden Menschen. Die Holzwände werden mit der Zeit an der Sonnenseite braungebacken und an der Wetterseite immer grauverfroren sein. Und die Findlings- Fundamente werden im Lauf der Zeit langsam wieder zu Fels. DAS HAUS FÜR DIE FERIEN: DAS EINFACHE LEBEN Die Giebelkammer mit dem Fenster nach Osten: der Schlaf- und Arbeitsraum für den Hausherrn. Wände und Decken sind aus Lärchenholz, der Fußboden “aus Tannenholz. Die Morgensonne gibt das Licht für die Arbeit am frühen Tag (unten) ®@ Eine andere Giebelstube unter dem Dach: hier gibt es keinen Luxus und keinen Komfort in dem Sinne, wie er in unserem technischen Zeitalter ver- standen wird, Diese Stube ist für die Kinder und für Gäste (Bild oben) Auch im Innern ist das Haus fast ausschließlich aus dem Material der Landschaft gebaut, in der es steht. Das Holz ist so belassen worden, wie es aus den Lärchen herausgesägt wurde. Der Kerzenträger ist hier nicht Dekoration, sondern echte Lichtquelle — das Haus hat keine elektrische Beleuchtung (Bild oben) ®@ Das Haus in den Bergen kennt keine Umwege: gleich durch die Eingangstür tritt man in die Küche. Der Herd und der Kamin sind aus Backstein handgemauert und verschlämmt. Rechts unter der Treppe, die zur Bodenkammer führt, lagern die Holzkloben (unten) 1 Eingang 2 Küche 3 Wohnraum 4 Schlafraum 5 Brunnenhaus Architekt: Prof. Dr.-Ing. Paul Schmitthenner Aufnahmen: Fels Eine Schlafkammer im Haus in den Bergen: die Pfeiler der Bettstellen sind aus Holz, das noch zu leben scheint. Die Vorhänge sind aus ro- hem Leinen, und selbst der Türriegel ist eine Konstruktion aus Holz You are a fortunate woman to share so fully in a man's success OMEGA Geneva de duace crealborad Some day you will own one! Form und Farben des .Hochhauses „Romeo“ verbinden sich in ihrer Struk tur der Landschaft und den Bäumen Zusammen mit dem noch im Bau be- findlichen Hochhaus „Julia” entstehen hier fast 200 Eigentumswohnungen „Romeo” wurde vor einem Jahr, „Julia wird in einigen Monaten bezogen. Cho rakteristisch für die Grundrisse beider Häuser ist, daß alle Wohnungen durct ihre Form ausgiebig Licht einfangen Architekten Hans Scharoun, Berlin, Wilhelm Frank, Stuttgart 216 ZWISCHEN H;IHM: M. E-W) U N DESEVR DE Das Ferienhaus auf demDach Am Rande Stuttgarts und im Mittelpunkt des neuen Wohnbezirks Zuffenhausen-Roth ste- hen zwei Hochhäuser — in ihrem Wesen und in ihrer Form aufeinander bezogen und den- noch differenziert wie ihre Namen: „Romeo“ und „Julia“. Der 19stöckige „Romeo“, dessen Höhe durch vertikal angeordnete Farben der gefalteten Fassaden noch hervorgehoben wird, wirkt dabei kräftig und stämmig. Auf seiner Dachplatte trägt er, locker gruppiert, einige Atelierwohnungen. Der hier abgebildete Typ ist eine Architekten- wohnung - gleich gut geeignet zum Arbeiten wie als Ferienhäuschen. Hier wird der Sinn des Wohnens auf dem Hochhaus besonders deutlich, das einen von mancherlei Belastung befreit, die das erdgebundene Wohnen ver- ursacht. Man ist dem Himmel und den ele- mentaren Kräften aufs neve nahe. Sonne, Mond, Gewitter und Sturm werden ebenso intensiv erlebt wie die überraschende Hellig- keit, das Licht, dessen sich der Großstädter schon fast entwöhnt hat. Dieses einmalige, beinahe eruptive Herausgehobensein aus der Masse der Häuser verbindet den Bewohner auf eine neue Art mit dem umfassenden Schauspiel dessen, was Manfred Hausmann die Himmelschaft nennt... Diese beiden Aufnahmen (Bilder links und oben geben einen Eindruck von der Terrasse, welche die Atelierwohnung umgibt. Links sieht mar den Raum vor dem schrägen Atelierfenster, vor dem aus man die hier noch im Bau befinc liche kapriziösere „Julia” überblickt. Das Ge borgene und Wohnliche des Freiraums steheı im spannungsvollen Kontrast zur Weite de großzügigen Landschaft. Bild oben zeigt de überdachten Brauseplatz mit Kalt- und Warm dusche — je nach Belieben und der Jahreszeit Farbaufnahmen; Ernst Deyhle Der Atelierraum ist nach Norden weit geöffnet — das schräge Fen- ster ist gleichzeitig Blumenfenster, die Tür rechts führt auf die Ter- rasse, Einschließlich der Schlafkam- mer im 20. Stock und Terrasse be- trägt die Wohnfläche‘der Wohnung rund geschätzt 50 qm (Bild rechts) Als besondere Attraktion für alle Besucher erweist sich die durch eine Jalousie von der Kochnische trenn- bare Durchreiche, zeitweilig als Bar dienend. Die Kochnische ist, ebenso wie das nebenliegende Bad, durch das Dach hell belichtet. Das Regal ist aus Eschenholz (Bild unten links) Die verschieden bemessenen Fenster fangen das Licht von Westen, Nor- den und Süden ein. Die Farben des Fußbodens und der Wand- und Deckenanstriche variieren von Sand- farbe und Weiß über Rosa und Pompejanisch-Rot bis zum Ocker und gebrochenem Umbraton: eine reiche Skala... (Bild unten rechts) Schlafteil mit Betinische, Links Ar- beitsplatz vor dem Fenster, gegen- überliegend eingebaute Schränke. Der Arbeitsplatz besteht aus einer Platte aus Pappelholz mit einge- bauten Schubladen. Wohn- und Schlafteil sind durch einen Vorhang getrennt (Bild ganz unten links) Mit ungestrichenen, „natürlich“ be- handelten Fichtenbrettern ist der Schlafplatz ausgekleidet. Aus der Wand herauszuklappen ist die schmale Ablage für Bücher, Schmuck, die Zeitung und die morgendliche Kaffeetasse. Eine zeitgemäße „Schlaf- höhle”“ (Bild ganz unten rechts) in TEE a ee } Pan BER REIEONDIRE NOERRER Ein Architekt baute sich auf dem Mietshaus seine BURG MIT BLICK „AUF 3 n® RE 4 K ? } | Ein alter Eichenschrank in der unteren Etage der Dachwohnung, der den Haus- herrn als Sammler und Freund der soliden Freuden des Lebens ausweist. Flaschen mit belebendem Inhalt und zum Teil alte, er- lesene Gläser haben hier Platz gefunden - bereit für einen Willkommenstrunk Das obere Geschoß der Dachwohnung mit Blick auf den Rhein ist wie eine .Ge- hirnkammer des ganzen Mietshauses — es birgt die große Bibliothek des Hausherrn, und es hat Platz und stille Ecken genug, um ungestörtem Lesegenuß Raum zu geben. In jeder Kleinigkeit verrät sich der Hausherr als Architekt. Die Tapete rechts ist Bast, auf ihr haben einträchtig die moderne Grafik und die Landkarte Platz . 3 f Zee Alle Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Auch auf die romantische Stunde mit den Füßen am Feuer braucht man in einer Dachwohnung nicht zu verzichten — der Haus- herr baute sich im Ober- geschoß einen Kamin ein. Moderne Linie hat hier neben antiker Form Platz: die italienischen Vasen und Gläser neben dem alten Tablett-Tisch- chen, die moderne Lom- pe am Bücherbord links neben dem fremdlän- disch wirkenden Stuhl... Di Uuil nd banal a a ai hen Das Mietshaus in einer westdeutschen Großstadt — schlichte Front von keines- falls auffälligen Schnitt zwischen älteren Häusergenerationen. Ein Etagenhaus wie viele andere, aber Fundament für eine romantische Wohnstatt: für die dop- peletagige Wohnung, die sich ein Architekt als kleine Burg „modellierte“ (oben) Diese Wohnung sehen, in ihr Gast sein dürfen, und man wird ob der gehabten Wohngenüsse stoßseufzend schwärmen: „Architekt müßte man sein...“ Es kommt natürlich nicht von ungefähr, daß im Kapitel vom romantischen Woh- nen Architekten nicht nur als phantasievolle Schöpfer, sondern auch als Inhaber solcher Wohnstätten erscheinen. Man darf immer gespannt sein, wird man in die Wohnung eines aktiven Architekten geladen. Denn wenn ein Mann sein eigener Bauherr und Architekt zugleich ist, dann haben Können und Wünsche eine Form gefunden, die in den meisten Fällen interessant ist. Die Wohnung, von der hier in der Bildersprache die Rede ist, gehört zu jener Gattung. Ein Architekt baute sie sich selbst — er „modellierte“ sie in das Dach eines Mietshauses, und das nicht nur ein-, sondern doppeletagig. Er baute sich eine abgeschlossene Burg in luftiger Höhe mit ungehindertem Blick zum Rhein — wer sagt, daß in den Mauern und Tagen unserer Zeit kein Platz mehr für Romantik wäre? Das Haus wirkt von außen zurückhaltend, modernisierte Front zwischen älteren Mauergenerationen. Der Blick zum Dach aber läßt schon die Besonderheit ahnen. Aber der Gedanke, daß in dieses Dach eine Wohnung mit zwei Etagen eingebaut ist, erscheint kühn. Und doch ist es so — gebaut in einer Weise und ausgestattet mit Geschmack, der wünschen läßt: „Architekt müßte man sein...“ Das Obergeschoß mit der Bibliothek und der Hier zeigt sich das obere Geschoß der Dachwohnung als optisches Spiel Das andere Ende des oberen Dach- schon gezeigten Sitzecke aus einem anderen mit doppeltem Boden: der Raum reicht in Wirklichkeit nur bis zum geschosses — die Glasvitrinen sind Blickwinkel: Alle ‘Fenster liegen in einer Bücherbord im Hintergrund, der Fenstergang wird durch eine Glaswand indirekt beleuchtet und bergen schrägen Wand und geben den Blick auf den riesig verlängert! Im Vordergrund eine Sofafront, ein Logenplatz mit wiederum italienische Gläser. Im Rhein frei. Der Philodendron mit seinen bi- Blick auf die große Bühne Rhein. Die Säulen für die Deckenabstützung Hintergrund eine Schlafnische zarren Blättern bildet eine lichte Wand (unten) sind zugleich auch Halter für kleine, moderne Leuchten. (Bild oben Mitte) für den Gast (ganz oben Mitte) 219 Ein Architekt baute sich auf dem Mietshaus seine BURG MIT BLICK a ee net BELLE HIER ER NE TEE TRIER Das Schlafzimmer des Hausherrn befindet sich gleichfalls in der unteren Etage. Auch in diesem persönlichsten Bezirk seiner Woh- nung hat der „Burg-Herr” sich mit der Eigen- willigkeit des Sammlers seine ihm gemäße Umgebung geschaffen (Bild oben rechts) Und auch im Schlafzimmer will der Hausherr nicht auf seinen Kamin verzichten. Der Raum ist ausgestattet mit erlesenen Stücken — der alte Stuhl, die Johannesskulptur, die Truhe und der altersblinde Spiegel (Bild rechts) Hat schon das obere, kleinere Geschoß einen Kamin, will der Hausherr im großen Wohn- raum der unteren Etage selbstverständlich nicht darauf verzichten. Eine Wand ist hier ous weißgetünchten Naturziegeln, die alte Truhe verrät wieder den Sammler. Die Schale mit den Scheiten, die Maske über dem Kamin - eine Ecke mit männlicher Atmosphäre (unten) 220 AUF DEN RHEIN % c 1! AK ie dort # Die untere Etage der „Rhein-Burg im Mietshaus” ist weitaus geräu- miger als das obere Geschoß. Auch hier wieder: breite, hohe Fenster, viel Licht, freier Blick auf den Rhein. Die Sitzpartie steht frei im großen Wohnraum. Im Hintergrund steht der wuchtige Eichenschrank, der schon im Farbfoto als Barhüter seinen Flascheninhalt offenbarte Architekt Dr.‘ Hentrih ® Aufnahmen Charlotte Rohrbach Wohn- und Eßraum sind miteinander verbunden, die hellblauen Stoff- vorhänge vermögen sie aber jederzeit abzuschließen. Tisch und Stühle verdienen besondere Beachtung: Eine rötliche Marmorplatte ruht auf weißlackierten Eisenbeinen. Die Wand rechts ist mit einer dreifach abgesetzten Tapete — hellblau, hellgrau und weiß — verklei- det; sie wirkt in dieser Abstimmung wie eine Jalousie (Bild rechts) 22] N N = Das Haus in der mittelalterlichen Stadt von Köln. Im Hintergrund ein Wachtturm und ein Teil der alten Stadtmauer, der überdachte Trakt vorn und die hochgezogene Mauer sind bereits Neubau. Die Treppe mit den scheinbar freischwebenden Steinstufen führt vom Eingang her — des- sen Tür sich in der niedrigeren Mauer rechts befindet — zur gartenähn- lichen Terrasse. Die Garage liegt unter der Terrasse (Bild oben links) BUN GEM EM N I L-3 EM. Dies ist die Wohnhalle mit dem riesigen Pflanzenfenster — an dieser Stelle ist die alte Stadt- mauer zur anderen Seite hin gewölbt. Die alte Mauer bildet einen Teil dieser Halle (Bild unten) ® Die Halle von der anderen Seite gesehen: hier hat’ sie eine große Glaswand, durch deren Tür man den Terrassenplatz betritt. Man ist bei den Steinpflanzen, dem Liegestuhl, dem Sonnen- schirm am kleinen Schwimmbecken in freier Natur und doch mitten in der Stadt (oben Mitte) ® Das Souterrain, in dessen Bereich sich auch Keller- und Büroräume befinden... (Bild oben) DAS HAUS IN DER STADTMAUER VON KOLN Daß sich jemand in die mittelalterliche Stadtmauer der ehrwürdigen Domstadt Köln ein- nistet, das dürfte nicht alltäglich sein. Immerhin — da hat es ein Außenseiter geschafft, sich mit dem Denkmalschutz so zu arrangieren, daß er entsprechend bauen durfte. Der Bau- und Hausherr hat sich durch sein ungewöhnliches Bauvorhaben ein Einfamilien- haus mit Garten und Schwimmbad inmitten der Großstadt geschaffen. Es schmiegt sich in die südöstliche Seite der alten Kölner Stadtmauer — ein Beispiel romantischen Wohnens 1 Eingang 2 Halle 3 Aufgang zur oberen Terrasse >/ 4 Wohnraum 15 5 EBplatz | 6 Küche 7 Arbeitsraum 8 Schlafraum 9 Ankleide Architekt: Hans Schilling, Köln Aufnahmen: Ernst Deyhle Die Wohnhalle ist es wert, aus vielen Blick- richtungen betrachtet zu werden. Hier wird die Vermischung aus Altem und Neuem deut- lich: der geweißte Rundbogen gehört zur alten Mauer, links sind noch ein paar Basalt- steine sichtbar. Die schräge Decke aus ge- stäbten Holzbrettern ist Neubau. Im Hinter- grund der Kamin — die verglaste Seitenwand ist doppelt, also ein Windfang (Bild rechts) ® Vom erhöhten Standpunkt aus gesehen: das breite Pflanzenfenster der Halle. Im Vorder- grund rechts eine in die Decke verankerte Hängematte, die wirklich benutzt wird (unten) Eine andere Blickrichtung in der Halle: Die kleine Glas- Die rückwärtige Wand der Halle ist ein Teil der Auch rieben dem kleinen Kamin ist tür links führt zum kleineren Wohnraum, die Treppe alten Mauer - sie ist an dieser Stelle ausgebuchtet. eine Schießscharte, aus deren Stufe rechts geleitet über eine Wendeltreppe, die sich in der Die kleinen Fensterchen rechts und links waren wurde durch eine breites Kissen Mauer befindet, zur oberen Terrasse (Bild unten links) früher Schießscharten. Davor die moderne Sitzgruppe eine Bank. Eine originelle Lösung Das Haus kann nur eine langgestreckte Anordnung seiner Räume haben, Gleich neben diesem kleinen Wohnraum liegt Das Bad - eine Kachelarbeit von denn es muß dieser Mauer folgen. Dies ist der Wohn- und Eßraum, der die Küche. Über eine Art Bartresen, dessen Wand surrealistischem Format, eine amü- durch die kleine Glastür mit der großen Halle verbunden ist. Die Basalt- zugleich Rückenlehne der Bank ist, kommt das sante Abwandlung der sonst so steine der alten Mauer sind natürlicher Wandschmuck (Bild links unten) Essen vom Herd ohne Umwege auf den Tisch konservativen Bäder (Bild unten) Der Fachwerkbau der alten Mühle — der Hohemühle - im Bergischen Land. Sie liegt inmitten der Bäume und am Rande des kleinen Wassers wie ein Volkslied. Hier ist nichts geharkt, sondern alles auf natürliche Weise gewachsen und gepflegt — was kreucht, fleugt und schwimmt, hält sich gern hier auf, wie die Bewohner von Hohemühle, die eine Ponyzucht betreiben (unten) ® L. | Die kleine Eingangstür liegt ein wenig tiefer, vor den Fenstern mit den grünen Läden ein hübscher Sitz- platz — die Freunde alter Dinge werden im Innern des Hauses auf ihre Kosten kommen! (Bild oben links) ® Das ist die Eingangsdiele: hier zeigen sich schon die ersten Grüße aus der Vergangenheit — die rheinische Standuhr aus dem Barock, die alte Truhe, der Spiegel darüber... (Bild oben Mitte) © Kommt man durch die drei Stufen tief gelegene Eingangstür, ist man gleich in einem Wohnraum. Die Truhe links stammt aus Flan- dern, die rechte aus Hessen. Der schmiedeeiserne Ker- zenhalter auf der flandrischen Truhe hat gotische Form und auch echte Vergangenheit - er ist eine süddeutsche Arbeit aus dem 15. Jahrhundert {Bild oben rechts) ® Wie schon gesagt — der alten Hohemühle war früher auch einmal ein Fuhrbetrieb angeschlossen — das zur Kerzenlampe umgebaute Karrenrad stammt noch aus dieser Zeit. Wie einladend das Sitzeckchen zwischen dem alten Schrank aus Holland links und dem Stein- und Kachelofen neben dem eine friesische Truhe mit der Jahres- zahl 1823 ihren Platz fand. Auf dem Wandvorsprung stehen Holzskulpturen und Zinngeschirr (Bild oben links) ® Eine gemütliche Ofenecke (Bild oben rechts). Der Ofenaufsatz trägt ein Delfter Plattenbild (18. Jahrhundert) u a — ” Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Die Mühle, die heute nicht mehr mahlt, sondern Behausung für Freunde alter Dinge ist, hat immerhin schon mehr als zweihundert Jährchen im Gebälk ihres Fachwerks. Früher beherbergte diese Mühle einen Getreidemahlbetrieb, Bäckerei, Sägewerk, Kolonialwarenladen, Gastwirtschaft und Fuhrbetrieb. Das alte Haus im Bergischen Land weiß auch von einem Wilderer zu erzählen, dem Freund einer ehemaligen Bewohnerin der Hohemühle. Sein schwarzes Hand- werk aber betrieb er waidgerecht: er legte niemals Schlingen, sondern benutzte nur das Gewehr unter strenger Beachtung der Schonzeiten. Und er schlief bis zu seinem Tod niemals in einem Bett. Möbel, die man ihm schenkte, um ihn zur ständigen Seßhaftigkeit zu verlocken, verkaufte er achtlos. Heute werden auf dem Land, das zur Hohemühle gehört, Shetland-Ponys gezogen, auf dem verwilderten Teich treiben Wasserhühner und Wildenten. Goldfische, Karpfen und Forellen tummeln sich im Wasser, und in den alten Mühlenmavern brüten Schwalben — ein ländliches unantastbares Idyll... Wie bitte? — nein, leider nicht, zum Verkauf steht diese Mühle leider nicht... WIE EIN VOLKSLIED: DIE MÜHLE IM BERGISCHEN LAND Die Tischecke im Eßraum — wer möchte hier nicht zum Nachmittagskaffee Platz nehmen? Die Hinterglasbilder kommen aus Österreich und’ aus dem Schwarzwald (Bild links) ® Die Arbeitsstube von Hohemühle: ein wuchtiger Tisch und ebenfalls viele Bilder (Bild unten) Ein Architekt, der sich ein Haus baut, wird es in einer Form verwirklichen, die all sein Können, seine Erfah- rungen und persönliche Eigenart beweist. Der Bauherr und Architekt dieses Hauses, Gerhard Stein, zeichnet auch für andere in diesem Heft gezeigte Bauten verantwortlich. Nicht wenige Häuser an den Ufern des Bodensees sind nach seinen Planungen entstanden. Auch sein eigenes Haus fanden wir in dieser Landschaft. „Mein Baugrundstück“, sagt Gerhard Stein, „erhebt sich als Bühl 53 Meter über den Seespiegel. Dieser Hügel, über Dorf und See schauend, verpflichtete mich zu grundsätzlichen Beachtungen beim Bau meines Hauses: vom See her gesehen sollte dieses Haus nicht als burgähnlicher Fremdkörper in Erscheinung treten, sondern sich möglichst unauffällig in die liebliche Fortsetzung auf Seite 228 226 e Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Architekt: Gerhard Stein, Wangen am Bodensee Das Haus des Architekten Gerhard Stein am Bodensee. Von der Südseite her gesehen wird deutlich, wie der Bauherr und Architekt sein Haus mit der Landschaft verschmelzen wollte: das ruhige und große Walmdach folgt in seiner Neigung der Hanglinie, es „ordnet sich ein“. Das Haus wird von dem Ehepaar Stein, den drei Söhnen und einer Haushälterin bewohnt. Unter seinem Dach befinden sich auch die Arbeitsräume des Hausherrn und seiner Angestellten. Unterhalb des Hauses liegt die Garage (unten links) ® Auch von einem höher gelegenen Standpunkt aus gesehen beweist das Haus seine glückliche Lage in der Landschaft. Es liegt auf einem Hügel oberhalb des Dorfes und oberhalb des Sees. Der Garten geht ohne Umzäunung in die umliegenden Wiesen über (rechte Seite) ® Die Eingangsdiele — sie wird durch eine breite Glas- haustür belichtet. Der Fußboden ist mit verschieden getönten Soln- hofener Platten ausgelegt (rechts) ® Die Westseite des Hauses (Bild ganz oben) — die geöffnete Fenstertür gehört zum Schlafzimmer, von dem aus man den Garten betreten kann. Das Wasserbecken im Vorder- grund hat einen Ablauf, der sich als Bach durch den Garten schlängelt Die Südseite: das Haus am Bodensee ist ein ein- geschossiger Baukörper mit einem ausgebauten Dachgeschoß. Links der gegen Westen vorgezo- gene große Wohnraum, der übergeht in den Eß- raum. Von diesem EBß- raum aus kann man durch die breite Tür die Terrasse betreten (links) SO BAUTE.SICH EIN ARCHITEKT SEIN HAUS / HERCH EU WOHNEN -- fg ve Fortsetzung von Seite 226 Gr Re Er TEN ER ge . »3 Y Landschaft mit den weichen Gelände- \ ; wellen einfügen. Die vom Rheintal herauf- kommenden Winde und der kältere Ost- wind mußten von den Hauseingängen und dem Terrassensitzplatz abgehalten werden. Für mich bedeutete das architektonisch: es mußte ein eingeschossiger Baukörper mit einem ausgebauten Dachtrakt und nach Westen und Osten vorgeschobenen Bau- teilen werden. Was die Linie angeht, so sollte das ruhige und große Walmdach in seiner Neigung der Hanglinie folgen. Und da am Bodensee Lichthelligkeits- werte wie am Schneefernerhaus gemessen werden, mußten die Farben entsprechend abgestimmt sein — ich wählte für die Außenfassade eine leicht erdfarbene grau-olive Tönung, für Dachuntersicht, Fenster und Fensterläden sowie Türen dagegen ein gebrochenes Weiß. Damit die Augen nicht müde werden...” Damit die Augen nicht müde werden - sie werden es ohnehin nicht, wenn sie in die- sem Haus spazierengehen. Und auch das Herz ist entzückt, denn hier ist mit Herz gebaut worden. Obwohl der Architekt Gerhard Stein auch seine Arbeitsräume zusammen mit seinen privaten Wohn- räumen unter ein Dach zu bringen hatte. Und wichtig ist auch: dieses verhältnis- mäßig große Haus wurde so angelegt, daß es von der Hausherrin zusammen mit ihrer Haushälterin bewirtschaftet werden kann. So baute sich ein Architekt sein Haus, um glücklich zu wohnen. Es ist die restlose Erfüllung jenes Wunsches, der an den Anfang unseres „Film und Frau“- Architekturheftes gestellt wurde... Freundlicher Platz der Liebe zur Natur: ein Taubenhaus im Garten Architekt: Gerhard Stein, Wangen am Bodensee Der große Wohnraum: der Blick geht durch das Südfenster über den See. Fenster und Wände sind mit Hier ist das ausgebaute Obergeschoß des Hauses, Topfblumen und rankenden Pflanzen, die sich an der Holzdecke festhalten, reich geschmückt. Außer seinem das man über die zierliche Wendeltreppe links Arbeitszimmer hat der Hausherr auch hier noch einen Arbeitstisch (Bild oben) ® Als hätte ein Maler dieses erreicht. Hier oben befinden sich auch die Zimmer Bild in einen Rahmen gebracht — so erscheint die Terrasse durch das Fenster des großen Wohnraums (Bild der drei Söhne der Familie (oben) ®e Das Schlaf- oben Mitte) @ Durch diesen Rundbogen gelangt man in den Eßraum, der mit dem Wohnraum verbunden ist. zimmer der Hausherrin im Erdgeschoß mit dem Hier empfängt der Architekt gelegentlich seine Bauherren zu Besprechungen und zum Imbiß. Die breite Fenster- Zugang zum Garten. Der hübsche Schrank rechts tür rechts führt auf die Terrasse (Bild unten links) ® Der Blick vom Eßraum zum großen Wohnraum: er trifft auf ist Intarsienarbeit und stammt aus der Bodensee- die Arbeitsecke des Hausherrn, vor der Schrank- und Bücherwand steht der Schreibtisch (Bild unten) landschaft. Im Hintergrund eine Sitzgruppe (unten) Ein Gästezimmer im oberen Geschoß: die über- einandergebauten Betten haben Alkoven-Charakter, der Schrank ist mit Blumenmotiven bemalt (Bild unten) © Das Gästezimmer hat eine hübsche Wohn- ecke mit Sesseln aus Korbgeflecht. Die bemalte Tür korrespondiert zum bemalten Bauernschrank NE RR Hier hat der Architekt seine gartengestalterische Phantasie spielen lassen, seine Söhne haben ihm dabei geholfen: die jungen Herren haben den Kamin, der eine Kaminhaube und ein Abzugsrohr aus Kupferblech hat, aus Bruchsteinen aufgemauert. Der Tisch ist ein mit Glas überdecktes Heuwagenrad. Weil die Bewohner ihr Haus „Haus im Kitzbühl“ nennen und weil der Kamin wohl entfernte Änhlichkeit mit einer Lokomotive hat, heißt dieser Gartenplatz auch „Endstation Kitzbühel“ @ Aufnahmen: Charlotte Rohrbach Den Titel fotografierte Ernst Deyhle Architekt: Hanns Ostler Den Rücktitel fotografierte Charlotte Rohrbach Architekt: Dipl.-Ing. Friedrich Mewes ARSITTHIEKSUR Zum Bauen verführt . » » 2 2 2 nn nn. Seite 3-4 Um glücklich zu wohnen. . . . . 2.2.2... Seite 5 Kommandobrücke über dem See . . . . . . Seite 69 CHEFREDAKTION UND GESTALTUNG: Ein Haus von noblem Charakter . . . . . . Seite 10-13 Haus im Hochgebirge . . - » 2 2.2.2... Seite 14-17 CURT WALDENBURGER Haus eines Sammlers. . . ». 2.2.2..2...... Seite 18-21 HELGA WALDENBURGER Haus im Appenzeller land. . . . . . . .. . Seite 22-25 Wasser — Element der Erholung. . . . . . . Seite 26-33 Liebe zum Wohnhof . . . . 2.2.2.2... . Seite 34-37 Wohnhof mit Schwimmbecken . . . . . . . Seite 38-39 VERANTWORTLICH FÜR DIE REDAKTION: Haus am Starnberger See . . . . . 2... . Seite 40-41 Haus Vogelsang . : ee em a wrSeiter 4245 HELGA WALDENBURGER Das Haus und seine anonyme Front . . . . . Seite 46-47 Blickfang ist die lichtdurchflutete Wohnhalle . . Seite 48-49 VERA SIEVEKING Tummelplatz der Lebensfreude . . . . . . . Seite 50-51 Haus mit Planschbecken. . . . » 2... .. . Seite 52-53 Eltern und erwachsene Töchter unter einem Dach Seite 54-55 Haus eines Grafikers im Maisonnette-Stil . . . Seite 56-58 GRAPHISCHE HERSTELLUNG: Das Haus am Hang . . . 2.22.2202. . Seite 61-63 FRIEDRICH DREYER, HANS-JOACHIM KRANTZ Ein scheinbar schwebendes Haus . . . . . . Seite-64-65 Feierabend am Stadtrand . . . . 2.2.2... Seite 66-67 Haus Romantica am Bodensee . . . . . . . Seite 68-69 TEXTLICHE MITARBEIT: Landhaus im Wald. . . 2 2 2 22020202. Seite 70-71 Das Atriumhaus . . . 2 2 2 2 2 nn. . Seite 72-73 VERA SIEVEKING, RANDOLPH SK R Hier wohni ein Lebenskünstler . . . . . . . Seite 74-75 Das anpassungsfähige Haus . . . . . . . . Seite 76-77 Heim eines Architekten . . . » 2 2.2.2... Seite 78-80 Ein Platz an der Sonne . . . . 2.2.2.2... Seite 82-83 Alle in diesem Heft gezeigten Entwürfe und Pläne unterliegen dem Das: ‚handliche Haus“ Seite 86-87 Schutze des Urheberrechts und bleiben Eigentum der Architekten Eine feste Burg für das Alter. . . . 2.2... Seite 88-89 Informationen und praktische Tips: Alles von der Installation des Hauses VERLAGSLEITER: KONRAD BECKER bis zum eingerichteten Zimmer . . . . . . Seite 92-199 Das romantische Kapitel im FILM UND FRAU - Architekturheft Mit Phantasie und Herz gebaut ANZEIGENLEITER: KARL-HEINZ HILLER und Ferienhäuser . . . 2.2 .2.2.2.2.2.2.. Seite 200-227 Verlag: Jahreszeitenverlag G. m. b. H., Hamburg 39, Poßmoorweg ] e Ruf: Sammelnummer 271251 e Postscheck: Hamburg 28571 e Fernschreiber: 021-3214 e Anschrift der Redaktion: Hamburg 39, Poßmoorweg | e Technische Herstellung: Richard Kubach und Wilhelm von Maurit-Moritz e Gesamtherstellung: Burda-Druck, Offenburg e Für die Herausgabe in Österreich verantwortlich: ‚ Hans G. Kramer, Wien 1, Freyung 6 e Verkaufspreis DM 4,80 BB } H } { Pa | le k 4 TE Ä | j EEE | 4 ie I Ar io By 4 12 2) Y 6 2 Mn >) ur IN =) | | (6) N 2 KUNSTSTOFFE AUS TROISDORF Mipolam-Bodenbelag, uni und marmoriert - Ultrapas-Dekorations- platten für Wandbekleidungen und Möbel - Mipolam-Bezugsstoffe für Flachpolster - Mipolette Dekorationsstoffe, uni und dessiniert DYNAMIT-ACTIEN-GESELLSCHAFT - VORMALS ALFRED NOBEL & CO. - ABTEILUNG KUNSTSTOFF-VERKAUF . TROISDORF BEZIRK KÖLN Zuhause bin ich in meinem Garten. Wo mein Ha.as aud: stehen wird, es sollin einem Garten gelegen sein. Aber auch wenu es nur Fenster voll Blumen hat, liegt es in meiner Heimat - der Natıur. Am Morgen soı durch die weiten Fenster meines Hauses die Sonne grüßen, am Mittag die Stilie in seinen Mauern wohnen, am Abend sollen Freude und Frieden zu Gast sein. Unter dem Dach meines Hauses will ich mich geborgen fühlen. Möbel, Bilder und Bücher, alle Dinge, die mit mir in meinem Hause wohnen, sind mir vertraut - sie sind ein Stück von mir. Die Tür meines Hauses will ich ofien halten für den guten Freund, mit dem ich sprechen und auch schweigen kann.